Das ist die Pressemitteilung der Uni zu der Studie. Die Studie selbst konnte ich nicht auf die Schnelle finden.
Ok, meine erste Reaktion war zu sagen “Ist vielleicht auch was Gutes, bisher war Präsentismus ein sehr großes Problem bei der Arbeit”
Aber dann habe ich den Artikel gelesen:
>So stellten die Forschenden fest, dass die Erkrankungsrate etwa für Diabetes mellitus Typ 2 über alle Altersklassen hinweg stieg. Die Erkrankung trat zudem immer öfter im frühen Erwachsenenalter auf […]
>Alarmierend sei auch die Entwicklung von starkem Übergewicht – also Adipositas – in jungen Lebensjahren. So habe sich der Anteil adipöser Menschen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren im Zeitraum von 2004 bis 2020 fast verdoppelt. Er stieg von insgesamt 12,7 auf 23,4 Prozent an. Adipositas begünstige wiederum Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und Fettleber.
Joa, schöne Scheiße, die da auf uns zurollt.
Der Artikel hat aber sehr wenig Aussagekraft weil es nur um Diabetes und Übergewicht geht. Was mich jetzt auch nicht wundert bei den vielen hochverarbeiteten Lebensmitteln. Aber man sieht wie der Markt es regelt ohne Zuckersteuer oder Werbeverbot.
Das überrascht mich.
Tut der ganze Weltuntergangsstress, das in unerreichbare Ferne Rücken bescheidener Ziele und Sicherheitsbedürfnisse, die Pandemie, die Extremwetter, die Feinstaubbelastung, die Umweltgifte, die Überdüngung des Grundwassers, die Überzuckerung unserer Lebensmittel und die Allgegenwärtigkeit von Mikroplastik, Weichmachern und Für-Immer-Chemikalien der Gesundheit denn nicht gut?
Zu wenig Alkohol, Tabak und Arbeit! Und ihr Schaffels habt der Medizinlobby geglaubt!
Die üblichen Verdächtigen: Ernährung und Bewegung.
Würde ich persönlich beides auf Stress und die zugehörige Überforderung und Erschöpfung zurückführen. Ich arbeite seit über 10 Jahren mit “Young Professionals”, wie man es nun so schön nennt, und die kommen mittlerweile oft schon knapp am Burnout aus den Bildungseinrichtungen raus.
Von der grundlosen und unpassenden Großkotzigkeit, mit der ich damals aufgetreten bin, ist nichts zu sehen. Stattdessen haben sie panische Angst vor Fehlern und davor, Fragen zu stellen. Irgendwas muss im Bildungswesen sehr schief gehen, dass die jungen Leute schon kaputt anfangen.
Die sind nicht mehr so blöd eie damals, dass die sich von AN ausnehmen lassen und für den alles geben, aber es einem nur selten honoriert wird.
Die erleben gerne ihr Leben nach der Arbeit.
Kleiner Schnupfen?
Direkt eine Woche gelber Urlaubsschein
Studie: Junge Generation hört eher auf Signale des Körpers und nimmt sich notwendige Auszeiten
9 comments
Vielleicht gehen junge Menschen auch bloß eher zum Arzt wenn was ist, statt sich mit Schmerztabletten zur Arbeit zu schleppen.
https://www.mhh.de/presse-news-detailansicht/mhh-forschung-juengere-generation-wird-frueher-und-haeufiger-krank-als-aeltere
Das ist die Pressemitteilung der Uni zu der Studie. Die Studie selbst konnte ich nicht auf die Schnelle finden.
Ok, meine erste Reaktion war zu sagen “Ist vielleicht auch was Gutes, bisher war Präsentismus ein sehr großes Problem bei der Arbeit”
Aber dann habe ich den Artikel gelesen:
>So stellten die Forschenden fest, dass die Erkrankungsrate etwa für Diabetes mellitus Typ 2 über alle Altersklassen hinweg stieg. Die Erkrankung trat zudem immer öfter im frühen Erwachsenenalter auf […]
>Alarmierend sei auch die Entwicklung von starkem Übergewicht – also Adipositas – in jungen Lebensjahren. So habe sich der Anteil adipöser Menschen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren im Zeitraum von 2004 bis 2020 fast verdoppelt. Er stieg von insgesamt 12,7 auf 23,4 Prozent an. Adipositas begünstige wiederum Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und Fettleber.
Joa, schöne Scheiße, die da auf uns zurollt.
Der Artikel hat aber sehr wenig Aussagekraft weil es nur um Diabetes und Übergewicht geht. Was mich jetzt auch nicht wundert bei den vielen hochverarbeiteten Lebensmitteln. Aber man sieht wie der Markt es regelt ohne Zuckersteuer oder Werbeverbot.
Das überrascht mich.
Tut der ganze Weltuntergangsstress, das in unerreichbare Ferne Rücken bescheidener Ziele und Sicherheitsbedürfnisse, die Pandemie, die Extremwetter, die Feinstaubbelastung, die Umweltgifte, die Überdüngung des Grundwassers, die Überzuckerung unserer Lebensmittel und die Allgegenwärtigkeit von Mikroplastik, Weichmachern und Für-Immer-Chemikalien der Gesundheit denn nicht gut?
Zu wenig Alkohol, Tabak und Arbeit! Und ihr Schaffels habt der Medizinlobby geglaubt!
Die üblichen Verdächtigen: Ernährung und Bewegung.
Würde ich persönlich beides auf Stress und die zugehörige Überforderung und Erschöpfung zurückführen. Ich arbeite seit über 10 Jahren mit “Young Professionals”, wie man es nun so schön nennt, und die kommen mittlerweile oft schon knapp am Burnout aus den Bildungseinrichtungen raus.
Von der grundlosen und unpassenden Großkotzigkeit, mit der ich damals aufgetreten bin, ist nichts zu sehen. Stattdessen haben sie panische Angst vor Fehlern und davor, Fragen zu stellen. Irgendwas muss im Bildungswesen sehr schief gehen, dass die jungen Leute schon kaputt anfangen.
Die sind nicht mehr so blöd eie damals, dass die sich von AN ausnehmen lassen und für den alles geben, aber es einem nur selten honoriert wird.
Die erleben gerne ihr Leben nach der Arbeit.
Kleiner Schnupfen?
Direkt eine Woche gelber Urlaubsschein
Studie: Junge Generation hört eher auf Signale des Körpers und nimmt sich notwendige Auszeiten