Ich kenne niemand, der den Nutri-Score wirklich ernst nimmt
Das D auf den Chips steht für Deliziös ; )
>Allerdings ist es wichtig, dass Verbraucher:innen dabei auch berücksichtigen, dass die Bewertungsskala lediglich Lebensmittel der gleichen Produktgruppe miteinander vergleicht.
Nö.
>Somit kann es vorkommen, dass beispielsweise eine Tiefkühlpizza einen besseren Nutri-Score erhält, als ein Naturjoghurt
Ich denke, eine Tiefkühlpizza stellt i.d.R. ein besseres Abendessen dar als ein Naturjoghurt. Außer man hat sich davor am Tag schon etwas abwechslungsreicher ernährt. 🙂
Aber das ist eben die Schwierigkeit, wenn man ein komplexes Thema wie “gesundes Lebensmittel?” in einen einzigen Buchstaben packen will. Natürlich wäre es ungesund, sich nur von TK-Pizza zu ernähren, selbst wenn da A vorne drauf steht. Aber wenn man nur Joghurt isst, dann ist das auch nicht gut, weil das Ding eben für sich genommen vieles nicht hat, was man für eine gesunde Ernährung braucht.
Was ist das denn für ein grottiger Artikel. Zum einen wieder die Mär von den Produktkategorien (hier Pizza gegen Joghurt) und für das Olivenöl (das ja wirklich in einer anderen Kategorie ist) wird es unterschlagen.
Niemand versteht, was der Score wirklich bedeutet und deswegen ist niemandem damit geholfen.
>Dadurch erhält beispielsweise Olivenöl aufgrund des hohen Fettgehaltes einen besonders schlechten Nutri-Score (E).
Olivenöl hat in der Regel ein Nutriscore von C, in manchen Fällen ein D. Wo zum Geier haben die eine Olivenöl mit E gefunden, das muss ja mehr als 50% gesättigte Fettsäuren haben?
Durch die Kategorisierung macht die Score mMn eh wenig Sinn und kann irreführend sein. ich bezweifle, dass das für alle ersichtlich ist. mir war’s lange nicht klar.
Global über alle Lebensmittel wäre es sinnvoller. So erhalten ungesunde Lebensmittel ne gute Score weil andere in der selben Kategorie noch schlechter abscheiden.
Frau Klöckner ist auch eine der größten Leuchten als Ministerin gewesen. Die hatte nur Glück, gleichzeitig mit Scheuer, Spahn, Kramp-Karrenbauer, von der Leyhen und Karliczek im Kabinett zu sitzen… da ist ihre Inkompetenz unter soviel versammelter Inkompetenz kaum weiter aufgefallen.
Nachdem Frau Klöckner und ihre Lobbyisten an das System Hand angelegt haben, ist es eh für’n Arsch. Danke CDU
Diese sinnlose Arbeitsbeschaffungsmaßnahme kann man ruhig wieder abschaffen.
Möchte nicht wissen wie viele Manntage deutschlandweit für diesen Mist draufgehen. Aber wir haben ja Fachkräftemangel.
Mal ehrlich, macht ein Gesetz das die Nährwertetabelle größer gedruckt werden muss. Eventuell die Kalorienangabe in Mindestschriftgröße X. Das würde mehr bringen.
Das A auf dem Nesquik Knusper-Frühstück bringt mich jedesmal zum Lachen.
Dieser Nutriscore ist doch Quatsch. Die mit Gehirn benötigen ihn nicht, die ohne verstehen ihn nicht. Und jetzt erstmal ein gebuttertes Nutella-Brötchen, Kaffee und Zigarette.
Ich will das die Ampel einfach an die Kalorien gekoppelt wird, für alle Lebensmittel gleich. Diese über komplizierte Regelung ist absolute Scheisse.
> Allerdings ist es wichtig, dass Verbraucher:innen dabei auch berücksichtigen, dass die Bewertungsskala lediglich Lebensmittel der gleichen Produktgruppe miteinander vergleicht. Somit kann es vorkommen, dass beispielsweise eine Tiefkühlpizza einen besseren Nutri-Score erhält, als ein Naturjoghurt.
