Statt gerechte Löhne zu fordern Überstunden steuerfrei machen, man möchte schreien
Können wir dem einfach mal nicht mehr zuhören? Er selbst macht das ja offenbar auch nicht oder wie kommt man sonst auf die Idee, eine Regierung mit dem Abschneiden von Profisportlern in verbindung zu bringen?
Und wo zeigt den Merz den Leistungsbereitschaft ?
Seine Politischen Aussagen deuten auf was anderes hin.
> Merz antwortete auf den Einwurf, ob er frage, ob die Deutschen faul geworden seien: »Das ist keine Frage der Faulheit.« Deutschland habe eine schlechte Regierung, die Leistung bestrafe. »Wer den Eindruck bekommt, dass es keinen Unterschied macht, ob er mehr oder weniger arbeitet, wird sich weniger anstrengen.« Das Ergebnis sei eine abnehmende Wirtschaftsleistung.
> Am vergangenen Montag habe der CDU-Vorstand bei seinem Beratungen in Berlin auch über den Sport gesprochen, sagte Merz. »Die Männer scheitern bei der Fußball-WM, die DFB-Frauen scheiden auch früh aus, und von der Leichtathletik-Weltmeisterschaft bringt Deutschland zum ersten Mal keine Medaille nach Hause. Für mich ist das symptomatisch«, beklagte der CDU-Vorsitzende.
Wer mir den Zusammenhang erklären kann, gewinnt einen Trostpreis!
Was für ein sinnentleerter Wortsalat.
Und wo zeigt den Merz den Leistungsbereitschaft ?
Seine Politischen Aussagen deuten auf was anderes hin.
Also ich bin mit der Leistung von Merz und der CxU insgesamt überaus unzufrieden. Wie lange überlegt der Herr jetzt schon, wofür die Partei irgendwann mal stehen soll?
Das ist alles eine Frage der Gegenleistungsbereitschaft auf Arbeitgeberseite. Das regelt der freie Markt.
Bei 50% Steuern auf den Bruttolohn lohnt sich Leistung halt nicht.
Nichts gegen Steuern per-se: aber gefühlt verpuffen 90% meines Steueranteils in einem völlig ineffizenten Staatssystems und dessen abgefaulten Infrastruktur.
Um das zu verstehen muss man halt wissen das Herr Merz sich selbst als Leistungsträger sieht und nicht bloß als der nutzlose, hasserfüllte Oportunist der er eigentlich ist.
Naja, ich kann’s verstehen. Meine Motivation mehr zu arbeiten um von jedem weiteren Euro 50% an den Staat abzudrücken ist auch eher beschränkt.
> Merz antwortete auf den Einwurf, ob er frage, ob die Deutschen faul geworden seien: »Das ist keine Frage der Faulheit.« Deutschland habe eine schlechte Regierung, die Leistung bestrafe. »Wer den Eindruck bekommt, dass es keinen Unterschied macht, ob er mehr oder weniger arbeitet, wird sich weniger anstrengen.«
Als ich unter anderem deswegen meine Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden reduziert habe, hatten wir noch eine CDU-geführte Regierung, die da gerade knapp 16 Jahre im Amt war…
Ich fordere eine Grundsatzdebatte über Bezahlungs- und Arbeitsbedingungenverbesserungsbereitschaft.
Witzig der Typ – was genau lief denn anders/besser unter den 16 Jahren in denen seine Partei regiert hat?
Oh geht der Merz mir einfach nur auf den Sack – was will er denn? Überstunden steuerfrei? WOW, aber eigentlich wird es doch wieder gegen das Bürgergeld gehen und wie man möglichst kürzen sollte, weil wer zum Hungerlohn schon arbeitet, soll natürlich gefühlt mehr haben als jemand der sich in der vermeintlichen Hängematte ausruht – klar. Und dabei hetzt er wieder arm gegen noch ärmer. Dieser Typ ist so erbärmlich!
Der Typ ist so widerlich.
Gratulation, Merz hat erfolgreich den Trumpismus in Deutschland eingeführt. Und alle gehen ihm auf den Leim. Es ist so dumm, man möchte heulen.
Ich warte immer noch auf das mit als Mittelständler zustehende Privatflugzeug…
Wir populistisch hätten Sie es denn heute gerne, Herr Merz?
>»Wir müssen also mehr über Leistungsgerechtigkeit reden«, verlangte der Unionsfraktionschef. »Uns geht es darum, dass diejenigen belohnt und nicht bestraft werden, die sich mehr anstrengen wollen.« Deswegen schlage die CDU auch vor, Überstunden steuerfrei zu stellen.
