Meteorologe Sven Plöger warnt in einer Sendung eindringlich vor den Folgen der Klimakrise. Dabei nutzt er das Sinnbild eines „Tsunamis“, der auf uns zukomme – doch nicht jede:r sei sich der Gefahr bewusst.

by hydratereload

6 comments
  1. klimawandel scheint aus anti-natalistischer sicht super zu sein.

  2. Bei der ersten republikanischen Debatte für die Präsidentschaftswahl 2024 letzte Woche sollten die Kandidaten per Handheben zeigen, ob sie den menschengemachten Klimawandel für real halten. Keiner der Kandidaten hat die Hand gehoben. Kein Einziger.

    Leider ist der Diskurs über das Klimathema völlig zerstört. Die Warnungen der Experten und Wissenschaftler sind meinem Eindruck nach mittlerweile wirkungslos. Je dramatischer und eindringlicher sie sind, umso größer ist die Ablehnung und die Aussagen werden als Panikmache abgetan. Ich fürchte die Realität wird erst richtig bittere Fakten schaffen müssen, bevor die Betonköpfe begreifen, wie ernst die Lage ist. Also massiv disruptive Ereignisse mit großen Opferzahlen und weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkingen (hier in Europa und den USA). Wer jetzt sagt “aber die passieren doch längst”, dem kann man nur zynisch erwidern: Offenbar ist es noch nicht schlimm genug.

  3. “konkret müssten laut plöger rahmenbedingungen geschaffen werden, die verhindern, dass umweltverschmutzer:innen reicher werden dürfen als menschen, die die umwelt schützen.”

    soviel zum thema wunschwelt und realität.

  4. Ich find die Werbung auf Utopia Klasse: Frei von unerwünschten Zusätzen und umweltschonend produziert. Und dann noch eine nette Schwurblertante dazu.

  5. Die Grundeinstellung in Teilen der Bevölkerung besteht aus drei Aussagen:

    1.Man müsste mal was gegen den Klimawandel ( Klimakatastrophe) tun .
    Es darf nur meinen persönlichen Wohlstand nicht betreffen.
    Also bitte möge jemand anders etwas tun und der Inder und Chinese auf seinen Wohlstand verzichten .

    2. Wir haben hier Meinungsfreiheit, wenn ich der Meinung der Klimawandel findet nicht statt, dann haben meine alternativen Fakten genauso ihre Gültigkeit wie die der Naturwissenschaftler, deren Gesetze und Schlussfolgerungen ich sowieso nicht verstehe, ich nutze diese nur wenn sie meinem eigenen Wohlstand dienlich sind.

    3. Wir leben in einer Demokratie, wenn die vermeintliche Mehrheit den Klimawandel und die Maßnahmen dagegen ablehnt, dann hat dieser auch nicht statt zufinden .
    Irgendwie wird alles gut werden, irgendwer wird schon irgendwas dagegen entwickeln.
    Die paar Jahre bis zum eigenen Ableben hat der Staat , der mir sonst nichts zu verbieten hat , doch bitte im Katastrophenfall schnell und unbürokratisch zu helfen.

    Schlimmer sind eigentlich nur die der Meinung sind sie können nichts dagegen tun , da der Staat oder irgendwelche Eliten das Wetter ja sowieso kontrollieren und beeinflussen.

    Die Wissenschaft warnt schon wesentlich länger vor den Folgen unseres Ressourcenverbrauchs:
    „[So] werden die folgenden Jahrhunderten die Aufgabe haben, in dem Verbrauch dessen, was uns an Kraftquellen in der Natur geboten ist, in eine weise Oekonomie einzuführen, und besonders dasjenige, was wir als Hinterlassenschaft früherer Zeitepochen im Erdboden vorfinden, und das was nicht ersetzt werden kann, nicht verschwenderisch zu verschleudern.“
    Clausius 1885

  6. Bei all den Klimawandelleugnern vermisse ich die Debattenkultur der frühen 2000er Jahre:

    1. Argument: Der Klimawandel bedroht die Zukunft unserer Kinder und wir müssen dringend aktiv werden, um die Auswirkungen bis zum Jahr 2100 zu minimieren.
    2. Argument: Der Klimawandel bedroht die Zukunft unserer Kinder und wir müssen dringend aktiv werden, um die Auswirkungen bis zum Jahr 2100 zu minimieren … Aber Arbeitsplätze!

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