Von allem anderen mal abgesehen ist alleine die Kommunikation zu dem Nutri-Score einfach nur ein absolutes Desaster
Das Ding ist absichtlich so gestaltet. Es muss nicht so sein und ihr könnt es verteidigen wie ihr wollt à la: “Das gilt nur für ähnliche Produkte!”
Es ist mit dem Wissen der bewussten Irreführung eingeführt worden und der Fakt, dass noch immer darüber gesprochen wird, wie so eklatante Unterschiede zwischen Produkten bestehen können reicht als Argument aus um das System neu auszurichten.
Auf allen Produkten sieht die Skala gleich aus. Natürlich wird dann Joghurt mit TK-Pizza verglichen. Weil man direkt von einem universellen Basiswert ausgeht, wahrscheinlich basiert auf dem Grundbedarf eines Erwachsenen Menschen. Und nicht: Diese Pizza hat mehr Salz als…keine Ahnung welche Pizza…und der Joghurt da? Da musst neu vergleichen.
System ist mist. Ende der Geschichte. Es ist ein gedrucktes Niederknien vor einer der widerlichsten lndustrien überhaupt.
Pizza ist nachweislich das gesündeste essen. Das ist Fakt. Jeder der was anderes behauptet ist innerlich schon Joghurt.
Dieser nutriscore ist Nonsens. Wer Zuckerbomben wie cerealien als gesunde Ernährung bezeichnet, der hat keine Ahnung.
Tja. Nestlé-Huren machen Nestlé-Dinge.
Schlecht recherchiert (mal wieder die “Produktkategorien”) und schlecht geschrieben:
>Ballaststoffe, Proteine, Nüsse, Obst und Gemüse erhalten eine ***positive*** Bewertung von 0 (nicht vorhanden) bis 15 (viele der vorteilhaften Nährstoffe). Lebensmittel mit viel Zucker, Kalorien, gesättigten Fettsäuren und Salzen dagegen ***negative Punkte*** – von 0 (optimal) bis 40 (besonders schlecht). „***Je niedriger das Gesamtergebnis, desto besser***. Es bestimmt, welcher Buchstabe hervorgehoben wird.
Bin ich der einzige der jetzt verwirrt ist ob Punkt positiv oder negativ gewertet werden?
Die Zutaten sind immer auf der Rückseite aufgelistet, ein Nutri score hat somit nicht wirklich einen Sinn, wenn es um Verbraucherschutz geht, eher im Gegenteil.
Ich wäre für gleiche Größe des Labels. Stattdesssen schreiben wir die Makros drauf
Fett/Eiweiß/Kohlenhydrate
darunter die kcal pro 100g und für die ganze Tüte.
Ich mag den Nutriscore. Bekämpft mich. Wenn man weiß was er ist, kann er hilfreich sein Produkte in der gleichen Kategorie schnell zu vergleichen. Und wenn ich genaueres wissen will schau ich halt auf die Nährwertangaben.
Die Kritik kommt ja früh. Ist doch alles so, wie Julia Klöckner es gerne wollte, oder?
Das einzig schlechte am Nutriscore ist, dass man nicht weißt ob ein B Produkt näher an A oder an C ist. Alles andere kommt daher dass Leute keine Ahnung von gesunder Ernährung haben und wenn man sie darauf hinweist, dass Nüsse, Olivenöl und andere volkstümlich gesunde Lebensmittel man eher nur in sehr geringen Mengen komsumieren sollen, aggressiv werden.
Wenn man die Gesundheit der Bevölkerung tatsächlich ernst nehmen und nicht nur Klientelpolitik betreiben würde, übernähme man das Chilenische System.
Wenn ein Lebensmittel die Grenzwerte für Salz, Zucker oder gesättigte Fettsäuren überschreitet, muss je ein dickes schwarzes Warnzeichen auf die Front der Verpackung gedruckt werden. Selbstredend, dass da schon einige Produzenten ihr Rezept angepasst haben, um ein oder mehrere Warnlabels zu vermeiden.
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Ich kenne niemand, der den Nutri-Score wirklich ernst nimmt
Das D auf den Chips steht für Deliziös ; )
>Allerdings ist es wichtig, dass Verbraucher:innen dabei auch berücksichtigen, dass die Bewertungsskala lediglich Lebensmittel der gleichen Produktgruppe miteinander vergleicht.
Nö.
