Vorhersage: Fertigstellung 2050, Inbetriebnahme nach Mängelbeseitigung 2060, Kosten 100 Mrd
Ich hätte ja *bekommt* geschrieben.
Andere Uboot Geschichte:
U 1206 war mit einer hochmodernen Toilette ausgestattet, die bei den Ingenieuren als der neueste Stand der Technik galt. Während die Alliierten die Fäkalien in ihren U-Booten in speziellen Tanks sammelten, wurden bei den herkömmlichen deutschen U-Booten Kot und Urin in Behältern gesammelt, die bei Fahrt an der Wasseroberfläche ins Meer entleert wurden. Dies führte bei längeren Unterwasserfahrten, die angesichts der alliierten Luftüberlegenheit immer wichtiger wurden, zu erheblichen Belastungen. Der hohe Druck in großen Wassertiefen machte ein Ausstoßen der Fäkalien bei gewöhnlichen Drücken unmöglich. Bei den neuen U-Booten vom Typ VIIC wurde das Problem durch eine Hochdrucktoilette gelöst. Die Bedienung derselben war allerdings sehr kompliziert, weshalb es auf jedem derartigen U-Boot einen Seemann gab, der in der Technik eigens ausgebildet war. Das Abwasser wurde über Ventile durch eine Reihe von Kammern geleitet, bis es in einer Druckluftschleuse landete. Von hier wurde es mit sehr stark komprimierter Druckluft ins Meer hinausgeschossen, wozu jedoch die anderen Ventile geschlossen sein mussten.
Am 9. April kam es zu technischen Problemen am Kompressor der Steuerbord-Dieselmaschine. Am 13. April fiel der Steuerbord-Dieselmotor ganz aus, und die Techniker versuchten, die Maschine wieder in Gang zu bekommen, wobei sie ein Handelsschiff mit rund 8000 BRT vorbeifahren lassen mussten.
Zur Ursache für das Auftauchen und die Aufgabe des U-Boots gibt es mehrere Vermutungen. Die offizielle Begründung lautete: Als der Kommandant Kapitänleutnant Schlitt am 14. April die Spülung der Toilette bediente, überging er einen Befehl, laut dem die Spülung ausschließlich vom Fachmann an Bord auszulösen sei. Durch die offenen Ventile ergoss sich mit hohem Druck Meerwasser, gemischt mit Schlitts Kot und Urin, ins U-Boot. Dem Klofachmann gelang es nun nicht mehr, die Toilettenverschlüsse zu schließen. Nach Berichten eines Überlebenden sackte das Boot „wie ein Stein“ in die Tiefe ab. Schlitt selbst gab allerdings in seinem Bericht an, dass er sich bei Wassereinbruch im Maschinenraum befand, um bei der Reparatur des ausgefallenen Dieselmotors zu helfen, während ein Mechaniker versuchte, die vordere Toilette zu reparieren. Ursache hierfür sei ein falsch oder überhaupt nicht eingesetztes Außenventil der Drucktoilette gewesen.
Als das Meerwasser die unter der Toilette befindlichen Batterien erreichte, bildete sich giftiges Chlorgas. In dieser aussichtslosen Situation befahl Schlitt das sofortige und schnellstmögliche Auftauchen des U-Bootes. Hierzu mussten sämtliche Torpedos, von denen noch keiner verschossen war, ausgestoßen werden. An der Oberfläche wurde das Boot jedoch sofort von Fliegern der Royal Air Force bemerkt und umgehend unter Beschuss genommen. Dabei wurde ein Besatzungsmitglied tödlich getroffen.
Nach Aussagen des Sohns eines damaligen Besatzungsmitglieds ist die Variante mit der defekten Toilettenspülung nur ein Vorwand gewesen. Die Offiziere hätten beschlossen, sich zu ergeben. Um nicht als Deserteure im Kriegsgefangenenlager behandelt zu werden, erfanden sie die Geschichte mit der Toilettenspülung.
>Bewaffnet werden sollen die deutschen Boote mit Schwergewichtstorpedos vom Typ DM2A4 Seehecht sowie mit einem flugkörpergestützten Verteidigungssystem gegen Luftbedrohungen.
Das ist eine gute Entwicklung. Deutschland kann hier seinen europäischen Partnern ein System anbieten, dass in seiner Klasse wirklich “state of the art” ist. Bei – für den Ubootbau – überschaubaren Kosten und niedrigschwelliger Antriebstechnologie (politisch gesehen – eben kein nuklear, aber auch keine harte Dreckschleuder) könnte hier ein gewisser Standard sich entwickeln.
Und viel mehr geostrategisches Abschreckungspotential als eine schwer detektierbare, gut bewaffnete und wehrhafte europäische Ubootflotte kriegt man fast nicht.
Größte Verbesserung: der Namensgebende integrierte CD-Player.
