/r/stadtplanung präsentiert: Haushalte der Altersgruppe 65+ haben pro Kopf den meisten Wohnraum zur Verfügung.

by ThereYouGoreg

4 comments
  1. Die Statistik geht Hand in Hand einher mit der Tatsache, dass in Deutschland 8,6 Mio. Haushalte mit 1 bis 2 Personen in einem Einfamilienhaus leben, während lediglich 5,6 Mio. Haushalte mit 3 oder mehr Personen in einem Einfamilienhaus leben. [[Quelle](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/Publikationen/Downloads-Wohnen/evs-wohnverhaeltnis-haushalte-2152591189004.pdf?__blob=publicationFile), S. 18]

    Teilweise sind die Probleme jedoch systemischer Natur, z.B. aufgrund hoher Kaufnebenkosten oder einem Mangel von “Retirement Communities” mit (preiswerten) Eigentumswohnungen für Rentner.

    Es ist also nicht der böse Rentner, der zu viel Wohnraum in Anspruch nimmt, sondern in Deutschland werden Alternativen zur Verkleinerung des Hausstandes in unzureichendem Umfang angeboten. Die Schuld auf die Rentner – also auf das Individuum – zu schieben, wäre hier wie in vielen anderen Kontexten der falsche Weg.

    Solche und vergleichbare Themen werden auf /r/stadtplanung vorgestellt und diskutiert.

  2. Muss immer an meine Mutter denken, wenn ich ihr Immobilienanzeige sende, was ich mir mit meiner Frau leisten könnte. “Ach nehmt doch ein Haus mit zwei Zimmern mehr, falls ihr mal Besuch habt”.

  3. Wohnungstausch wäre doch eine ideale Lösung. Ich meine da ist auch was seitens der Bundesregierung in Planung?

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