SWR-Intendant Kai Gniffke steigert sein Gehalt um 18.700 Euro auf fast 380.000 Euro

by Dragor

9 comments
  1. WDR-Intendant Tom Buhrow war mit einem Gehalt von 413.400 Euro auch im vergangenen Jahr Top-Verdiener unter den ARD-Spitzen. Das geht aus einer Tabelle hervor, die der Senderverbund zu den Grundvergütungen für die neun Intendantinnen und Intendanten im Internet veröffentlicht hat. Auf dem zweiten Platz findet sich weiterhin SWR-Intendant Kai Gniffke mit jetzt 379.701 Euro, das waren 18.700 Euro mehr als 2021. Die Grundvergütung von Buhrow stieg im Vergleich zum Vorjahr nur um 400 Euro.

    Mit einem Jahressalär von 347.285 Euro (plus 1.285 Euro) lag NDR-Chef Joachim Knuth auf dem dritten Platz. BR-Intendantin Katja Wildermuth erhielt Jahresbezüge in Höhe von 340.267 Euro und Yvette Gerner von Radio Bremen 281.347 Euro. Beide legten um einige hundert Euro zu. MDR-Intendantin Karola Wille erhielt wie im Vorjahr 295.750 Euro. ARD-Programm-Direktorin Christine Stroble kassierte 285.127.

    RBB-Interimsintendantin Katrin Vernau bekam ab Mitte September 2022 86.861 Euro. Zu den Einkünften ihrer Vorgängerin, der RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, die nach Korruptions- und Verschwendungsvorwürfen entlassen wurde, gab es für das Jahr 2022 (bis Ende August) keine Angaben. Im Jahr zuvor hatte sie 303.000 Euro erhalten. Berlin und Brandenburg wollen im RBB-Staatsvertrag als Konsequenz aus der Senderkrise ein deutlich niedrigeres Intendantengehalt als bislang festschreiben und die Senderchef-Macht begrenzen. Es soll eine Gehaltsobergrenze der Intendantin oder des Intendanten des ARD-Senders erreicht werden, teilten zuletzt Senatskanzlei Berlin und Staatskanzlei Brandenburg mit.

    Die Grundvergütung stellt nur einen Teil der Intendantenbezüge dar. Hinzu kommen bei einigen Intendanten Sachbezüge und zusätzliche Leistungen für Tätigkeiten bei Tochterfirmen der Sender oder der ARD. Die Gehälter werden von den Aufsichtsgremien der jeweiligen Rundfunkanstalt festgelegt, in der Regel ist das der für die Finanzen zuständige Verwaltungsrat.

  2. Die Erhöhungen des Rundfunkbeitrags zahlen sich doch aus.

  3. Ob ich meinem Arbeitgeber auch einfach sagen kann, mein Gehalt ist ab jetzt 20%, ach warum der Geiz, 40% höher?

  4. Meinen herzlichen Glückwunsch und Respekt vor dieser Leistung

  5. Wir können uns es einfach nicht leisten solche kluge Köpfe an die freie Wirtschaft zu verlieren.

  6. Mehr Gehalt als Olaf Scholz.

    Kann mir jemand erklären wie das zu rechtfertigen ist?

  7. >Die zufällig ausgewählte Passantin Caren Miosga sagt in einem ARD-Kurzinterview in Hamburg, dass sie die Erhöhung des Gehalts gerechtfertigt findet, da Kai Gniffke wertvolle Arbeit leistet.

  8. Ich bin ein großer Verfechter des ÖRR, nicht zuletzt, weil ich ihm auch beruflich z.T. angehöre. Aber so dumme Moves wie eine Gehaltserhöhung um fast 20.000 Euro inmitten einer Rezession, die alle trifft sowie harter Angriffe seitens Rechtspopulisten innerhalb der Politik, lässt mich echt verzweifeln. Es gibt so gute Leute im ÖRR, die wirklich Ahnung haben und wissen, wo sie arbeiten und warum sie gerade dort arbeiten. Nur sind solche Leute selten dort, wo ein Gniffke oder Buhrow sind.

  9. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Solche vollkommen vermessenen A***löcher gehen mir dermaßen gegen den Strich! Ich könnte hier gerade echt ausrasten. Aber Hauptsache wir erhöhen schon wieder den Rundfunkbeitrag…

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