Damit die Pflanzen auch schön Ostdeutsch >!braun!< aussehen.
Weil hier weniger Regen ankommt?😅
Meine Theorie mit Halbwissen garniert wäre das es je weiter vom Meer entfernt auch weniger regnet? Da ist Sachsen und Brandenburg und ja auch Bayern am weitesten entfernt. Außerdem sind vom Meer zu den genannten Ländern auch noch paar Hügel und Wälder dazwischen die auch noch viele Wolken aufhalten…
Zumindest die Region Halle und Nordwestsachsen liegt im Regenschatten des Harzes, weil die Hauptwindrichtung aus Nordwest ist.
[removed]
Gibt halt im Schnitt weniger Niederschlag. Oft sind das 550-650mm/Jahr, im Regenschatten vom Harz und im Oderbruch teilweise unter 500mm/Jahr. Der Durchschnitt für Gesamtdeutschland liegt etwa bei 800mm/Jahr, in Gebirgen auf der Wetterseite auch deutlich über 1000mm/Jahr.
Die Wolken kommen oft von Richtung Atlantik. Viel regnet spätestens über dem Westen Deutschlands ab. Da bleibt für den Osten nicht mehr so viel übrig. Das ist kein neues Phänomen.
Damit die Blumen nicht nach links wachsen, sondern nach rechts abknicken
Haha alles braun im Osten … wegen der Nazis … Verstehste!? /s
In großen Teilen Ostdeutschlands hat es seit 2018 nicht mehr genug geregnet. Da reicht auch so ein Sommer wie jetzt gerade nicht, um das fehlende Wasser im Boden wieder auszugleichen. Trockener Boden nimmt kaum Wasser auf sondern es fließt einfach in Flüsse ab und ist weg. Der Grundwasserspiegel hat sich dort gesenkt und das wird noch dauern.
Die Regeneration der Böden findet aber hauptsächlich in der kalten Jahreshälfte statt, daher ist es ein gutes Zeichen, dass zumindest der Oberboden schonmal wieder gut feucht ist.
Hier ein Podcast Interview über den Dürremonitor und wie das funktioniert:
So wie ich den Dürremonitor verstehe, erfasst keiner der anderen Kommentare die Funktionsweise.
Es ist tatsächlich im Osten generell trockener als im Westen. Das sollte allerdings keinen Einfluss auf der Dürremonitor haben, der das verfügbare Wasser im Boden anhand der regionalen Perzentile in Dürrestufen klassifiziert.
Der Osten ist also im Moment tatsächlich deutlich trockener als sein eigener langjähriger Durchschnitt, der Westen nicht. Woran das liegt weiß ich allerdings nicht.
Andere Frage, es hat hier an meinem Wohnort im südlichen Bayern in letzter Zeit oft geregnet, und teils auch länger anhaltend, so dass das Wasser also hoffentlich nicht direkt im nächsten Bach verschwunden und abgelaufen ist.
Entsprechend ist auch “Pflanzenverfügbares Wasser” schön blau eingefärbt, vielleicht 90% oder sogar 100%. “Dürre im Oberboden” zeigt auch weiß, also keine Dürre im Oberboden, fein!
Aber im Bild ganz links, bei der Dürre bis 1,8 Meter, ist es noch irgendwo bei ungewöhnlich trocken / moderate Dürre / schwere Dürre (schwer zu sagen, wo meine Stadt genau liegt, wenn nur die Ländergrenzen eingezeichnet sind und da eben alle Abstufungen in der Nähe vorkommen). Das ist nicht verwunderlich, weil es in den letzten Jahren hier wirklich wenig Niederschlag gab.
Weiß jemand, über welche Zeiträume es ausreichend Niederschlag geben muss, damit der Boden insgesamt wieder feuchter wird? Dachte bisher irgendwie immer “30 Tage”, weil man den Text über dem Bild so interpretieren kann, aber offensichtlich ist das ja nicht gemeint und erschien mir auch etwas kurz. Es wird wohl eher der Dürrestatus der letzten 30 Tage gezeigt, der aber vom Regen über einen längeren Zeitraum beeinflusst wird. Nur wie lange müsste es dann einigermaßen regelmäßig ergiebig genug regnen, bis die Dürre im Gesamtboden weg ist?
sandböden
Auch wenn es viele sagen: Nein, es hat nichts damit zu tun, dass es im Osten allgemein trockener ist.
