Aber Fleisch schmeckt so gut. Das könnte ich auf gar keinen Fall drauf verzichten.
Kurze Empörung und weiter geht der dystopische Fleischkonsum. Das ist kein Einzelfall sondern die Regel.
Alternativtitel:
“Geflügelbetrieb in niedersächsischem Geflügelbetrieb.”
Ja, absolut abartig und schrecklich. Aber das ist das ganze Tierhaltungssystem grundsätzlich.
Natürlich ist es noch einmal zusätzlich schlimm, wenn die Mitarbeiter:innen so wie geschildert mit den Tieren umgehen. Aber eingezwängt auf verdreckten Raum “leben” die Tiere sowieso. Verletzen sich selber und gegenseitig auch die ganze Zeit, weil sie unter diesen Umständen durchdrehen. Gemästet und geschlachtet werden sie trotzdem.
Unser ganzes Tierkonsumsystem und insbesondere die Massentierhaltung gründet darauf, dass wir Tiere wie leblose Genussmittel betrachten.
Das Arschlöcher wie die Arbeiter:innen aus dem Artikel jene dann eben auch so behandeln, ist ein Auswuchs dieses Systems.
Zu einem gewissen Grad ist das vielleicht sogar “nachvollziehbar”; Allein die grundsätzlichen Haltungsumstände sind so schrecklich, dass entweder nur große Arschlöcher in diesem Betrieb durchhalten, oder Menschen, die in großer Not auf dem Job angewiesen sind- Und ich kann mir vorstellen, dass es deinen Kopf in dieser Hinsicht massiv Spuren hinterlässt, wenn du jahrelang in einem solchen Betrieb arbeitest. Einfach aus einem gewissen Selbstschutz und Abstumpfung heraus. Denn lass einmal die Erkenntnis *wirklich* an dich heran, dass du jahrelang, tausende von Lebewesen gequält und getötet hast.
Wer sich darüber empört, dass ein Tier getreten wird, während er oder sie sich eines in den Mund stopft, hat die ganze Sache nicht zu Ende gedacht.
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Aber Fleisch schmeckt so gut. Das könnte ich auf gar keinen Fall drauf verzichten.
Kurze Empörung und weiter geht der dystopische Fleischkonsum. Das ist kein Einzelfall sondern die Regel.
Alternativtitel:
“Geflügelbetrieb in niedersächsischem Geflügelbetrieb.”
Ja, absolut abartig und schrecklich. Aber das ist das ganze Tierhaltungssystem grundsätzlich.
Natürlich ist es noch einmal zusätzlich schlimm, wenn die Mitarbeiter:innen so wie geschildert mit den Tieren umgehen. Aber eingezwängt auf verdreckten Raum “leben” die Tiere sowieso. Verletzen sich selber und gegenseitig auch die ganze Zeit, weil sie unter diesen Umständen durchdrehen. Gemästet und geschlachtet werden sie trotzdem.
Unser ganzes Tierkonsumsystem und insbesondere die Massentierhaltung gründet darauf, dass wir Tiere wie leblose Genussmittel betrachten.
Das Arschlöcher wie die Arbeiter:innen aus dem Artikel jene dann eben auch so behandeln, ist ein Auswuchs dieses Systems.
Zu einem gewissen Grad ist das vielleicht sogar “nachvollziehbar”; Allein die grundsätzlichen Haltungsumstände sind so schrecklich, dass entweder nur große Arschlöcher in diesem Betrieb durchhalten, oder Menschen, die in großer Not auf dem Job angewiesen sind- Und ich kann mir vorstellen, dass es deinen Kopf in dieser Hinsicht massiv Spuren hinterlässt, wenn du jahrelang in einem solchen Betrieb arbeitest. Einfach aus einem gewissen Selbstschutz und Abstumpfung heraus. Denn lass einmal die Erkenntnis *wirklich* an dich heran, dass du jahrelang, tausende von Lebewesen gequält und getötet hast.
Wer sich darüber empört, dass ein Tier getreten wird, während er oder sie sich eines in den Mund stopft, hat die ganze Sache nicht zu Ende gedacht.
Tja