Versuch in Essen: “Eltern-Taxis” dürfen nicht bis vor Schule fahren – Der Traum von der Schulstraße

by GirasoleDE

3 comments
  1. Ich kann mir nicht vorstellen dass das die wahnsinnigen Eltern langfristig stoppen wird. Eventuell gibt es dann neue Hotspots an denen man als nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer Angst um sein Leben hat, wie man da jetzt sauber durch soll.

    Aber gut, dass man endlich mal was dagegen versucht zu unternehmen.

  2. Es ist halt auch etwas lächerlich, dass überhaupt Autos braucht. Das sind zwei Schulen in einer Großstadt und absoluter Innenstadtlage. Das ist eh schon ein dichtes Gebiet, und Busse, Straßen- und U-Bahn-Linien sind da in unmittelbarer Umgebung. Rein theoretisch sollte es da niemanden geben, der überhaupt zur Schule gefahren werden muss.

    Falls der Fußweg zur Schule nicht sicher ist, dann sind daran wiederum Autos schuld, was ja quasi ein Teufelskreis ist. Dass eine Schule ein christliches Gymnasium ist, zu der Eltern aus weiter entfernten Orten ihre Kinder hinschicken (eigentlich ein Problem an sich), ist natürlich ein Sonderfall, aber das Problem haben die Eltern sich dann halt selbst eingebrockt.

  3. Wenn jemand der Lesenden hier in NRW wohnt und sich für das Thema generell interessiert: [Zukunftsnetz Mobilität NRW](https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/)

    Da gibt es viele Infos, Beratungen etc. zum schulischen aber auch betrieblichen und kommunalen Mobilitätsmanagement.

    Deutschlandweit ist dann die [Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM)](https://depomm.de/) so eine Art Dachverband für bundesweite Aktivitäten. Die haben ne Beraterliste, zahlreiche Infos, man kann die direkt anrufen und bekommt immer ne super Auskunft und am 20./21.11. findet deren Konferenz in Düsseldorf statt.

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