Es war dort schon immer weniger Niederschlag, als, z. B. in Südbayern, aber von dem weniger fehlt jetzt nochmal was. Also ist es im Vergleich zu früheren Werten im Osten trockener. Nicht im Vergleich zu anderen Orten.
Andererseits muss ich trotzdem sagen, dass ich die Ufz Karte manchmal komisch finde. Jetzt hat es ja im Süden teilweise bis zum Hochwasser geregnet. Trotzdem ist da a Streifen, der Dürre im Oberboden anzeigt. Pflanzenverfügbares Wasser wird dort aber dennoch mit 100 oder mehr Prozent angegeben. Da frag ich mich, wie viel soll es denn noch regnen.
Und ich bin froh über den Regen. Wenn ich die Natur so leiden seh, schlägt das mir aufs Gemüt.
Die mögen einfach keine Vorspiele🤷♂️
wegen des trockenen Humors dort …
Wer braun wählt bekommt braun.
Wir hatten/haben ja nichts.
Jetzt nicht mal mehr Wasser.
Zum einen herrschen in Deutschland Südwestwinde vor – die meeresfeuchte Luft hat sich also schon länger über Westdeutschland abregnen können.
Zum anderen regnet es zumeist an windseitigen Berghängen ab, an dem feutche Luft in kältere Schichten aufsteigen muss und dadurch seine Fähigkeit verliert Wasser zu speichern. Und naja, Berge ist etwas, wofür Ostdeutschland jetzt nicht sehr bekannt ist.
25 comments
Damit die Pflanzen auch schön Ostdeutsch >!braun!< aussehen.
Weil hier weniger Regen ankommt?😅
Meine Theorie mit Halbwissen garniert wäre das es je weiter vom Meer entfernt auch weniger regnet? Da ist Sachsen und Brandenburg und ja auch Bayern am weitesten entfernt. Außerdem sind vom Meer zu den genannten Ländern auch noch paar Hügel und Wälder dazwischen die auch noch viele Wolken aufhalten…
Keine Ahnung ob das stimmt 🙈
Das war schon[ immer so.](https://imgur.com/74a9uHm).
In Ostdeutschland fängt das Kontinentalklima an.
Zumindest die Region Halle und Nordwestsachsen liegt im Regenschatten des Harzes, weil die Hauptwindrichtung aus Nordwest ist.
[removed]
Gibt halt im Schnitt weniger Niederschlag. Oft sind das 550-650mm/Jahr, im Regenschatten vom Harz und im Oderbruch teilweise unter 500mm/Jahr. Der Durchschnitt für Gesamtdeutschland liegt etwa bei 800mm/Jahr, in Gebirgen auf der Wetterseite auch deutlich über 1000mm/Jahr.
Die Wolken kommen oft von Richtung Atlantik. Viel regnet spätestens über dem Westen Deutschlands ab. Da bleibt für den Osten nicht mehr so viel übrig. Das ist kein neues Phänomen.
Damit die Blumen nicht nach links wachsen, sondern nach rechts abknicken
Haha alles braun im Osten … wegen der Nazis … Verstehste!? /s
In großen Teilen Ostdeutschlands hat es seit 2018 nicht mehr genug geregnet. Da reicht auch so ein Sommer wie jetzt gerade nicht, um das fehlende Wasser im Boden wieder auszugleichen. Trockener Boden nimmt kaum Wasser auf sondern es fließt einfach in Flüsse ab und ist weg. Der Grundwasserspiegel hat sich dort gesenkt und das wird noch dauern.
Die Regeneration der Böden findet aber hauptsächlich in der kalten Jahreshälfte statt, daher ist es ein gutes Zeichen, dass zumindest der Oberboden schonmal wieder gut feucht ist.
Hier ein Podcast Interview über den Dürremonitor und wie das funktioniert:
Resonator: RES198 Der Dürremonitor
https://resonator-podcast.de/2023/res198-der-duerremonitor/
So wie ich den Dürremonitor verstehe, erfasst keiner der anderen Kommentare die Funktionsweise.
