Bundesländer verlangen »wettbewerbsfähigen Strompreis« für Industrie | Die Ampel streitet auf Meseberg über niedrigere Industriestrompreise. Nun erhöhen sieben Bundesländer mit energieintensiver Chemieindustrie den Druck – und warnen vor einer Verlagerung von Produktion ins Ausland.

by Europeaball

12 comments
  1. Ist ja nicht so, als würde die chemie seit Jahrzehnten ihre Produktion ins ausland verlegen. Heuchlerisch ohne ende

  2. Niedrigere Strompreise für Verbraucher wären ja auch ganz nett…

  3. Wenn die Industrie weiter gepeppelt wird drohe ich damit meine Mietzahlung ins Ausland zu verlagern. Sollen die sich doch ihre eigenen Kraftwerke bauen.

  4. Wer seine Produktion in kurzer Zeit in ein Billigeres Land verlagern könnte, hat dies eh schon gemacht.
    Und man muss eben auch akzeptieren das mit einer Energiewende man sich auch die Frage stellen muss können wir uns, als Land, solch Energieintensive Unternehmen eben (noch) leisten können. Auch das gehört zu einer Energiewende das manche Industrie eben abwandert in eine Region mit besseren Bedingungen für sie.

    Das man auch hier nochmal den Unsinn der Atomenergie ins spiel bringt war klar, es ist eben einfacher am gestrigen festzuhalten als Zukunft zu gestalten.

  5. “Deutsche Bürger drohen mit Auslagerung der Bevölkerung ins Ausland” …in einer alternativen Realität wäre das vielleicht eine Schlagzeile

  6. Wenn ihr niedrige Strompreise möchtet dann macht halt schneller mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere Wind. Da sind unsere Zahlen neu gebauter Windräder in einigen Bundesländern lächerlich… und Firmen die Windräder in Deutschland bauen ziehen aufgrund der übermaßig langen Genehmigungsverfahren und billigen China Wettbewerb aus.

  7. Wird wohl wieder Zeit Strom aus Frankreich einzukaufen, damit unsere Atomkraftwerke zu bleiben und wir wieder Kreiswichsen können. Erbärmlich.

  8. Ah, es ist also wieder Anfang der 90er ja? Damals drohte die Industrie auch mit Abwanderung, in China ist ja alles besser. Und die sitzen immernoch (bzw. wieder) hier… Scheint wohl doch ärgerlich zu sein, wenn man sein Wissen immer mit den Joint Ventures vor Ort teilen muss.

    Ich weiß, das will keiner hören, aber: Bevor die Maschinenfertigung in China auf dem Niveau von DE/NL/AT/CH/JP ist, werden noch viele Jahre ins Land ziehen. Da können unsere “Familienunternehmen” drohen bis sie schwarz werden.

    Mein Tipp: Statt Lobbyisten für solche Drohungen zu bezahlen, stellt euch einfach ein paar Windräder aufs Firmengelände.

  9. Strom wird nicht mehr günstiger. Auch mit zunehmenden WKA und PV Ausbau nicht. Egal was sie jetzt beschließen, es muss auf eine Dauerlösung hingearbeitet werden.

    Frankreich und Spanien subventionieren ebenfalls – aber eben so, dass alle was davon haben.

    (Frankreich pumpt Mrd. in Deckelung und hat die EDF final verstaatlicht und Spanien subventioniert die teuren foss. Brennstoffe um den Gesamtpreis im Merit Order zu drücken)

  10. Jetzt wäre der Zeitpunkt zum Investieren. Und zwar in gigantischem Ausmaß. In: …. Erneuerbare Energien!

    Warum nutzen wir nicht die Gunst der Stunde, um die erneuerbaren und verbundene Industriezweige in ungeahnte Dimensionen zu pushen. So sehr, dass auch die Industrie hier von billigem, co2 neutralen Strom in einem Energieautarken Land profitieren kann. Das muss das einzige Ziel sein.

  11. Im Endeffekt bedeutet das, dass die energieintensive Industrie in Deutschland nur noch mit Subventionen wettbewerbsfähig ist.

    Dastehen 100 tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel.

    Wenn ich in der Branche wäre, würde ich schonmal ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken.

  12. Ist doch toll, dann wird Deutschland endlich Klimaneutral und das Weltklima ist gerettet.

Leave a Reply