Quote in letzten Jahren halbiert: Arbeitsagentur vermittelt so gut wie keine Arbeitslosen | Für CDU-Generalsekretär Linnemann sind die Zahlen erschreckend. Die Behörde verteidigt sich.

by antelatis

13 comments
  1. Linnemann möchte vermutlich um bei ser Arbeitsagentur Geld zu sparen wieder Arbeitshäuser einführen, denn „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.

  2. 5,9% vermittelt, alle anderen bleiben Arbeitslos… Hui… Leider steht im Artikel nichts darüber, wo denn die Probleme liegen… haben die keinen Bock zu vermitteln? Kein Geld? Keine Möglichkeiten?

    Wie hoch ist der Anteil bei den Arbeitslosen die Ungelernt sind, mit Abschluss, Studium usw… sowas wäre doch mal interessant…

  3. Also als ich da einmal hinmusste haben sie mir einfach einen Stapel Ausschreibungen von ihrer Website ausgedruckt, welche zur Hälfte einfach nicht mehr aktuell waren.
    Wundert mich jetzt nicht.

  4. Ist bei mir lange her, war damals frisch ausgelernt. Da gibt mir der Typ einen Stapel Zeitarbeitsfirmen hingelegt.
    Habe selber gesucht, der Betrieb der mich dann aufnahm meinte er sucht schon lange frisch gelernte Fachkräfte und das Arbeitsamt wusste das. Die Mühen die die sich machen gehen gegen 0.

  5. Linnemann mal wieder schön fokussiert auf ein Thema. Gibt es dazu noch zahlreiche andere Faktoren? Klar. Interessiert das Linnemann? Nein.

    Wieso glauben Menschen wie Linnemann eigentlich das es einfach ist Menschen zu vermitteln, gerade aus ALG2/Bürgergeld ist das enorm schwer. Da hier eben viele Faktoren dazu kommen die manchmal einfach sind: fehlende Kenntnisse/Ausbildungen und manchmal sehr komplex sind: psychische Erkrankungen. In keinem der beiden fälle ist die Arbeitsagentur eine grosse Hilfe, da sie viel zu “starr” Arbeitet gerade dank Menschen wie Linnemann die nicht weitsichtig genug sind um wirkliche Lösungen zu erarbeiten oder die Probleme zu verstehen.

  6. Ginge es nach Linnemann, hätte niemand Anspruch auf Leistungen. Dann käme der arbeitslose Postdoc zur Agentur und würde bei einer Zeitarbeitsfirma für Rossmann zwangsverpflichtet. Die Überstunden würden natürlich bezahlt, so dass man eben 60 Stunden die Woche arbeiten müsse, um sich mehr als das Existenzminimum leisten zu können. Währenddessen ertrinken die Manager im Reichtum, kaufen den Immobilienmarkt leer, um zu investieren, und lassen noch die Mieten steigen. Bildung und Kultur kann sich nur noch leisten, wer mehrere Jahre von geerbtem Kapital leben kann. ~~Leistung~~ Erbe muss sich lohnen…

  7. Durch die allgemeine Digitalisierung sind die Betriebe ihre eigenen Arbeitsagenturen geworden. Nahezu jeder größere Betrieb hat ein eigenes Portal um sich bewerben zu können, Stepstone, Indeed und Co kommen dazu.

    Wir (ü. 1.400 ma) haben seit mindestens 10 Jahren keine Vermittlung über das Arbeitsamt gehabt, egal ob Akademiker oder Hilfsarbeiter.

  8. Mir fehlen die Zahlen wieviele Leute den Absprung aus ALG2 in ein Arbeitsleben geschafft haben bzw. aus ALG1 wieder eine Tätigkeit aufgenommen haben im Vergleich zu 2014 (wieso eigentlich 2014?).

    Wenn die Leute sich selber beworben haben umso besser.

  9. Für CDU sind die Zahlen erschreckend.

    Wirklich schade das die CDU in den letzten 30 Jahren quasi keine Regierungsverantwortung hatte. Evtl sollte sie die mal bekommen um zu zeigen wie das geht. /s

  10. Haben die doch noch nie getan, Hauptsache in eine Maßnahme gesteckt….

  11. Als ich mal ein halbes Jahr arbeitslos gewesen bin, kamen vom Amt sau viele Job Angebote. Klar waren 9 von 10 leiharbeitsfirmen und dann auch immer wieder die selben… Aber hey… Die habens wirklich versucht.

  12. In fast 45 Jahren hat diese “Behörde” mich nur Geld gekostet aber nicht einmal in ein adequates Beschäftigungsverhältnis vermittelt. Obwohl ich einige Male meinen Arbeitgeber gewechselt habe.

  13. Linnemann ist entweder hochgradig Ahnungsbefreit oder ein Populist oder beides.

    Die sog. Agentur für Arbeit hat als Hauptaufgabe die Verwaltung von Arbeitslosengeldern.

    Die Jobvermittlung wird mittlerweile anders geregelt.

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