CSU und AfD wollen in Schulen ausschließlich “traditionelles Familienbild” vermitteln

by GirasoleDE

20 comments
  1. Also wie weit in der Vergangenheit gehen wir zurück, um diese “Tradition” zu finden?

  2. Oh nein….wie kann das denn sein….das ist ja komisch dabei dachte ich die Union ist so offen für sie LGBTQ community und gerade die AFD deren Chefin ja schon in keiner traditionellen Familie lebt

    Wie krass überraschend, hätte ich jetzt nie gedacht

    #sarcasm

  3. Ich möchte in Schulen ausschließlich ein traditionelles Bild auf die “ruling class” vermitteln. So 1789-1799.

  4. traditionelles familienbild also eine Ehe die nur existiert wegen der Kinder, wo sich beide nicht mehr lieben und ständig streiten, aber zusammenbleiben weil Scheidung böse?

  5. Ist das traditionelle Bild nicht von der Religion maßgebend geprägt worden? Dachte Religion spielt keine Rolle in schulen, oder gilt das nur für fremde Religionen

  6. Ja gut, wen wundert das noch? Bei der AfD sicherlich keinen, bei der CSU versucht man anscheinend jetzt mit “Culture War” ein paar Stimmen abzufassen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Strategie krachend scheitern wird.

    > Dagegen erklärten die Freien Wähler: “Schulbücher sollten die Vielfalt von Familienkonstellationen widerspiegeln, um den Schülerinnen und Schülern ein breites Verständnis von Familienmodellen zu vermitteln.” Diese Position gilt als durchaus überraschend, da Parteichef Hubert Aiwanger erst vor wenigen Monaten eine Drag-Lesung als Gefährdung des Kindeswohls bezeichnete.

    Nun, das ist durchaus überraschend, ich bin zur Abwechslung mal positiv überrascht. Vielleicht versucht man sich auch auf der “LGB ohne TQ”-Schiene einzunisten, während die CSU gerne alle Buchstaben loswerden möchte. Außer das B, aber nur für Frauen und nur, wenn immer auch ein Mann im Raum ist.

  7. Fügt sich besser ein in ein traditionelles Gesellschaftsbild mit Reichskanzler und so.

  8. Die Positionen, die AfD und CSU im Wahlomat für Bayern hinterlegt haben:

    AfD
    >Die AfD macht sich stark für die Familie, die im Idealfall aus Vater, Mutter und Kindern besteht. Ideologisch motivierten Versuchen, die traditionelle Familie zu diskreditieren, stellen wir uns entgegen. Insbesondere wollen wir den Kult um “Regenbogenfamilien” eindämmen. Diese Haltung gilt insbesondere auch für die Schule.

    CSU
    >Kinder sind Kinder und müssen auch Kinder sein dürfen. Wir stehen für eine Gesellschafts- und Bildungspolitik, die der altersgerechten sozialen und psychosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen Raum für die freie Entfaltung gibt. Eine Gesellschafts- und Bildungspolitik, die der Gender-Ideologie folgt, lehnen wir ab.

  9. > das traditionelle Familienbild (Vater, Mutter, Kinder)

    Also der Vater als Vorstand des Haushalts, die Frau, die er mit 14 geheiratet hat, und die Kinder, abzüglich die, die er nicht anerkannt hat und deshalb ausgesetzt wurden. Und dann halt noch die ganzen Prostituierten, zu denen Mann traditionell für alles ging, was nicht mit der Zeugung “legitimer” Nachkommen zu tun hatte…je nachdem, wie traditionell wir sein wollen, auch noch ein paar Lustknaben.

  10. Ja ja, so viel zum Thema “Erziehungsdiktatur”. Schlimm, diese Grünen.

  11. Tja CSU ist halt hinterwäldlich, vorallem müsste es keine Partei rechts von denen geben, sagten sie doch selbst.

  12. Geht denn auch eine Verdopplung des Netto Gehalts für “Familienväter” damit einher, dass wir Frauen wieder an den Herd fesseln?

  13. Das traditionelle Familienbild der AfD: “Was wir uns von der deutschen Jugend der Zukunft wünschen, ist etwas anderes, als was die Vergangenheit sich gewünscht hat. Wir müssen einen neuen Menschen erziehen.

    In unseren Augen muss der deutsche Junge der Zukunft schlank und rank sein, flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl.

    Diese Jugend, die lernt ja nichts anders als deutsch denken, als deutsch handeln. Und wenn diese Knaben mit zehn Jahren in unsere Organisationen hineinkommen, und dort nun zum ersten Mal überhaupt eine frische Luft bekommen und fühlen, dann geben wir sie erst recht nicht zurück in die Hände unserer alten Klassen- und Standeserzeuger.

    Sondern dann nehmen wir sie sofort in die Partei, in die Arbeitsfront und so weiter. Und wenn sie dort zwei Jahre oder eineinhalb Jahre sind und noch nicht ganze AfDler geworden sein sollten, dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder sechs oder sieben Monate geschliffen.

    Und wenn sie dann nach zwei oder drei oder vier Jahren zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, sofort wieder in der Bundeswehr und so weiter. Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben.”

  14. Wenn die Parteispitze der AfD das traditionelle Familienbild nicht lebt .

  15. Warum sollten Schulen überhaupt irgendein Familienbild vermitteln? Sowas wird, meiner Meinung nach, von der Gesellschaft (oder dem eigenen Soziotop) vorgelebt und nicht Unterrichtet.

  16. Ach ja, die traditionelle Familie aus Mutter, Vater und Frau.

  17. Das wird diesen Parteien momentan aber auch einfach gemacht, diese Dinge für ihren Wahlkampf zu nutzen. Die AFD wirbt zb bei TikTok damit, sich dem Wohl der Frauen anzunehmen und Transfrauen aus Frauenbereichen zu verbannen. Da kann jeder zu stehen wie er will, aber damit punktet die AFD nunmal auch bei Wählern anderer Parteien. Es scheint, als findet der Großteil der Bevölkerung dieses woke Denken eben doch nicht so prall und sind von diesem ganzen Theater genervt – LGB – Members übrigens auch. Da springen solche Parteien eben auf den Zug auf. Wie gesagt, das ist das, was man aus den Kommentaren und auf social media momentan so findet und spiegelt nicht meine Wahlentscheidung wieder, bevor das falsch verstanden wird.

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