Metallindustrie sieht “keinen Spielraum” in der Herbstlohnrunde

by Vic-Ier

9 comments
  1. Letztes Jahr hieß es doch noch, dass die hohe Inflation erst nächstes Jahr berücksichtigt werden kann, da ein anderer Zeitraum verhandelt wird. Tja.

  2. Im Frühling werden Rekordgewinne verkündet und Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe beschlossen, im Herbst gibts keinen Spielraum für die Gehaltsverhandlungen. Vielleicht sollte die Gewerkschaft darauf bestehen die Gehaltsabschlüsse immer kurz vor den Hauptversammlungen der Aktionäre abzuschließen.

  3. Jo mei dann werden die Metaller halt keinen Spielraum sehen, sich aus dem Pausenraum zu bewegen.

  4. Die Armen, die nagen ja echt schon am Hungertuch. Und jetzt wollen die bösen Wertschöpfenden auch noch Geld. Da muss man eigentlich zusperren und alle Leute entlassen. Alternativlos.

    Ich frage mich, ob die eigentlich wissen, dass denen ihre Argumentation keiner mehr abnimmt.

  5. Das stimmt halt leider wirklich, einerseits ziehen uns die Germanen in ihre Rezession mit, andererseits sind dieses Jahr bei vielen großen Unternehmen die letzten günstigen Energielieferverträge ausgelaufen, was verdammt wehtut.

    Auftragsbücher schauen in der Industrie insgesamt sehr mau aus momentan. Aber ich versteh auch den Unmut hier, wer immer jammert dem glaubt man nicht mehr

  6. Wir müssen den Gürtel jetzt enger schnallen. Do more with less. Wegen der Lohn-Preis-Spirale und dem Standort. Die fetten Jahre sind vorbei.

  7. Frag mich wann der ÖGB endlich mal zu einem Generalstreik aufruft.

    Nach rekordgewinnen in einer Pandemie und rekordgewinnen aus einer Wirtschaftskrise raus ausgelöst durch einen Krieg in Europa wohl nicht.

    Vielleicht kurz vorm dritten Weltkrieg wenn wir alle eingezogen werden?

  8. 18% weniger Aufträge – omg.
    Aber dann sollte die 30h Woche bei selber Kohle ja kein Problem sein.
    Und jetzt zu Jammer hohe Abschluss treiben die Preisspirale weiter ist doch purer BS. Nicht umsonst ist die Grundlage der Verhandlungen die Inflation der vergangenen 12 Monate und nicht eine Prognose der kommenden.

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