Ich bin zwar der technik nicht abgeneigt, aber der Zug ist inzwischen aus mehreren Gründen abgefahren.
Immer wieder diese neuen kleinen modularen Reaktoren. Wenn die endlich mal kommen sollten, und sie ökologisch uns ökonomisch sich als sinnvoll erachten, kann man die ja bauen bzw. implementieren, aber wieso spricht man über sachen als Lösungen wenn sie nicht einmal existieren.
Das ist dann wohl diese ideologiefreie Politik, mit der die FDP immer wirbt
warum ist die fdp eigentlich so geil auf atomkraft? Atomkraft funktioniert doch eigentlich nur wenn der staat da mithilft und die fdp ist doch eigentlich eher sone freie markt partei
Ich stelle die FDP in Frage, bekomm ich auch ne Meldung?
Die nerven so krass.
Okay, deal!
Dafür kriegen wir eine Erbschaftssteuer und die Schwarze Null kommt wech.
Leider sind alle drei Vorschläge gänzlich unrealistisch.
Die CDU/FDP hat 2011 den Atomausstieg vorgezogen und er wurde wie 2011 geplant durchgezogen. Da hätte er früher ankommen müssen.
Das Endlager-Problem sollen dann zahlreiche sogenannte Mini-Lager in den Gärten der Parteispitzen von FDP, CDU, und CSU lösen.
Da es in anderen Ländern schon mal 20 Jahre oder mehr dauern kann von einem Beschluss das ein Atomkraftwerk gebaut wird, bis es ans Netz geht, denke ich das in wenn wir in Deutschland heute entscheiden würden ein Neues Atomkraftwerk zu bauen, würde ich da nicht zu meinen Lebzeiten Strom von beziehen.
Bis das fertig ist haben wir entweder schon Fusionsreaktoren die wir bauen könnten, oder Deutschland ist halb unter Wasser (okay vielleicht nur das nördlichste Zehntel) und die ändere Hälfte wird von Nazis regiert, weil auf einmal die ganzen Klimaflüchtlinge hier her kamen und deswegen alle AfD gewählt haben.
Das hat sich dann so oder so erübrigt.
Natürlich, voll dafür – dann sollten wir den armen Energieunternehmen aber auch Ausgleichszahlungen anbieten, für den Wiedereinstieg.
Und subventionieren müssen wir den Strom dann auch, ist halt dann in 20 Jahren, wenn wir Deutschen dann in Hauptstadtflughafenmanier zum 100-fachen Ursprungsbudget fertiggebaut haben, ein bisschen teurer als jede andere Stromart.
Für die Altersversorgung der FDP Genies sollte es aber reichen, mehr ist ja auch nicht geplant.
Und bis dahin kann der gute Markus dann auch mit gutem Grund weiter den Windausbau torpedieren und den Strompreis aus Erneuerbaren hoch halten, dann lohnt es sich ja vielleicht doch.
Viele (schwarze) Nullen in der Politik.
“Am Markt durchsetzen” ist mehr was für die anderen, ne?
Absolut hirnverbrannter Verein die FDP.
>„den Einstieg in moderne, besonders abfall- und risikoarme Kernspaltungstechnologien“.
Inwiefern soll ein Stopp des Rückbaus bestehender AKWs einen Einstieg in diese neuen Kernspaltungstechnologien unterstützen? Wandeln die sich magischerweise in diese neuen Reaktoren per Gesetzesbeschluss um? Wenn die FDP auf diese neuen Technologien setzen möchte, kann Sie das auch ohne einen Rückbaustopp.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Energiegewinnung durch Kernspaltung keine Lösung: ewige Bauzeiten, zu teuer in Bau und Betrieb, der Strom kann nur mit Subventionen wettbewerbsfähig gegenüber Erneuerbaren am Markt bestehen, Import von Brennstäben und dann verbleibt natürlich das fortlaufende Problem der Endlagerung. Ein Rückbaustopp bedeutet auch keine unverzügliche Betriebsaufnahme. Die Anlagen müssen erneuert werden und brauchen Zeit für die Inbetriebnahme oder möchte die FDP dabei Abstriche machen?
Unnützes Gesabbel. Vielleicht kann die FDP ja mal bei der Industriestrompreisbremse sich bewegen. Die Lösung dieses Problems ist drängender als irgendwelche Luftschlösser von irgendwelchen neuen Kernspaltungstechnologien.
Egal was man denkt – Atomkraft ist mittelfristig keine Option. Über allem schwebt der Preis und die Bauzeit als Schwert des Damokles.
Die FDP ist damit die einzige Partei, die es mit der CO2-Vermeidung ernst meint.
19 comments
Sorry für das Presseerzeugnis, dass ist die Agenturmeldung.
Die SZ hat da wohl mehr zu, aber leider Paywall die ich gerade nicht umgehen kann:
https://www.sueddeutsche.de/politik/fdp-atomkraftwerke-abschaltung-strompreis-gruene-1.6179504?reduced=true
Ich bin zwar der technik nicht abgeneigt, aber der Zug ist inzwischen aus mehreren Gründen abgefahren.
Immer wieder diese neuen kleinen modularen Reaktoren. Wenn die endlich mal kommen sollten, und sie ökologisch uns ökonomisch sich als sinnvoll erachten, kann man die ja bauen bzw. implementieren, aber wieso spricht man über sachen als Lösungen wenn sie nicht einmal existieren.