>Am vergangenen Montag habe der CDU-Vorstand bei seinen Beratungen in Berlin auch über den Sport gesprochen, sagte Merz. »Die Männer scheitern bei der Fußball-WM, die DFB-Frauen scheiden auch früh aus, und von der Leichtathletik-Weltmeisterschaft bringt Deutschland zum ersten Mal keine Medaille nach Hause. Für mich ist das symptomatisch«, beklagte der CDU-Vorsitzende.
Ja sehe ich auch so. Gerade im Fussball macht es ja überhaupt keinen Unterschied ob man sich anstrengt oder nicht. Weiß jeder, dass man gleich viel verdient, egal ob man Kreisligakicker ist wo man zu 4 von 3 Trainings besoffen auf dem Platz steht oder Bundesliga-Profi wo das mehr als ein Vollzeitjob ist.
Hatten wir die letzten Jahrzehnte ja gar nicht…
Steckts den für einen Tag in eine Kohlegrube und fragt ihn nochmal über Leistungsbereitschaft.
Der Typ labert nur noch verzweifelte Scheiße weil er merkt dass seine Felle davon Schwimmen. Ich hoffe er verschwindet bald wieder dort wo er herkam. In der Bedeutungslosigkeit.
Leistung muss mehr bringen, als gut durch den Monat zu kommen und vielleicht noch aus Angst vor Altersarmut ein paar Hundert in ETFs zu klatschen.
Wenn wir was leisten sollen, müssen wir uns etwas leisten können und nicht Reiche noch reicher machen.
Was hat die Politik zu tun, dass die Betriebe nicht bereit sind höhere Löhne zu zahlen
Wenn die Diskussion darum so geführt werden würde, dass man als Bürger bzw. Steuerzahler davon in Zukunft wirklich profitieren könnte, wäre ich voll dafür. Das wird aber nicht passieren.
Erstmal: was versteht man bzw. Merz bzw. die Gesellschaft denn überhaupt unter „Leistung“? Orientiert man sich da an der Physik mit eingesetzter Energie und Zeit? Bezweifle ich. Denn dann müsste man ja auch Menschen mit Jobs wie Pflege usw. besser vergüten. Wahrscheinlicher ist doch, dass man das Pferd vom Schwanz aufzäumt und verdientes Geld als Leistung bezeichnet. Ergo ist man als Erbe eines Unternehmens automatisch High Performer. Wer hat nicht erstmal Verena Bahlsen im Kopf, wenn es um Leistung geht?
Und wenn man diese Debatte ernsthaft führen wollen würde, dann ist eine Reform des Steuer- und Abgabensystems unweigerlich die Folge! Man müsste hier zu einer Verringerung der Abgabenlast für Arbeit kommen, man müsste die Themen Vermögens- und Erbschaftsteuer einbringen. Das will die Union doch gar nicht. Und die FDP will es nicht. Und SPD und Grünen scheint es auch nicht wichtig zu sein, denn bei denen ist man ja schon weit unter den Standards von Merz ein Gutverdienender, der geschröpft werden kann.
Und man müsste in der Diskussion auch das Thema Marktwirtschaft behandeln. Der Markt hat sich nunmal gedreht, Arbeitnehmer sind jetzt am längeren Hebel. All die Jahre, in denen Arbeitsbedingungen von den Arbeitgebern diktiert wurden, war das absolut ok. Jetzt gibt es eine 180-Grad-Wende und ganz plötzlich wirft man den Nutznießern fehlende Leistungsbereitschaft vor. So funktioniert Marktwirtschaft nicht. Und wenn wir von der FDP eins gelernt haben, dann, dass der Markt regelt.
In die Diskussion müsste man dann auch Punkte aufnehmen, die erstmal gar nichts mit Leistung zu tun haben. Konkret der Wohnungsmangel und der Immobilienmarkt. Wenn die eigene Immobilie oder selbst der Umzug in eine andere Stadt aufgrund von Mietenexplosion völlig unerreichbar werden, dann ist es doch logisch, dass man zum Schluss kommt, dass Leistung sich nicht lohnt. Zurückschalten aufs nötige Minimum ist die Folge, freie Zeit wird nicht besteuert und man ist auch nicht mehr so gestresst.
Also unterm Strich müsste man bei einer solchen Diskussion zu gesellschaftlich und wirtschaftlich weitreichenden Reformen kommen. Alles Dinge, die die Partei der „haben wir schon immer so gemacht“ Konservativen doch gar nicht will.
Dann ist es doch einfacher, der jungen Generation fehlende Tugenden wie Fleiß und Leistungsbereitschaft vorzuwerfen, diese Sau wöchentlich durch die Gazetten zu treiben und sich in der Glorie der eigenen Leistungsvergangenheit zu sonnen.