>Somit kann es vorkommen, dass beispielsweise eine Tiefkühlpizza einen besseren Nutri-Score erhält, als ein Naturjoghurt
Ich denke, eine Tiefkühlpizza stellt i.d.R. ein besseres Abendessen dar als ein Naturjoghurt. Außer man hat sich davor am Tag schon etwas abwechslungsreicher ernährt. 🙂
Aber das ist eben die Schwierigkeit, wenn man ein komplexes Thema wie “gesundes Lebensmittel?” in einen einzigen Buchstaben packen will. Natürlich wäre es ungesund, sich nur von TK-Pizza zu ernähren, selbst wenn da A vorne drauf steht. Aber wenn man nur Joghurt isst, dann ist das auch nicht gut, weil das Ding eben für sich genommen vieles nicht hat, was man für eine gesunde Ernährung braucht.
Was ist das denn für ein grottiger Artikel. Zum einen wieder die Mär von den Produktkategorien (hier Pizza gegen Joghurt) und für das Olivenöl (das ja wirklich in einer anderen Kategorie ist) wird es unterschlagen.
Niemand versteht, was der Score wirklich bedeutet und deswegen ist niemandem damit geholfen.
>Dadurch erhält beispielsweise Olivenöl aufgrund des hohen Fettgehaltes einen besonders schlechten Nutri-Score (E).
Olivenöl hat in der Regel ein Nutriscore von C, in manchen Fällen ein D. Wo zum Geier haben die eine Olivenöl mit E gefunden, das muss ja mehr als 50% gesättigte Fettsäuren haben?
Durch die Kategorisierung macht die Score mMn eh wenig Sinn und kann irreführend sein. ich bezweifle, dass das für alle ersichtlich ist. mir war’s lange nicht klar.
Global über alle Lebensmittel wäre es sinnvoller. So erhalten ungesunde Lebensmittel ne gute Score weil andere in der selben Kategorie noch schlechter abscheiden.
Frau Klöckner ist auch eine der größten Leuchten als Ministerin gewesen. Die hatte nur Glück, gleichzeitig mit Scheuer, Spahn, Kramp-Karrenbauer, von der Leyhen und Karliczek im Kabinett zu sitzen… da ist ihre Inkompetenz unter soviel versammelter Inkompetenz kaum weiter aufgefallen.
Nachdem Frau Klöckner und ihre Lobbyisten an das System Hand angelegt haben, ist es eh für’n Arsch. Danke CDU
Diese sinnlose Arbeitsbeschaffungsmaßnahme kann man ruhig wieder abschaffen.
Möchte nicht wissen wie viele Manntage deutschlandweit für diesen Mist draufgehen. Aber wir haben ja Fachkräftemangel.
Mal ehrlich, macht ein Gesetz das die Nährwertetabelle größer gedruckt werden muss. Eventuell die Kalorienangabe in Mindestschriftgröße X. Das würde mehr bringen.
Das A auf dem Nesquik Knusper-Frühstück bringt mich jedesmal zum Lachen.
Dieser Nutriscore ist doch Quatsch. Die mit Gehirn benötigen ihn nicht, die ohne verstehen ihn nicht. Und jetzt erstmal ein gebuttertes Nutella-Brötchen, Kaffee und Zigarette.
Ich will das die Ampel einfach an die Kalorien gekoppelt wird, für alle Lebensmittel gleich. Diese über komplizierte Regelung ist absolute Scheisse.
> Allerdings ist es wichtig, dass Verbraucher:innen dabei auch berücksichtigen, dass die Bewertungsskala lediglich Lebensmittel der gleichen Produktgruppe miteinander vergleicht. Somit kann es vorkommen, dass beispielsweise eine Tiefkühlpizza einen besseren Nutri-Score erhält, als ein Naturjoghurt.
*aaaahhgrlf*
Wieso hält sich der Scheiss?!
Es gibt vier Produktgruppen!
*VIER!!!*
– Getränke
– Öle
– Käse
– *DER GANZE REST*
Gott***verdammt*** nochmal.
—
Also, ich weiss schon warum sich das hält. Wenn man auf die [*offizielle* Seite vom BZFE](https://www.bzfe.de/lebensmittel/einkauf-und-kennzeichnung/kennzeichnung/nutri-score/) geht, und die Frage “Was ist mit Produktgruppen gemeint” [aufklappt](https://i.imgur.com/l5mdEo7.png) steht ein fucking *vier Absätze* langer Text, der das gleiche Geschwafel enthält, und nicht einmal auf den Punkt kommt, *welche* dieser verdammten Gruppen es eigentlich gibt.
