Meiner Meinung nach finde ich sie angebracht, sofern das erwirtschaftete Geld in sinnvolle Bereiche wie soziale Förderung oder Bildung investiert wird (natürlich nicht so übertrieben wie in Japan, aber dennoch wären einige Prozentpunkte angebracht). Durch die Erbschaftssteuer finde ich könnte man soziale Ungerechtigkeit bekämpfen und Solidarität schaffen, sofern der Staat richtige Entscheidungen trifft. Es macht ja glaub ich einem Multimillionär nichts aus, wenn rund 10 Prozent seines Vermögens versteuert wird. Das kann er ja in kürzester Zeit wieder zurückgewinnen.

by Ok_Contribution2371

30 comments
  1. > sofern das erwirtschaftete Geld in sinnvolle Bereiche investiert wird

    Das ist mein Problem. Wenn man sieht wo unsere Regierung das Geld hinaus wirft und Freunde und Sponsoren versorgt während wichtige Bereiche wie Gesundheitswesen und Bildung kaputt gespart werden, bin ich nicht bereit auch nur einen Cent mehr Steuern zu zahlen.

  2. Ein winziger Teil der Bevölkerung besitzt die Hälfte unseres Volksvermögens. 2/3 der Reichen haben es nicht erarbeitet, sondern haben geerbt. Der reichste Österreichischer zb oder die Heidi Horten (deren Vermögen überhaupt moralisch fraglich zusammengekommen ist)

    Die Konsequenz ist, dass diese Menschen immer mehr Einfluss auf die Politik nehmen und das zum Nachteil von uns allen.

    Wir können aber gerne weiter das Vermögen von unten nach oben verteilen und eine Erbschaftsteuer ablehnen, weil jede denkt, dass er es „schaffen wird“ (klar.. der Reichtum kommt sicher bald)

    Wir besteuern Arbeit hart und Vermögen kaum, aber das scheint keinen zu interessieren.

  3. Ich bin dafür, vorausgesetzt es gibt einen großzügig gestalteten Freibetrag (500k? 1 Mio?) oder andere Sonderregelungen (selbst bewohnte Immobilie, Inhabergeführte Unternehmen mit Fortbetriebsabsicht…). Auch die dumme Argumentation „da wird was hart Erarbeitetes weggenommen“ zu abzuschwächen.

  4. Wir normale Leut müssen Steuern zahlen, ist unser Problem hätten ja Erben können./s

    Die reichen Beidln sind jetzt die armen, weils Erbe endlich gerecht versteuert werden soll?
    Traurige ist, dass genau der BS in den ÖVP Medien und deren “Thinktanks” so breitgetreten wird. Umd die Leut glaubens…..

    Noch trauriger sind die 30% Ivermectinfanboys die glauben die FPÖ wäre wirklich für den kleinen Mann/kleine Frau. Muss man sich nur die Skandale der letzen Jahre anschauen, die sind genauso Oligarchen/Lobbyistenvertreter wie die ÖVP. Aber diese 30% sind auch die, die den Ohrwaschlkasperl gewählt haben wegen “EcHtEr VeRäNdErUnG”….

  5. Ich sehe dabei Probleme wie Vermögen bewertet wird. Wie das überprüft werden soll. Wie man diverse Ausnahmen gerecht behandelt ohne zu große Lücken zu schaffen. Ob die Steuer überhaupt ausreichend Geld einbringt.

  6. Eine Erbschaftssteuer die den Mittelstand nicht trifft wird langfristig nichts bringen weil echte Reiche das Geld ins Ausland bringen und/oder einfach eine Stiftung gründen.

    Abgesehen davon vermisse ich bei den ganzen Konzepten mit den Freigrenzen ja den Nebensatz dass die Freigrenze jährlich an die Inflation angepasste wird… weil ohne die Anpassung treffen div. Modelle dann nach 2 Jahrzehnte sehr wohl den Mittelstand

  7. Bin grundsätzlich dafür aber die Grenze von 1 Mio (innerhalb von 30 Jahren) is sehr niedrig. Verstehe nicht warum man an dieser Zahl so krampfhaft festhält. Als würde es nur um Symbolpolitik gehen (“Scheiss Millionäre”).

    P.S.: die Kapitalertagssteuer für Kleinanleger muss dann natürlich weg. Eh klar.

  8. Vererben ist prinzipiell eine riesige Sauerei und eine Quelle der Ungleichheit. So züchtet man faule Nixkönner und Großmäuler.

  9. Es gibt für die Superreichen viele Ausnahmen in Deutschland.

    Der normale Bürger bezahlt es, wenn das Haus in einer guten Lage ist oder die Gegend gentrifiziert wurde.

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    Die schlauen reichen Leute, zahlen gar nichts. Und die Gelder, die durch Naziverbrechen erwirtschaftet wurden, sind heute noch im Besitz der reichsten Familien.