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Statt gerechte Löhne zu fordern Überstunden steuerfrei machen, man möchte schreien
Können wir dem einfach mal nicht mehr zuhören? Er selbst macht das ja offenbar auch nicht oder wie kommt man sonst auf die Idee, eine Regierung mit dem Abschneiden von Profisportlern in verbindung zu bringen?
Und wo zeigt den Merz den Leistungsbereitschaft ?
Seine Politischen Aussagen deuten auf was anderes hin.
> Merz antwortete auf den Einwurf, ob er frage, ob die Deutschen faul geworden seien: »Das ist keine Frage der Faulheit.« Deutschland habe eine schlechte Regierung, die Leistung bestrafe. »Wer den Eindruck bekommt, dass es keinen Unterschied macht, ob er mehr oder weniger arbeitet, wird sich weniger anstrengen.« Das Ergebnis sei eine abnehmende Wirtschaftsleistung.
> Am vergangenen Montag habe der CDU-Vorstand bei seinem Beratungen in Berlin auch über den Sport gesprochen, sagte Merz. »Die Männer scheitern bei der Fußball-WM, die DFB-Frauen scheiden auch früh aus, und von der Leichtathletik-Weltmeisterschaft bringt Deutschland zum ersten Mal keine Medaille nach Hause. Für mich ist das symptomatisch«, beklagte der CDU-Vorsitzende.
Wer mir den Zusammenhang erklären kann, gewinnt einen Trostpreis!
Was für ein sinnentleerter Wortsalat.
Und wo zeigt den Merz den Leistungsbereitschaft ?
Seine Politischen Aussagen deuten auf was anderes hin.
Also ich bin mit der Leistung von Merz und der CxU insgesamt überaus unzufrieden. Wie lange überlegt der Herr jetzt schon, wofür die Partei irgendwann mal stehen soll?
Das ist alles eine Frage der Gegenleistungsbereitschaft auf Arbeitgeberseite. Das regelt der freie Markt.
Bei 50% Steuern auf den Bruttolohn lohnt sich Leistung halt nicht.
Nichts gegen Steuern per-se: aber gefühlt verpuffen 90% meines Steueranteils in einem völlig ineffizenten Staatssystems und dessen abgefaulten Infrastruktur.
Um das zu verstehen muss man halt wissen das Herr Merz sich selbst als Leistungsträger sieht und nicht bloß als der nutzlose, hasserfüllte Oportunist der er eigentlich ist.
Naja, ich kann’s verstehen. Meine Motivation mehr zu arbeiten um von jedem weiteren Euro 50% an den Staat abzudrücken ist auch eher beschränkt.
> Merz antwortete auf den Einwurf, ob er frage, ob die Deutschen faul geworden seien: »Das ist keine Frage der Faulheit.« Deutschland habe eine schlechte Regierung, die Leistung bestrafe. »Wer den Eindruck bekommt, dass es keinen Unterschied macht, ob er mehr oder weniger arbeitet, wird sich weniger anstrengen.«
Als ich unter anderem deswegen meine Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden reduziert habe, hatten wir noch eine CDU-geführte Regierung, die da gerade knapp 16 Jahre im Amt war…
Ich fordere eine Grundsatzdebatte über Bezahlungs- und Arbeitsbedingungenverbesserungsbereitschaft.
Witzig der Typ – was genau lief denn anders/besser unter den 16 Jahren in denen seine Partei regiert hat?
Oh geht der Merz mir einfach nur auf den Sack – was will er denn? Überstunden steuerfrei? WOW, aber eigentlich wird es doch wieder gegen das Bürgergeld gehen und wie man möglichst kürzen sollte, weil wer zum Hungerlohn schon arbeitet, soll natürlich gefühlt mehr haben als jemand der sich in der vermeintlichen Hängematte ausruht – klar. Und dabei hetzt er wieder arm gegen noch ärmer. Dieser Typ ist so erbärmlich!
Der Typ ist so widerlich.
Gratulation, Merz hat erfolgreich den Trumpismus in Deutschland eingeführt. Und alle gehen ihm auf den Leim. Es ist so dumm, man möchte heulen.
Ich warte immer noch auf das mit als Mittelständler zustehende Privatflugzeug…
Wir populistisch hätten Sie es denn heute gerne, Herr Merz?
>»Wir müssen also mehr über Leistungsgerechtigkeit reden«, verlangte der Unionsfraktionschef. »Uns geht es darum, dass diejenigen belohnt und nicht bestraft werden, die sich mehr anstrengen wollen.« Deswegen schlage die CDU auch vor, Überstunden steuerfrei zu stellen.
