Die Preise sind in der Gastro – zumindest in unserer Region – auch deutlich überdurchschnittlich gestiegen. Und wenn man pro Person bald 60€ einplanen muss um halbwegs gut zu essen, dann überlegt man es sich halt zweimal. Und wenn ich als Gutverdiener mir das schon zweimal überlege… dann fällt jemandem der nur knapp über Mindestlohn verdient die Entscheidung wahrscheinlich sehr leicht.
Alles teuer. Essen gehen ist Luxus. An Luxus kann gespart werden.
Es ist doch eigentlich eine Milchmädchenrechnung. Schaut man sich die Preissteigerungen der letzten 10 Jahre an und schaut dann auf den Gehaltsanstieg (haha), dann wundert doch niemanden mehr irgendwas.
alles viel zu teuer
Für den Preis einer Flasche Wasser in einen Restaurant, kriege ich zwei Kästen bei meinem Getränkehändler.
Mehr muss man meiner Meinung dazu wohl nicht sagen…
Gut so, ich will Kampfpreise sehen.
Also, ein in der Mikrowelle erwärmtes Fertiggericht kann ich mir selber kostengünstig zuhause auftischen. Oder, alternativ für 60 Euro auftischen lassen.
Essen gehen wird teurer, während die Leistung schlechter wird, wegen Personalmangel, hohen Energiekosten, Einkaufspreisen usw.
Kann ich verstehen, muss die Gastro auch nicht zwingend dran Schuld sein, macht aber trotzdem keinen Spaß einen Haufen Geld auszugeben und danach zu denken “meh”.
Bei uns, auf dem Land, kommt, seit Jahren, Freitags immer der Hendl- Dönerwagen. Der ist nicht besonders gut, aber war, für den damaligen Preis, ok. Heute kostet da ein Hendl 12€ und der Döner (Putendrehspieß) mit etwas Salat, Joghurtsoße und na ganzen Tomatenscheibe, 8€. Und das sicher nicht weil er sich daran eine goldene Nase verdient, sondern weil seine Ausgaben (Sprit, Lebensmittel, Strom, Frittieröl, usw) halt auch entsprechend gestiegen sind. Mein Gehalt hat sich nicht in die Richtung entwickelt. Letze Woche bin ich dran vorbeigelaufen. Er hat mittlerweile ein Verkaufsschild für seinen Imbisswagen ausgehängt. Echt schade, der Typ ist echt nett.
Das ist völlig selbstverständlich, da Inflation mehr als die Löhne steigen und es ein Produkt ist an dem viele einfach sparen können. Es ist auch völlig OK, wenn einige Restaurants bleite gehen.
Ich hab die Wahl: Entweder ich geh Essen und arbeite nur für Essen und Trinken gefühlt 2 Stunden oder ich kauf mir von 30 Minuten ne Mahlzeit wo meine ganze Familie von essen kann. Tja, sorry Gastro.
Bei mir macht jetzt ein Laden zu der für einen *sehr* durchschnittlichen Mittagstisch 12€ verlangt hat. Ich versteh gar nicht wie man sich vorgestellt hat dass solche Preise laufen. Vor allem wenn daneben ein guter Asiate Mittags rund 9€ verlangt, der gute Italiener ne richtig geile Pizza für 10€ liefert, und auf der anderen Seite der Metzger ein solides Mittagessen für 7€ anbietet. Überteuertes und mittelmäßiges Essen wird dann wohl jetzt aussortiert.
Abgesehen von den tatsächlichen und greifbaren Kosten die wir alle tragen müssen spielt auch viel Ungewissheit einen Rolle.
Gehe ich jetzt für 50€ essen oder lege ich die lieber bei Seite wenn im Winter die Gaspreise wieder steigen? Oder für den Fall dass mein Arbeitgeber wieder Kurzarbeit anmeldet. Oder wenn dir Spritpreise wieder willkürlich steigen und einfach oben bleiben weil der Bürger sich ja dran gewöhnt hat. etc.pp.
Kann ich garnicht verstehen. Bin gerade in ner anderen Stadt “Urlaub” machen und hier kostet ein Cocktail 15-20€… Essen teilweise noch mehr.
Ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit einen Luxus wie “Essen gehen” weiterhin zu subventionieren…
Das Gastgewerbe steht gerade vor einem Korb von Problemen die sie mit ihren traditionellen Methoden nicht gelöst bekommen.
Die Gesamtinflation reduziert natürlich das verfügbar Einkommen der Bürger.
Gleichzeitig (klingt blöd) haben viele Gastwirte wohl nicht wirklich Ahnung wie der Preis die Nachfrage beeinflusst und die Preise jetzt so stark gehoben das die höheren Preise die niedrigere Nachfrage nicht ausgleichen sondern den Umsatz senkt. Man hat also überhöht.
Zudem ist es allgemein bekannt wie die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie sind.
Das heißt als Bürger hat man jetzt weniger verfügbares Einkommen, höhere Preise plus in vielen Fällen einen schlechteren Service im Dauernotbetrieb.
Die Gastronomie kommt da nur wirklich raus indem sie einerseits wieder Preise senkt aber gleichzeitig höhere Ausgaben hinnimmt. Kein gutes Rezept für eine Industrie wo Geld sowieso immer knapp (oder in den Porsche investiert) ist.
Bin ich der einzige, der das Konzept “Essen gehen” oder “in der Kneipe was trinken gehen” nicht versteht bzw. es idiotisch findet?
Wenn ich mit Freunden was leckeres Essen will, mache ich es selbst, weil ich weiß, dass dann keiner ins Nudelwasser pisst (außer, ich bestelle das ausdrücklich).
