Willkommen in der Schweiz, wir haben noch echte Probleme.

by joschu

13 comments
  1. Ist “Ex” ohne bestimmenden Artikel im Schweizerdeutsch weiblich? Dann vermutlich. Ansonsten könnte es sowohl männlich als auch weiblich sein. Das Emoji kann sowohl ein männlicher als auch weiblicher Affe sein und lässt auch keinen direkten Schluss darauf zu, ob Ex männlich oder weiblich ist.

    Mein Fazit, Sommerloch noch nicht vorbei.

  2. Ich finde dazu irgendwie nur drei Artikel auf google. Auf derbund ch, bazonline ch, tages-Anzeiger ch. Auf allen drei Seiten gibts ne Paywall.

  3. Und wenn da “Die Ex getroffen.” stehen würde. Was soll daran verachtend sein?

  4. Das Plakat ist Ex-verachtend. Der Verein der Exe (Exen? Exis? Exlis?) müsste sich der Sache mal annehmen.

  5. Menschen die sich über dieses Plakat beschweren denken auch, dass Affenemojis rassistisch sind. Die projizieren ihre eigenen Gedanken auf alle anderen.

  6. Ein Paradebeispiel dafür, dass manche Leute einfach beleidigt sein wollen egal was der Kontext ist.

    Mann überfährt Frau: böse Frauenmörder werden verharmlost

    Frau überfährt Mann: haha jaa weil Frauen schlechte Fahrer sind soooo lustig haha

    Mann überfährt Mann: wo Frauenquote?

    Frau überfährt Frau: aha, doppelt sexistisch

    ??? überfährt ??: irgendwas irgendwas auch schlecht oder so

  7. In Österreich sind diese ganzen Werbebeschwerden beim Werberat öffentlich einsehbar. Da sind manchmal auch Beschwerden dabei, wo man sich nur an den Kopf greifen kann. Es gab mal eine Werbekampagne eines Möbelhauses, in dem ein Comic-Superheld, die hohen Preise in eine Art Schredder geworfen hat. Jemand hat das als gewaltverherrlichend empfunden.

  8. Ex hat Ex getroffen, mit Auto, dann im Auto rumgemacht, Ex ist schwanger geworden, das gab dann viel Bla Bla, mit smile wäre… das alles nicht passiert.
    Ergo, nicht frauenfeindlich, aber bringt die Exen dieser Welt auf dumme Gedanken.

  9. > … hat Hunderte von Protesten ausgelöst.

    Zählen Tweets von gelangweilten Hausfrauen jetzt schon als Protestaktion?

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