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    Die Bodenreform der DDR wurde rückgängig gemacht und der Landadel, der sich in den Westen abgesetzt hat, der hat mehrere tausend Hektar zurückbekommen.

  10. Anstatt die Bevölkerung zu besteuern, sollten stattdessen ein paar wenige Menschen enteignet werden. Bis auf die Unterhose, und einen Müllsack können sie von mir aus auch behalten falls es unter der Brücke dann doch mal nass wird.
    Das bringt dem Staat weit mehr Geld und entlastet die allgemeine Bevölkerung, die eh schon genug Steuern zahlt und mit immer höher werdenden Preisen zu kämpfen hat.

  11. Prinzipiell eigentlich eine gute Idee, aber dann bei der Ausführung wahrscheinlich nicht kosten effektiv ausführbar daher dagegen. (Getting ready for the hate). Lasst es mich erklären.
    Wir hatten ja mal eine Erbschaftsteuer die aber vom Verfassungsgericht gekippt wurde…
    Wir sollten uns erinnern, das wir in Ö eine sehr altmodische Bemessungsgrundlage haben erst recht wenn es um Grundvermögen geht. Ich habe gerade erst damit persönlich Erfahrung gemacht da zB eine Wohnung überschrieben worden ist und die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer lachhaft war (1/10 des Aktuellen-Marktwerts) bedeutet bei erben wäre 1€ auf dem Konto nicht gleich wie 1€ in einer Immobilie (daher auch das Verfassungsgericht Urteil). Das ist nun das eine, gut eine Reform muss her wie gerade bei den Deutschen… die läuft aber suboptimal und dauert viel länger als gedacht und verschlingt wenn nicht Millionen, Milliarden an Kosten für den Verwaltungsapparat. Jetzt kann man es sich mal Durchrechnen ab wie vielen Jahren wir diese Geld wieder in die Staatskassen eingenommen haben.
    Des Weiteren haben wir wie bereits bei vielen schon angesprochen eine hohe Flexibilität bei Menschen mit sehr hohem Reichtum. Man sehe es zb in Norwegen wo jährlich eine dreistellige Anzahl and Millardären wegzieht und die momentane Regierung eingestanden hat das man durch diese Regeln der Besteuerung eigentlich Geld verliert (der Grund war eher eine Mischung von Reichen und Erbschaftsteuer, aber das Prinzip gilt). Einfach gesagt, ein Multimillionär der sein Reichtum meist in Fonds und Investments hat kann sehr einfach seine Sieben Sachen packen und ins Ausland Ziehen (not looking at you Switzerland).
    Das war halt eine Nebenwirkung des EWR, wenn alles frei fließen kann, dann wird alles frei fließen, mit allen positiven wie auch negativen Effekten.
    Ich glaube das wir mit einer Erbschaftsteuer nur leider die Mittelklasse treffen werden, welches meiner Meinung nach nicht richtig ist bzw. uns ins eigene Fleisch schneiden wird.
    Jeder der ein Familien Haus besitzt erst recht in der Nähe der Ballungsräume weiß dass das vorgeschlagenen Limit von 1 Mio € eine lachhafte Summe ist. Leute wohnen in solchen Häusern sind aber weiß got nicht was wir uns alle als Millionäre vorstellen.

  12. Solange man auf die Landwirtschaft aufpasst, die nie und nimmer, den spekulativen Wert des Bodens, durch ihre ehrenwerte Arbeit, reinbringt.

    Es gibt sicher einige bei denen die Erbschaftssteuer kein Problem wäre und die gut durch die Staatlichen Strukturen verdient haben (was ja ok is), aber zur Vermögens akkumulation führt.

    Also solange man es mit Sinn und Verstand macht, keine Beschwerden von meiner Seite.

  13. Erbe ist der Grund warum Kapitalismus nicht ewig funktionieren kann. Dadurch sammelt sich Vermögen zwangsläufig an.

  14. Erbschaftssteuer ghört absolut her. Die meisten Leut die sich aufregen würden ned amal reinfallen. Wichtig is halt, dass man erst bei 1-2 million beginnt oder gewisse Dinge exkludiert, sonst würds gar einige treffen, die sichs ned leisten können. Wär halt bitter, wenn man das Haus von den Eltern verkaufen muss, weil man sich das Erbe ned leisten kann. A Haus in Wien, das vlt schon 100 Jahre im Familienbesitz ist, ist halt bald amal eine Million wert.
    Aber eine Erbschaftssteuer, die Leute trifft, die extrem viel Besitzen ist absolut zu befürworten.

  15. Bei uns hat jede Generation sich den Arsch abgearbeitet und wir haben ein Haus 140m2 in hervorragender Lage, mit Grund von 2800m2. Das ganze wurde schon 100x besteuert. Bei einer Erbschaftssteuer so wie die SPÖ es derzeit vorschlägt könnten wir uns tatsächlich die Steuer nicht leisten. Daher nein, bin eher sauer wenn die so niedrig angesetzt kommen würde. Denn ja, es würde uns im Mittelstand treffen.

