> Gerade in Großstädten können sich häufig kleinere Vermieter die Erbschaftssteuer nicht mehr leisten und sind gezwungen zu verkaufen. Wolfgang Donhärl aus München ist so ein Fall. Den Verkauf seines Erbes konnte er zwar mit einem Kredit abwenden, aber dafür musste er die Mieten drastisch erhöhen.
>2017 haben er und seine Schwester ein Mietshaus mit 13 Wohnungen und drei Läden geerbt. Beide wohnen selbst mit ihren Familien im Haus. Doch da das Finanzamt den Grundstückswert zum Zeitpunkt des Erbens mit mehr als acht Millionen Euro berechnete, wurde eine Erbschaftsteuer von einer Millionen Euro fällig. “Das Geld, das innerhalb von sechs Wochen vom Finanzamt abgerufen wird, hatten wir natürlich nicht auf dem Konto”, so Donhärl. “Deshalb mussten wir einen Kredit aufnehmen, den wir nun über 30 Jahre zurückzahlen.”
Oh nein, da erbt man 8 Millionen Euro und muss dann davon 1/8 abgeben. Wie unfair! So ein armer kleiner Vermieter… Gerade so konnte er den Verkauf noch abwenden!
Gab es nicht seit 1.1. eine Revision des Erbrechts um genau so etwas einzudämmen? Immobilien statt Zeitwert am Marktwert zu bewerten? Weiß nicht genau… Vielleicht kann ein Kapitän aushelfen?
Und das ist ein “kleinerer Vermieter”? Ich dachte eher, das sind Leute mit 1 bis 2 Wohnungen, die sie vermieten…
Dass sein Haus in München heute 8 und in 30 Jahren eher so 20 Millionen wert ist, vergisst er auch. Er wird nen Kredit von 1 Mio. nicht ohne guten Grund bekommen haben. Was ist eigentlich die Steigerung von first-world-problem?
3 comments
Unabhängig von den Superreichen
> Gerade in Großstädten können sich häufig kleinere Vermieter die Erbschaftssteuer nicht mehr leisten und sind gezwungen zu verkaufen. Wolfgang Donhärl aus München ist so ein Fall. Den Verkauf seines Erbes konnte er zwar mit einem Kredit abwenden, aber dafür musste er die Mieten drastisch erhöhen.
>2017 haben er und seine Schwester ein Mietshaus mit 13 Wohnungen und drei Läden geerbt. Beide wohnen selbst mit ihren Familien im Haus. Doch da das Finanzamt den Grundstückswert zum Zeitpunkt des Erbens mit mehr als acht Millionen Euro berechnete, wurde eine Erbschaftsteuer von einer Millionen Euro fällig. “Das Geld, das innerhalb von sechs Wochen vom Finanzamt abgerufen wird, hatten wir natürlich nicht auf dem Konto”, so Donhärl. “Deshalb mussten wir einen Kredit aufnehmen, den wir nun über 30 Jahre zurückzahlen.”
Oh nein, da erbt man 8 Millionen Euro und muss dann davon 1/8 abgeben. Wie unfair! So ein armer kleiner Vermieter… Gerade so konnte er den Verkauf noch abwenden!
Gab es nicht seit 1.1. eine Revision des Erbrechts um genau so etwas einzudämmen? Immobilien statt Zeitwert am Marktwert zu bewerten? Weiß nicht genau… Vielleicht kann ein Kapitän aushelfen?
Und das ist ein “kleinerer Vermieter”? Ich dachte eher, das sind Leute mit 1 bis 2 Wohnungen, die sie vermieten…
Dass sein Haus in München heute 8 und in 30 Jahren eher so 20 Millionen wert ist, vergisst er auch. Er wird nen Kredit von 1 Mio. nicht ohne guten Grund bekommen haben. Was ist eigentlich die Steigerung von first-world-problem?