äh Wo medizinische Fahrtauglichkeitsprüfungen ab 65 Jahren!?
*Das größte Risiko, zum Geisterfahrer zu werden, haben demnach Menschen über 75 Jahre. Diese Altersgruppe mache mehr als 40 Prozent der Falschfahrer aus. Dass es sich dabei meist um Männer handelt, liege vermutlich daran, dass in dieser Altersgruppe überwiegend Männer Auto fahren. Ursache für die Falschfahrten waren bei Senioren hauptsächlich Demenz oder Verwirrtheit. Bei jüngeren Menschen war es dagegen oft eine Suizidabsicht oder ein Fluchtversuch vor der Polizei. Alkohol habe bei knapp einem Fünftel der Fälle eine Rolle gespielt, allerdings fast ausschließlich bei Jüngeren.*
Die eine Gruppe weiß was sie tut, die andere nicht. Gegen die erste Gruppe dürfte es weitaus schwieriger werden irgendwas zu unternehmen. Bei der zweiten hingegen…wenn es doch nur eine Möglichkeit gäbe was gegen Menschen zu tun die nicht mehr in der Lage sind ein Verkehrsmittel zu führen.
83 Unfälle und 24 Tote pro Jahr. Interessant, dass man bei den Zahlen Handlungsbedarf sieht, während bei deutlich mehr verunfallten und toten Radfahrern durch beschissene Kreuzungsdesigns mit den Schultern gezuckt oder über Helmpflichten (die die Unfälle nicht verhindern) diskutiert wird.
Bei Fußgängern sind die Zahlen noch lustiger, jeder sechste Verkehrstote ist Fußgänger, und nur in 3% der Fälle ist der Fußgänger schuld – man kann also von einem strukturellen Problem ausgehen. Und jucken tut es niemanden.
Der ganze Artikel wäre mit zwei Worten fertig gewesen:
Alt
Drogen
“auf der A8 kommt ihnen ein Falschfahrer entgegen”
7 comments
“… ihnen kommt ein Geisterfahrer entgegen…”
EInEr!!? HuNDerTe!!!
tldr: r/RentnerfahreninDinge
äh Wo medizinische Fahrtauglichkeitsprüfungen ab 65 Jahren!?
*Das größte Risiko, zum Geisterfahrer zu werden, haben demnach Menschen über 75 Jahre. Diese Altersgruppe mache mehr als 40 Prozent der Falschfahrer aus. Dass es sich dabei meist um Männer handelt, liege vermutlich daran, dass in dieser Altersgruppe überwiegend Männer Auto fahren. Ursache für die Falschfahrten waren bei Senioren hauptsächlich Demenz oder Verwirrtheit. Bei jüngeren Menschen war es dagegen oft eine Suizidabsicht oder ein Fluchtversuch vor der Polizei. Alkohol habe bei knapp einem Fünftel der Fälle eine Rolle gespielt, allerdings fast ausschließlich bei Jüngeren.*
Die eine Gruppe weiß was sie tut, die andere nicht. Gegen die erste Gruppe dürfte es weitaus schwieriger werden irgendwas zu unternehmen. Bei der zweiten hingegen…wenn es doch nur eine Möglichkeit gäbe was gegen Menschen zu tun die nicht mehr in der Lage sind ein Verkehrsmittel zu führen.
83 Unfälle und 24 Tote pro Jahr. Interessant, dass man bei den Zahlen Handlungsbedarf sieht, während bei deutlich mehr verunfallten und toten Radfahrern durch beschissene Kreuzungsdesigns mit den Schultern gezuckt oder über Helmpflichten (die die Unfälle nicht verhindern) diskutiert wird.
Bei Fußgängern sind die Zahlen noch lustiger, jeder sechste Verkehrstote ist Fußgänger, und nur in 3% der Fälle ist der Fußgänger schuld – man kann also von einem strukturellen Problem ausgehen. Und jucken tut es niemanden.
Der ganze Artikel wäre mit zwei Worten fertig gewesen:
Alt
Drogen
“auf der A8 kommt ihnen ein Falschfahrer entgegen”
“Einer? Das sind doch hunderte”