  16. Was mir komplett in der Diskussion und den Parteiprogrammen fehlt:

    Wo werden dann Steuern nachgelassen? Ich zahle quasi 50% auf mein Einkommen und 27% auf den Ertrag falls ich mein Erspartes veranlage. Insofern ist es für mich inakzeptabel, dass das Geld welches ich dann vererbe auch noch besteuert wird.

    Wenn die Steuerlast insgesamt für mich weniger wird kann ich damit leben. Eine Partei die mir noch mehr wegnehmen will werde ich logischer weise nicht wählen.

  17. Ich denke das Erbschaften bestueert gehören, aber mit einem gewissen Freibetrag.

    Alles Vermögen, egal ob Sachvermögen oder Geld sollten bis ca 800.000 Steuerfrei sein, weil viele EInfmilienhäuser usw heute schon diesen Wert haben. Von 800.000 – 3.000.000 solten sie mit 10 Prozent versteuert werden, und danach mit 20 Prozent. Als Bemessungsgrundlage gilt der Wert zu dem es versichert ist oder es wird ein stattliches Gutachten erstellt.

    Das sollte auch für Schenkungen gelten.

  18. Halte nichts von Erbschaftssteuer.
    Hintergrund: Werde nichts erben, aber was zum vererben haben.

  19. Das Bild könnt auch von irgendwelchen Schwurblern stammen mit *größter Raub in der Geschichte der Menschheit* lol

  20. Nein, nein und nochmals nein.

    Der Staat hält seine Hand eh schon überall auf. Selbst erarbeitetes Geld, Vermögen, etc. wurde schon (mehrfach) besteuert. Es braucht dann nicht noch eine Steuer, wenn ich es weitergebe. Wir brauchen weniger Staat, nicht noch mehr.

    Viel mehr gehört diskutiert, wie der Staat (also unsere werten Obrigen) die schon vorhandene Steuerlast ausgibt. Und wie er mit weniger Einnahmen Gleiches oder Besseres leisten kann. Effizienz wäre angebracht.

    (ich werde nichts erben, falls der Vorwurf kommt)

  21. Ich finde es ungehörig und sogar regelrecht unverschämt zu behaupten eine Erbschaftsteuer sei der “größte Raub der Menschheitsgeschichte” – was für eine geschichtsvergessene, egozentrierte und vor allem grundfalsche Aussage.

    Die größte Übertreibung der Menschheitsgeschichte.

  22. Man sollte Südkorea folgen. Auch 30% in der BRD sind zu wenig.

  23. Ich glaube wir sollten mal aufhören Vermögenssteuer als eine moralische Frage zu sehen, also ob das fair ist. Wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird, wird das unsere Demokratie und unser Rechtsstaat nicht überleben. Irgendwann kommt dann halt Krieg oder Revolution und verteilt Vermögen neu. Das ist dann auch nicht fair.

  24. Mit der Erbschaftssteuer könnte man einen höheren steuerfreien jährlichen Betrag finanzieren was allen zugute kommen würde.
    Grds. fände ich es gut wenn pro Verlassenschaft z.B. 1 Haus (bis zu 700k Wert z.B.) abgeschrieben werden kann unnd ein Freibetrag von rund 200k da wäre.

  25. Beim Erben isses zu spät, und die, bei denen relevante Summen abzuschöpfen wären, richten sich’s mit Stiftungen und dgl. Vermögen muss mehr besteuert werden, insbesondere der passive Zugewinn, wenn er über dem typischen Sparbüchl liegt.

  26. Vorschlag: 100 Prozent Erbschaftsteuer ohne jeglichen Freibetrag.

  27. Unter 1 Mio steuerfrei, alles darüber mit 80% versteuern und das Geld für die Klimakrise einsetzen.

    Das Geld wurde ohnehin durch Ausbeutung des Planeten erschaffen – jetzt ist Payback Zeit damit wir evtl wieder ne Chance auf Leben haben.

  28. Wie kann man diese Steuer gut heißen? Man zahlt sowieso jeden Monat die Hälfte seines Geldes an Steuern, 3/4 seines Lebens zahlt man an Steuern, dann soll ich mir den Arsch ab arbeiten um meinen Kindern und Enkel etwas zu ermöglichen & soll das dann nochmal versteuern bevors sies bekommen? Wenn, dann nur bei Beträge über 2 Mio.

  29. Das einzig richtige um zu verhindern, dass das Geld immer nur auf irgendwelchen Konten vergammelt. Wer sich ein wenig mit Wirtschaft beschäftigt hat weiß, dass es nichts schlimmeres gibt als sparen in Millionen oder Milliarden Höhe

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