Von einem Dobernig in der Kärntner Politik kommt per default immer nur Blödsinn. Egal welchem Lager der angehört.
> “Wenn der Bürgermeister sagt, dass 17 Prozent aller Jobs im Halbleiterbereich liegen, bin ich vorsichtig. Es ist trotz des Erfolges eine volatile Industrie”, sagt Dobernig.
Nein, ist es nicht du Schwachmat! Es braucht Jahre und Milliarden um eine Chipfertigung aufzuziehen. Wer wählt immer solche Spinner?
Ansonsten, würde ich vorschlagen auf diesen Unsinn keinen allzu großen Wert zu legen. Das ist eine einmalige Chance für Kärnten und für Österreich und das wollen die Deppen echt wegen ein paar Wiesen, von denen es in KTN ja echt nicht mangelt, aufs Spiel setzen. Da kann man sich nur am Kopf greifen.
Was glaubt der wird in Villach in ein par Jahren los sein? Es kommen Ingenieure die gutbezahlte Jobs annehmen. Wenig Angebot bei viel Nachfrage bewirkt was genau? Steigende Preise. Und was meint er für wen es problematischer werden wird diese zu bezahlen, für den Ingenieur oder den Jutebeutel-Träger?
Was viele nicht wissen, die Infineon wird in Zukunft massiv Stellen abbauen (Automatisierung) und viele dieser Halbleiter-Jobs werden dann wegfallen, was bei Infineon durch die Auslagerung in Subunternehmer auch sehr einfach und schnell gehen kann (also der Wegfall, nicht das Automatisieren)
Die Aussage, dass man mit Aussagen vom Bürgermeister vorsichtig sein sollte sagt mal gar nichts aus also versteh ich die Aufregung nicht. Und es will ja keiner Wohnungsbau verbieten, sondern eben bereits versiegelte Flächen dafür nutzen. Davon haben wir in Villach wirklich genug.
Als jemand, der hier wohnt – es ist schon irre, wie die Infineon alleine eine ganze Stadt ins Schwitzen bringt. Freunde, die familienbedingt nach Jahren wieder zurückziehen, wundern sich gerade hart über die Wohnraumpreise – egal, ob Miete oder großes Einfamilienhaus. Es gibt zwar viele gemeinnützige Wohnbaugesellschaften (Heimat, Kärntner Siedlungswerk, und so weiter), der “normale Markt für Normalverdiener” ist aber ziemlich leer.
Und es kommen eben wöchentlich frische Ingenieurspärchen an, die bei unseren Preisen nur lachen können und ein Einfamilienhaus zum Kauf eines Kellerlochs in München im Vorbeigehen schnappen. Das macht schon Druck am Wohnungsmarkt und Villach handelt da – ich bin ja selbst im Bauwesen – meiner Meinung nach großteils richtig, zum Beispiel weil jetzt innerstädtisch auch mehr in die Höhe gebaut werden darf.
“Versiegelung” ist das neue Trottel Buzzword im Standard, kann das sein?
Villach würde ohne Infineon nicht mehr existieren – und das spürt man als junger Mensch hier auch, deswegen hält es hier nicht viele.
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Von einem Dobernig in der Kärntner Politik kommt per default immer nur Blödsinn. Egal welchem Lager der angehört.
> “Wenn der Bürgermeister sagt, dass 17 Prozent aller Jobs im Halbleiterbereich liegen, bin ich vorsichtig. Es ist trotz des Erfolges eine volatile Industrie”, sagt Dobernig.
Nein, ist es nicht du Schwachmat! Es braucht Jahre und Milliarden um eine Chipfertigung aufzuziehen. Wer wählt immer solche Spinner?
Ansonsten, würde ich vorschlagen auf diesen Unsinn keinen allzu großen Wert zu legen. Das ist eine einmalige Chance für Kärnten und für Österreich und das wollen die Deppen echt wegen ein paar Wiesen, von denen es in KTN ja echt nicht mangelt, aufs Spiel setzen. Da kann man sich nur am Kopf greifen.
Was glaubt der wird in Villach in ein par Jahren los sein? Es kommen Ingenieure die gutbezahlte Jobs annehmen. Wenig Angebot bei viel Nachfrage bewirkt was genau? Steigende Preise. Und was meint er für wen es problematischer werden wird diese zu bezahlen, für den Ingenieur oder den Jutebeutel-Träger?
Was viele nicht wissen, die Infineon wird in Zukunft massiv Stellen abbauen (Automatisierung) und viele dieser Halbleiter-Jobs werden dann wegfallen, was bei Infineon durch die Auslagerung in Subunternehmer auch sehr einfach und schnell gehen kann (also der Wegfall, nicht das Automatisieren)
Die Aussage, dass man mit Aussagen vom Bürgermeister vorsichtig sein sollte sagt mal gar nichts aus also versteh ich die Aufregung nicht. Und es will ja keiner Wohnungsbau verbieten, sondern eben bereits versiegelte Flächen dafür nutzen. Davon haben wir in Villach wirklich genug.
Als jemand, der hier wohnt – es ist schon irre, wie die Infineon alleine eine ganze Stadt ins Schwitzen bringt. Freunde, die familienbedingt nach Jahren wieder zurückziehen, wundern sich gerade hart über die Wohnraumpreise – egal, ob Miete oder großes Einfamilienhaus. Es gibt zwar viele gemeinnützige Wohnbaugesellschaften (Heimat, Kärntner Siedlungswerk, und so weiter), der “normale Markt für Normalverdiener” ist aber ziemlich leer.
Und es kommen eben wöchentlich frische Ingenieurspärchen an, die bei unseren Preisen nur lachen können und ein Einfamilienhaus zum Kauf eines Kellerlochs in München im Vorbeigehen schnappen. Das macht schon Druck am Wohnungsmarkt und Villach handelt da – ich bin ja selbst im Bauwesen – meiner Meinung nach großteils richtig, zum Beispiel weil jetzt innerstädtisch auch mehr in die Höhe gebaut werden darf.
“Versiegelung” ist das neue Trottel Buzzword im Standard, kann das sein?
Villach würde ohne Infineon nicht mehr existieren – und das spürt man als junger Mensch hier auch, deswegen hält es hier nicht viele.