Von allem anderen mal abgesehen ist alleine die Kommunikation zu dem Nutri-Score einfach nur ein absolutes Desaster
Das Ding ist absichtlich so gestaltet. Es muss nicht so sein und ihr könnt es verteidigen wie ihr wollt à la: “Das gilt nur für ähnliche Produkte!”
Es ist mit dem Wissen der bewussten Irreführung eingeführt worden und der Fakt, dass noch immer darüber gesprochen wird, wie so eklatante Unterschiede zwischen Produkten bestehen können reicht als Argument aus um das System neu auszurichten.
Auf allen Produkten sieht die Skala gleich aus. Natürlich wird dann Joghurt mit TK-Pizza verglichen. Weil man direkt von einem universellen Basiswert ausgeht, wahrscheinlich basiert auf dem Grundbedarf eines Erwachsenen Menschen. Und nicht: Diese Pizza hat mehr Salz als…keine Ahnung welche Pizza…und der Joghurt da? Da musst neu vergleichen.
System ist mist. Ende der Geschichte. Es ist ein gedrucktes Niederknien vor einer der widerlichsten lndustrien überhaupt.
Pizza ist nachweislich das gesündeste essen. Das ist Fakt. Jeder der was anderes behauptet ist innerlich schon Joghurt.
Dieser nutriscore ist Nonsens. Wer Zuckerbomben wie cerealien als gesunde Ernährung bezeichnet, der hat keine Ahnung.
Tja. Nestlé-Huren machen Nestlé-Dinge.
Schlecht recherchiert (mal wieder die “Produktkategorien”) und schlecht geschrieben:
>Ballaststoffe, Proteine, Nüsse, Obst und Gemüse erhalten eine ***positive*** Bewertung von 0 (nicht vorhanden) bis 15 (viele der vorteilhaften Nährstoffe). Lebensmittel mit viel Zucker, Kalorien, gesättigten Fettsäuren und Salzen dagegen ***negative Punkte*** – von 0 (optimal) bis 40 (besonders schlecht). „***Je niedriger das Gesamtergebnis, desto besser***. Es bestimmt, welcher Buchstabe hervorgehoben wird.
Bin ich der einzige der jetzt verwirrt ist ob Punkt positiv oder negativ gewertet werden?
Die Zutaten sind immer auf der Rückseite aufgelistet, ein Nutri score hat somit nicht wirklich einen Sinn, wenn es um Verbraucherschutz geht, eher im Gegenteil.
Ich wäre für gleiche Größe des Labels. Stattdesssen schreiben wir die Makros drauf
Fett/Eiweiß/Kohlenhydrate
darunter die kcal pro 100g und für die ganze Tüte.
Ich mag den Nutriscore. Bekämpft mich. Wenn man weiß was er ist, kann er hilfreich sein Produkte in der gleichen Kategorie schnell zu vergleichen. Und wenn ich genaueres wissen will schau ich halt auf die Nährwertangaben.
Die Kritik kommt ja früh. Ist doch alles so, wie Julia Klöckner es gerne wollte, oder?
Das einzig schlechte am Nutriscore ist, dass man nicht weißt ob ein B Produkt näher an A oder an C ist. Alles andere kommt daher dass Leute keine Ahnung von gesunder Ernährung haben und wenn man sie darauf hinweist, dass Nüsse, Olivenöl und andere volkstümlich gesunde Lebensmittel man eher nur in sehr geringen Mengen komsumieren sollen, aggressiv werden.
Wenn man die Gesundheit der Bevölkerung tatsächlich ernst nehmen und nicht nur Klientelpolitik betreiben würde, übernähme man das Chilenische System.
Wenn ein Lebensmittel die Grenzwerte für Salz, Zucker oder gesättigte Fettsäuren überschreitet, muss je ein dickes schwarzes Warnzeichen auf die Front der Verpackung gedruckt werden. Selbstredend, dass da schon einige Produzenten ihr Rezept angepasst haben, um ein oder mehrere Warnlabels zu vermeiden.