Gleich wird es schlimm! | Triggerwarnungen sollen sensible Menschen vor belastenden Inhalten schützen. Wie es aussieht, sind sie aber wirkungslos und teils kontraproduktiv.

by GirasoleDE

4 comments
  1. Eine Schnäuzer-Warnung wäre angemessen gewesen. Jetzt muss ich wieder 3 Stunden Entenvideos gucken um runterzukommen.

  2. Ich finde den Artikel schlecht. Er vermischt Triggerwarnungen mit Rechtfertigungen. (Keine Ahnung ob die Studie das auch macht, oder ob das auf dem Mist des Autors gewachsen ist)

    Bei einer Triggerwarnung wie z.B. “Der folgende Beitrag enthält Szenen brutaler Gewalt” geht es doch darum, dass ich mich entscheiden kann, nicht weiterzuschauen, weil ich möglicherweise sensibel darauf reagiere. Für Menschen die z.B. Erfahrungen mit Missbrauch gemacht haben, können solche Szenen ein Problem sein.

    Bei dem im Artikel genannten Tatort-Beispiel, geht es in erster Linie ja nur darum, zu erklären, warum der Sender es für gerechtfertigt hält, trotz gesellschaftlicher Veränderungen, weiterhin eine ungekürzte Fassung anzubieten. Und das finde ich sehr gut. In dem Fall wird ein Bewusstsein für Fernsehgeschichte geschaffen, das beim Zuseher vielleicht vorher nicht da war, weil er sich nie damit beschäftigt hat.

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