Liebe Ferengi:
Die Sache ist durch. Selbst die (vorherigen) Betreiber von Atomkraftwerken haben mehrfach gesagt, dass sie [kein Interesse daran haben](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiewirtschaft-atomkraft-fuer-klimaschutz-energiekonzerne-sind-von-neuen-pro-akw-demos-genervt/26224130.html), wiedereinzusteigen – es hätte sich wenn überhaupt nur gelohnt, nicht auszusteigen. Jetzt wo der Ausstieg durch ist, wird das nicht bezahlbar wiederkommen. Und Subventionen, um das bezahlbar zu machen… die wären ja diametral zur heiligen unsichtbaren Hand des Marktes. Könnt ihr also auch nicht wollen.
Das ist dann wohl diese ideologiefreie Politik, mit der die FDP immer wirbt
warum ist die fdp eigentlich so geil auf atomkraft? Atomkraft funktioniert doch eigentlich nur wenn der staat da mithilft und die fdp ist doch eigentlich eher sone freie markt partei
Ich stelle die FDP in Frage, bekomm ich auch ne Meldung?
Die nerven so krass.
Okay, deal!
Dafür kriegen wir eine Erbschaftssteuer und die Schwarze Null kommt wech.
Leider sind alle drei Vorschläge gänzlich unrealistisch.
Die CDU/FDP hat 2011 den Atomausstieg vorgezogen und er wurde wie 2011 geplant durchgezogen. Da hätte er früher ankommen müssen.
Das Endlager-Problem sollen dann zahlreiche sogenannte Mini-Lager in den Gärten der Parteispitzen von FDP, CDU, und CSU lösen.
Quelle: https://www.fdp.de/ausstieg-aus-der-kernkraft-ist-strategischer-fehler
Atomkraft is tot. Nicht nur in Deutschland.
Erneurbare + Batterien werden dieses Jahr schon $1,7 Billionen an Investitionen erreichen, was sogar fossile Brennstoffe ($1,0 Billionen) in den Schatten stellt. Ganz zu schweigen von der Atomindustrie. ([Quelle](https://www.iea.org/news/clean-energy-investment-is-extending-its-lead-over-fossil-fuels-boosted-by-energy-security-strengths))
[15 MT CO2](https://www.sueddeutsche.de/wissen/atom-studie-15-millionen-tonnen-mehr-co2-mit-akw-abschaltung-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230414-99-308236) extra jedes Jahr.
Da es in anderen Ländern schon mal 20 Jahre oder mehr dauern kann von einem Beschluss das ein Atomkraftwerk gebaut wird, bis es ans Netz geht, denke ich das in wenn wir in Deutschland heute entscheiden würden ein Neues Atomkraftwerk zu bauen, würde ich da nicht zu meinen Lebzeiten Strom von beziehen.
Bis das fertig ist haben wir entweder schon Fusionsreaktoren die wir bauen könnten, oder Deutschland ist halb unter Wasser (okay vielleicht nur das nördlichste Zehntel) und die ändere Hälfte wird von Nazis regiert, weil auf einmal die ganzen Klimaflüchtlinge hier her kamen und deswegen alle AfD gewählt haben.
Das hat sich dann so oder so erübrigt.
Natürlich, voll dafür – dann sollten wir den armen Energieunternehmen aber auch Ausgleichszahlungen anbieten, für den Wiedereinstieg.
Und subventionieren müssen wir den Strom dann auch, ist halt dann in 20 Jahren, wenn wir Deutschen dann in Hauptstadtflughafenmanier zum 100-fachen Ursprungsbudget fertiggebaut haben, ein bisschen teurer als jede andere Stromart.
Für die Altersversorgung der FDP Genies sollte es aber reichen, mehr ist ja auch nicht geplant.
Und bis dahin kann der gute Markus dann auch mit gutem Grund weiter den Windausbau torpedieren und den Strompreis aus Erneuerbaren hoch halten, dann lohnt es sich ja vielleicht doch.
Viele (schwarze) Nullen in der Politik.
“Am Markt durchsetzen” ist mehr was für die anderen, ne?
Absolut hirnverbrannter Verein die FDP.
>„den Einstieg in moderne, besonders abfall- und risikoarme Kernspaltungstechnologien“.
Inwiefern soll ein Stopp des Rückbaus bestehender AKWs einen Einstieg in diese neuen Kernspaltungstechnologien unterstützen? Wandeln die sich magischerweise in diese neuen Reaktoren per Gesetzesbeschluss um? Wenn die FDP auf diese neuen Technologien setzen möchte, kann Sie das auch ohne einen Rückbaustopp.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Energiegewinnung durch Kernspaltung keine Lösung: ewige Bauzeiten, zu teuer in Bau und Betrieb, der Strom kann nur mit Subventionen wettbewerbsfähig gegenüber Erneuerbaren am Markt bestehen, Import von Brennstäben und dann verbleibt natürlich das fortlaufende Problem der Endlagerung. Ein Rückbaustopp bedeutet auch keine unverzügliche Betriebsaufnahme. Die Anlagen müssen erneuert werden und brauchen Zeit für die Inbetriebnahme oder möchte die FDP dabei Abstriche machen?
Unnützes Gesabbel. Vielleicht kann die FDP ja mal bei der Industriestrompreisbremse sich bewegen. Die Lösung dieses Problems ist drängender als irgendwelche Luftschlösser von irgendwelchen neuen Kernspaltungstechnologien.
Egal was man denkt – Atomkraft ist mittelfristig keine Option. Über allem schwebt der Preis und die Bauzeit als Schwert des Damokles.
Die FDP ist damit die einzige Partei, die es mit der CO2-Vermeidung ernst meint.