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Vorhersage: Fertigstellung 2050, Inbetriebnahme nach Mängelbeseitigung 2060, Kosten 100 Mrd
Ich hätte ja *bekommt* geschrieben.
Andere Uboot Geschichte:
U 1206 war mit einer hochmodernen Toilette ausgestattet, die bei den Ingenieuren als der neueste Stand der Technik galt. Während die Alliierten die Fäkalien in ihren U-Booten in speziellen Tanks sammelten, wurden bei den herkömmlichen deutschen U-Booten Kot und Urin in Behältern gesammelt, die bei Fahrt an der Wasseroberfläche ins Meer entleert wurden. Dies führte bei längeren Unterwasserfahrten, die angesichts der alliierten Luftüberlegenheit immer wichtiger wurden, zu erheblichen Belastungen. Der hohe Druck in großen Wassertiefen machte ein Ausstoßen der Fäkalien bei gewöhnlichen Drücken unmöglich. Bei den neuen U-Booten vom Typ VIIC wurde das Problem durch eine Hochdrucktoilette gelöst. Die Bedienung derselben war allerdings sehr kompliziert, weshalb es auf jedem derartigen U-Boot einen Seemann gab, der in der Technik eigens ausgebildet war. Das Abwasser wurde über Ventile durch eine Reihe von Kammern geleitet, bis es in einer Druckluftschleuse landete. Von hier wurde es mit sehr stark komprimierter Druckluft ins Meer hinausgeschossen, wozu jedoch die anderen Ventile geschlossen sein mussten.
Am 9. April kam es zu technischen Problemen am Kompressor der Steuerbord-Dieselmaschine. Am 13. April fiel der Steuerbord-Dieselmotor ganz aus, und die Techniker versuchten, die Maschine wieder in Gang zu bekommen, wobei sie ein Handelsschiff mit rund 8000 BRT vorbeifahren lassen mussten.
Zur Ursache für das Auftauchen und die Aufgabe des U-Boots gibt es mehrere Vermutungen. Die offizielle Begründung lautete: Als der Kommandant Kapitänleutnant Schlitt am 14. April die Spülung der Toilette bediente, überging er einen Befehl, laut dem die Spülung ausschließlich vom Fachmann an Bord auszulösen sei. Durch die offenen Ventile ergoss sich mit hohem Druck Meerwasser, gemischt mit Schlitts Kot und Urin, ins U-Boot. Dem Klofachmann gelang es nun nicht mehr, die Toilettenverschlüsse zu schließen. Nach Berichten eines Überlebenden sackte das Boot „wie ein Stein“ in die Tiefe ab. Schlitt selbst gab allerdings in seinem Bericht an, dass er sich bei Wassereinbruch im Maschinenraum befand, um bei der Reparatur des ausgefallenen Dieselmotors zu helfen, während ein Mechaniker versuchte, die vordere Toilette zu reparieren. Ursache hierfür sei ein falsch oder überhaupt nicht eingesetztes Außenventil der Drucktoilette gewesen.
Als das Meerwasser die unter der Toilette befindlichen Batterien erreichte, bildete sich giftiges Chlorgas. In dieser aussichtslosen Situation befahl Schlitt das sofortige und schnellstmögliche Auftauchen des U-Bootes. Hierzu mussten sämtliche Torpedos, von denen noch keiner verschossen war, ausgestoßen werden. An der Oberfläche wurde das Boot jedoch sofort von Fliegern der Royal Air Force bemerkt und umgehend unter Beschuss genommen. Dabei wurde ein Besatzungsmitglied tödlich getroffen.
Nach Aussagen des Sohns eines damaligen Besatzungsmitglieds ist die Variante mit der defekten Toilettenspülung nur ein Vorwand gewesen. Die Offiziere hätten beschlossen, sich zu ergeben. Um nicht als Deserteure im Kriegsgefangenenlager behandelt zu werden, erfanden sie die Geschichte mit der Toilettenspülung.
>Bewaffnet werden sollen die deutschen Boote mit Schwergewichtstorpedos vom Typ DM2A4 Seehecht sowie mit einem flugkörpergestützten Verteidigungssystem gegen Luftbedrohungen.
Das ist eine gute Entwicklung. Deutschland kann hier seinen europäischen Partnern ein System anbieten, dass in seiner Klasse wirklich “state of the art” ist. Bei – für den Ubootbau – überschaubaren Kosten und niedrigschwelliger Antriebstechnologie (politisch gesehen – eben kein nuklear, aber auch keine harte Dreckschleuder) könnte hier ein gewisser Standard sich entwickeln.
Und viel mehr geostrategisches Abschreckungspotential als eine schwer detektierbare, gut bewaffnete und wehrhafte europäische Ubootflotte kriegt man fast nicht.
Größte Verbesserung: der Namensgebende integrierte CD-Player.
AAALLAAAAARRMM!!!