Es ist tatsächlich im Osten generell trockener als im Westen. Das sollte allerdings keinen Einfluss auf der Dürremonitor haben, der das verfügbare Wasser im Boden anhand der regionalen Perzentile in Dürrestufen klassifiziert.
Der Osten ist also im Moment tatsächlich deutlich trockener als sein eigener langjähriger Durchschnitt, der Westen nicht. Woran das liegt weiß ich allerdings nicht.
Andere Frage, es hat hier an meinem Wohnort im südlichen Bayern in letzter Zeit oft geregnet, und teils auch länger anhaltend, so dass das Wasser also hoffentlich nicht direkt im nächsten Bach verschwunden und abgelaufen ist.
Entsprechend ist auch “Pflanzenverfügbares Wasser” schön blau eingefärbt, vielleicht 90% oder sogar 100%. “Dürre im Oberboden” zeigt auch weiß, also keine Dürre im Oberboden, fein!
Aber im Bild ganz links, bei der Dürre bis 1,8 Meter, ist es noch irgendwo bei ungewöhnlich trocken / moderate Dürre / schwere Dürre (schwer zu sagen, wo meine Stadt genau liegt, wenn nur die Ländergrenzen eingezeichnet sind und da eben alle Abstufungen in der Nähe vorkommen). Das ist nicht verwunderlich, weil es in den letzten Jahren hier wirklich wenig Niederschlag gab.
Weiß jemand, über welche Zeiträume es ausreichend Niederschlag geben muss, damit der Boden insgesamt wieder feuchter wird? Dachte bisher irgendwie immer “30 Tage”, weil man den Text über dem Bild so interpretieren kann, aber offensichtlich ist das ja nicht gemeint und erschien mir auch etwas kurz. Es wird wohl eher der Dürrestatus der letzten 30 Tage gezeigt, der aber vom Regen über einen längeren Zeitraum beeinflusst wird. Nur wie lange müsste es dann einigermaßen regelmäßig ergiebig genug regnen, bis die Dürre im Gesamtboden weg ist?
sandböden
Auch wenn es viele sagen: Nein, es hat nichts damit zu tun, dass es im Osten allgemein trockener ist.
Es war dort schon immer weniger Niederschlag, als, z. B. in Südbayern, aber von dem weniger fehlt jetzt nochmal was. Also ist es im Vergleich zu früheren Werten im Osten trockener. Nicht im Vergleich zu anderen Orten.
Andererseits muss ich trotzdem sagen, dass ich die Ufz Karte manchmal komisch finde. Jetzt hat es ja im Süden teilweise bis zum Hochwasser geregnet. Trotzdem ist da a Streifen, der Dürre im Oberboden anzeigt. Pflanzenverfügbares Wasser wird dort aber dennoch mit 100 oder mehr Prozent angegeben. Da frag ich mich, wie viel soll es denn noch regnen.
Und ich bin froh über den Regen. Wenn ich die Natur so leiden seh, schlägt das mir aufs Gemüt.
Die mögen einfach keine Vorspiele🤷♂️
wegen des trockenen Humors dort …
Wer braun wählt bekommt braun.
Wir hatten/haben ja nichts.
Jetzt nicht mal mehr Wasser.
Zum einen herrschen in Deutschland Südwestwinde vor – die meeresfeuchte Luft hat sich also schon länger über Westdeutschland abregnen können.
Zum anderen regnet es zumeist an windseitigen Berghängen ab, an dem feutche Luft in kältere Schichten aufsteigen muss und dadurch seine Fähigkeit verliert Wasser zu speichern. Und naja, Berge ist etwas, wofür Ostdeutschland jetzt nicht sehr bekannt ist.
Könnte auch an den ganzen Fackelmärschen liegen
Wegen all den trockenen Witzen über fie DDR
Misswirtschaft in der DDR
Auch das Wasser hat seinen Stolz 😎🤪
Nichtmal der Regen hat bock auf Ostdeutschland.
Bei den Dialekten wirds halt nicht feucht
Um die soziale Kälte auszugleichen