>Am vergangenen Montag habe der CDU-Vorstand bei seinen Beratungen in Berlin auch über den Sport gesprochen, sagte Merz. »Die Männer scheitern bei der Fußball-WM, die DFB-Frauen scheiden auch früh aus, und von der Leichtathletik-Weltmeisterschaft bringt Deutschland zum ersten Mal keine Medaille nach Hause. Für mich ist das symptomatisch«, beklagte der CDU-Vorsitzende.
Ja sehe ich auch so. Gerade im Fussball macht es ja überhaupt keinen Unterschied ob man sich anstrengt oder nicht. Weiß jeder, dass man gleich viel verdient, egal ob man Kreisligakicker ist wo man zu 4 von 3 Trainings besoffen auf dem Platz steht oder Bundesliga-Profi wo das mehr als ein Vollzeitjob ist.
Hatten wir die letzten Jahrzehnte ja gar nicht…
Steckts den für einen Tag in eine Kohlegrube und fragt ihn nochmal über Leistungsbereitschaft.
Der Typ labert nur noch verzweifelte Scheiße weil er merkt dass seine Felle davon Schwimmen. Ich hoffe er verschwindet bald wieder dort wo er herkam. In der Bedeutungslosigkeit.
Leistung muss mehr bringen, als gut durch den Monat zu kommen und vielleicht noch aus Angst vor Altersarmut ein paar Hundert in ETFs zu klatschen.
Wenn wir was leisten sollen, müssen wir uns etwas leisten können und nicht Reiche noch reicher machen.
Was hat die Politik zu tun, dass die Betriebe nicht bereit sind höhere Löhne zu zahlen
Wenn die Diskussion darum so geführt werden würde, dass man als Bürger bzw. Steuerzahler davon in Zukunft wirklich profitieren könnte, wäre ich voll dafür. Das wird aber nicht passieren.
Erstmal: was versteht man bzw. Merz bzw. die Gesellschaft denn überhaupt unter „Leistung“? Orientiert man sich da an der Physik mit eingesetzter Energie und Zeit? Bezweifle ich. Denn dann müsste man ja auch Menschen mit Jobs wie Pflege usw. besser vergüten. Wahrscheinlicher ist doch, dass man das Pferd vom Schwanz aufzäumt und verdientes Geld als Leistung bezeichnet. Ergo ist man als Erbe eines Unternehmens automatisch High Performer. Wer hat nicht erstmal Verena Bahlsen im Kopf, wenn es um Leistung geht?
Und wenn man diese Debatte ernsthaft führen wollen würde, dann ist eine Reform des Steuer- und Abgabensystems unweigerlich die Folge! Man müsste hier zu einer Verringerung der Abgabenlast für Arbeit kommen, man müsste die Themen Vermögens- und Erbschaftsteuer einbringen. Das will die Union doch gar nicht. Und die FDP will es nicht. Und SPD und Grünen scheint es auch nicht wichtig zu sein, denn bei denen ist man ja schon weit unter den Standards von Merz ein Gutverdienender, der geschröpft werden kann.
Und man müsste in der Diskussion auch das Thema Marktwirtschaft behandeln. Der Markt hat sich nunmal gedreht, Arbeitnehmer sind jetzt am längeren Hebel. All die Jahre, in denen Arbeitsbedingungen von den Arbeitgebern diktiert wurden, war das absolut ok. Jetzt gibt es eine 180-Grad-Wende und ganz plötzlich wirft man den Nutznießern fehlende Leistungsbereitschaft vor. So funktioniert Marktwirtschaft nicht. Und wenn wir von der FDP eins gelernt haben, dann, dass der Markt regelt.
In die Diskussion müsste man dann auch Punkte aufnehmen, die erstmal gar nichts mit Leistung zu tun haben. Konkret der Wohnungsmangel und der Immobilienmarkt. Wenn die eigene Immobilie oder selbst der Umzug in eine andere Stadt aufgrund von Mietenexplosion völlig unerreichbar werden, dann ist es doch logisch, dass man zum Schluss kommt, dass Leistung sich nicht lohnt. Zurückschalten aufs nötige Minimum ist die Folge, freie Zeit wird nicht besteuert und man ist auch nicht mehr so gestresst.
Also unterm Strich müsste man bei einer solchen Diskussion zu gesellschaftlich und wirtschaftlich weitreichenden Reformen kommen. Alles Dinge, die die Partei der „haben wir schon immer so gemacht“ Konservativen doch gar nicht will.
Dann ist es doch einfacher, der jungen Generation fehlende Tugenden wie Fleiß und Leistungsbereitschaft vorzuwerfen, diese Sau wöchentlich durch die Gazetten zu treiben und sich in der Glorie der eigenen Leistungsvergangenheit zu sonnen.