Sommer der Extreme: Wo bleibt die globale Antwort auf die Klimakrise?

by antelatis

10 comments
  1. Die Globale Antwort..ein gutes Beispiel dafür wie selbst-eingenommen wir sind.
    Wir sind bereit Verantwortung zu übernehmen, aber nur wenn wir sie mit anderen teilen und nicht alleine geradestehen müssen (Wir als die westliche Welt)

    Wir haben jegliche Produktion und Schwerindistrie grösstenteil ausgelagert.
    Unsere Rohstoffe kommen zum grössten Teil aus der dritten Welt.
    Unsere Handys und Computer werden in China produziert. Wir importieren und kaufen, aber stellen kaum selbst her.

    Ich spreche hier nicht über richtig oder falsch, aber wir haben absolut kein Recht darauf anderen Staaten, welche die Drecksarbeit im Sinne der Produktion für uns erledigen, etwas über Klimaschutz erzählen zu wollen.

    Das ist ein absolutes Wohlstandsthema in Kontext von Wirtschaft.

  2. Die Antwort lautet, die Aktienkurse und Umsätze der Hersteller von Klimageräten steigen. /s

  3. *”Sommer der Extreme: Wo bleibt die globale Antwort auf die Klimakrise?”*

    Ahahahaha, ihr wartet doch nicht ernsthaft alle noch? Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt, es gab Klimagipfel und was weiß ich nicht alles. Wenn es eine Antwort gibt, dann diese: *”Scheiß drauf, was die anderen machen. Wir gehen Vorwärts.”* Und die ersten werden diejenigen sein, denen es später besser gehen wird.

    Es gibt mehr konkreteres, aber das sind Dinge, die hätten wir schon in dern 90ern haben müssen oder gar früher.

    *”Das gilt auch im privaten Bereich: Die Mehrheit sagt ja zu mehr Klimaschutz, aber wenn es darum geht, den persönlichen Lebensstil zu verändern: Fehlanzeige.”*

    Oder auch: Anstatt eine Kreuzfahrt in Frage zu stellen ist es einem wichtig auf eine umweltfreundliche(rofl) Variante desselben zu achten. Ja ne, so funktioniert das leider nicht.

    Letztlich besteht noch die Freiheit einer Wahl. Entweder man entscheidet sich endlich unnützen Drecksluxus wegzulassen oder man wird dazu gezwungen – durch die Umstände. Und das wird härter.

  4. Man könnte auch damit Geld verdienen, die Klimakrise mit neuen Techniken und Produkten zu bekämpfen oder die Folgen abzumildern, aber Besitzstandswahren ist eben so viel einfacher und das Leben so kurz, dass es sich für die Reichen und Mächtigen der Welt nicht lohnt.

    Zwar sind die Ärmeren und Machtlosen, die am ehesten unter den Klimaveränderungen leiden in der Mehrzahl und könnten in Ihrem eigenen Interesse etwas an dem Zustand ändern, aber da der eigene Wohlstand am besten zu erreichen ist, indem man das tut was die Reichen und Mächtigen wollen, wird das wohl nie passieren.

  5. Die Antwort haben wir doch. Nämlich weiter machen wie bisher.

  6. Frag ich mich auch schon länger. Bis in die späten 2000er hat es in meiner Gegend hier Ende August jedes Jahr einmal geschneit. Dieses Jahr waren es Ende August ca. 30°C. Und jetzt ist Mitte September, wieder ca. 30°C. Wo soll das noch hinführen? Die durchschnittliche Temperatur wurde hier in Österreich über die gesamte Fläche gemittelt für jeden einzelnen Monat (ausgenommen März [nur +1,0°C] und April [-0,4°C]) dieses Jahr um 3°C übertroffen. Im letzten Winter gabs fast keinen Schnee.

  7. Solange ein großer Teil die Probleme verdrängt oder verleugnet, wird es keine Antwort geben. Die Politik muss am Ende auch ein bisschen den Wählerwünschen folgen.

  8. Moment, es reicht doch wenn wir mit gutem Beispiel voran gehen um die Welt zu retten

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