Experten fordern Moratorium: Warum Geoengineering keine Lösung ist | Mit Spiegeln im Weltall oder Aerosolpartikeln in der Stratosphäre wollen Technikfans die weltweite Erwärmung stoppen. Forscher halten das für gefährlich

by antelatis

11 comments
  1. Ich fordere das exakte Gegenteil.
    Irgendjemand sollte mit geoengineering in relevantem Maßstab beginnen.

    Das Ergebnis:

    Ein riesiger Aufschrei. Überall auf der Welt wird diskutiert wie das sein kann und warum irgendwer jetzt plötzlich über das Klima entscheiden darf. Und warum selbst da nicht mitreden darf. Dass das ja gar nicht ginge und es einem demokratischen Prozess geben müsse. Yadda! Yadda!

    Und schwupps hat man alle Welt an einem Tisch sitzen und es wird ernsthaft verhandelt. Ziel erreicht.

  2. Es ist immer gut, einen Plan B zu haben. Das darf aber nicht dazu führen, Plan A zu vernachlässigen.

  3. Und dann hilft es etwas und niemand verändert sein/ihr umweltschädliches Verhalten, toll.

  4. Wir tuen das doch schon die ganze Zeit ausversehen. Solange bis es auffällt und dann verboten wird. sieh die Änderungen beim Schadstoff Ausstoß von Schiffen vor kurzem.

    Es macht mehr sinn das Thema mal wirklich wissenschaftlich und global anzugehen und zu lernen wie wir die schäden durch das co2 (was man ja auch als geoengineering gezeichnen kann) zu begrenzen. Zumindest so lange bis wir den Ausstoß davon reduziert haben.

  5. Geongineering kann ein Teil der Lösung sein. Natürlich ist das eine Wissenschaft mit potentiell großem Hebel und hat daher ein hohes Risiko, aber es ist jetzt nicht so, dass wir nicht seit vielen Jahrzehnten eh nicht schon geongineering betreiben würden. Wir pumpen andauernd CO2, Methan und andere Gase in die Luft… Das ist dummes geoingeneering.

    Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass seitdem Schiffe kein Schwefeldoxid ausstoßen mehr dürfen, die Oberfläche der Weltmeere viel wärmer geworden sind. Die Theorie die ich im Kopf hatte ging davon aus, dass das Kondensat Strahlung einfach blockiert hat. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das noch aktuell ist, aber so könnte geongineering uns Zeit verschaffen.

  6. > Kommission aus ehemaligen Präsidenten, Ministern und Vertreterinnen internationaler Organisationen

    Naja, “Forscher”. Mir scheint, diese Kommission schreckt erst mal aus Bedenkenträgertum von aus Prinzip vor einem radikalen Schritt wie Geoengeineering zurück. Bei der Zusammensetzung ist auch nichts anderes zu erwarten.

    Letztendlich muss man mal rational abwägen, was nun gefährlicher ist: Klimawandel oder Nebeneffekte von Geoengineering. Wenn man Geoengineering ablehnt, findet man die Erwärmung scheinbar nicht so schlimm, denn +2 Grad Erwärmung sind ja zur Zeit quasi schon gesetzt und das muss man einfach einpreisen.

  7. Typisch Mensch. Alles verändern, alles umformen, alles zerstören- Bis auf das eigene Verhalten.

  8. Es wird am Ende sowieso auf Geoengineering hinauslaufen. Die Menschheit wird es niemals schaffen CO2 ausreichend zu reduzieren. Länder wie Indien, China, afrikanische Länder fangen doch gerade erst richtig an. Klar baut China viele Windenergieanlagen, einzig aber mit dem Hintergrund da dies wirtschaftlich ist.
    Auch ist hierzulande niemanden tatsächlich bewusst wie extrem wir uns sofort einschränken müssten um allein einen schlimmeren Peak zu verhindern. Da wäre nichts mehr mit Urlaub, Smarthone, selbst ÖPNV ist klimaschädlich.
    Die Tatsache dass es durch Geoengineering mehrere Lösungen gibt sollte zuversichtlich stimmen und die Angst vor dem großen Kollaps nehmen.
    Angenommen, aufgrund einer externen Ursache würde die Erde wärmer, würde man nie auf eine andere Idee als Geoengineering kommen, um die Erde wieder abzukühlen.

  9. Was wir gerade tun ist doch Geoengineeting, entweder extrem viel CO2 in die Atmosphäre lassen oder das verhindern.

Leave a Reply