Dann ist es oft laut und oder ungemütlich. Nach einer gewissen Zeit wird man gelegentlich aufgefordert zu gehen oder was nachzubestellen.
Ich habe das als Kind schon nicht verstanden und 30 Jahre finde ich es noch stranger. Und ich bin im Familienbetriebhotel (allerdings ohne Gastro) aufgewachsen….
Und ab 2024 gibt’s wieder 19 % MwSt anstatt 7 % wie bisher. Dann wird alles noch teurer.
Wie kann das sein? Da müssen wir wohl die Preise anheben. Kevin! Ändere die Karte. 0,3l Apfelschorle ab morgen 7,80 €!
Gibt doch einen Mangel an Personal in der Gastronomie.
Die erhöhten Preise werden den Markt konsolidieren und die frei werdenden Arbeitskräfte können sich teilweise auf die verbliebenen Gewerbe aufteilen.
Die meisten mittelmäßig bis schlechten Gastros haben auch nur wegen der Subventionierung überlebt jetzt.
Zumindest wäre es schön so
Seit ich für für nen Burger mit Pommes ne neue Hypothek aufnehmen muss schmeckt das Mischbrot mit Jagdwurst Abends viel Besser!
Hab auch ne Fussball Dauerkarte und auch ins Stadion werden nun belegte Brote mitgenommen…kein Bock 5,50€ für nen mickrigen HotDog zu zahlen.
Selbst kochen hat eben ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem kann ich besser beeinflussen wo die Zutaten herkommen.
Zudem muss ich die Wirte nicht mit überzogenen Getränkepreisen subventionieren.
Symptome einer sinkenden Kaufkraft
Es sind nicht nur die Preise, sondern auch die Portionsgrößen und dieses super nervige Upselling. Wenn ich mir schon als 1,58 Frau nach einem Restaurantbesuch regelmäßig denke, “OK, etwas mehr hätte ich schon vertragen”, ist das halt nervig, wenn man eh schon auch mehr zahlen muss
Licht vielleicht daran, dass eine Pizza teilweise weit über 10€ kostet und eine Kugel Eis fast 2€. Ein Schnitzel gibt’s dann ab 20€, einen nicht McDonald’s Burger 15-25€….
Und dazu kommt dann das 0.2l Wasser für 4,50€
kaufkraft der leute nimmt ab und zeigt ihre effekte….medien: schockiert
Nix besonderes aber Schnellimbiss Grieche.
Gyrosteller kostet da 16 Euro.
Da hätte ich selbst beim Griechen im Restaurant kurz geschluckt.
Dauert nicht mehr lang dann kostet der bestimmt bald 20.
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Die Preise sind in der Gastro – zumindest in unserer Region – auch deutlich überdurchschnittlich gestiegen. Und wenn man pro Person bald 60€ einplanen muss um halbwegs gut zu essen, dann überlegt man es sich halt zweimal. Und wenn ich als Gutverdiener mir das schon zweimal überlege… dann fällt jemandem der nur knapp über Mindestlohn verdient die Entscheidung wahrscheinlich sehr leicht.
Alles teuer. Essen gehen ist Luxus. An Luxus kann gespart werden.
Es ist doch eigentlich eine Milchmädchenrechnung. Schaut man sich die Preissteigerungen der letzten 10 Jahre an und schaut dann auf den Gehaltsanstieg (haha), dann wundert doch niemanden mehr irgendwas.
alles viel zu teuer
Für den Preis einer Flasche Wasser in einen Restaurant, kriege ich zwei Kästen bei meinem Getränkehändler.
Mehr muss man meiner Meinung dazu wohl nicht sagen…
Gut so, ich will Kampfpreise sehen.
Also, ein in der Mikrowelle erwärmtes Fertiggericht kann ich mir selber kostengünstig zuhause auftischen. Oder, alternativ für 60 Euro auftischen lassen.
Essen gehen wird teurer, während die Leistung schlechter wird, wegen Personalmangel, hohen Energiekosten, Einkaufspreisen usw.
Kann ich verstehen, muss die Gastro auch nicht zwingend dran Schuld sein, macht aber trotzdem keinen Spaß einen Haufen Geld auszugeben und danach zu denken “meh”.
Bei uns, auf dem Land, kommt, seit Jahren, Freitags immer der Hendl- Dönerwagen. Der ist nicht besonders gut, aber war, für den damaligen Preis, ok. Heute kostet da ein Hendl 12€ und der Döner (Putendrehspieß) mit etwas Salat, Joghurtsoße und na ganzen Tomatenscheibe, 8€. Und das sicher nicht weil er sich daran eine goldene Nase verdient, sondern weil seine Ausgaben (Sprit, Lebensmittel, Strom, Frittieröl, usw) halt auch entsprechend gestiegen sind. Mein Gehalt hat sich nicht in die Richtung entwickelt. Letze Woche bin ich dran vorbeigelaufen. Er hat mittlerweile ein Verkaufsschild für seinen Imbisswagen ausgehängt. Echt schade, der Typ ist echt nett.
Das ist völlig selbstverständlich, da Inflation mehr als die Löhne steigen und es ein Produkt ist an dem viele einfach sparen können. Es ist auch völlig OK, wenn einige Restaurants bleite gehen.
Ich hab die Wahl: Entweder ich geh Essen und arbeite nur für Essen und Trinken gefühlt 2 Stunden oder ich kauf mir von 30 Minuten ne Mahlzeit wo meine ganze Familie von essen kann. Tja, sorry Gastro.
Bei mir macht jetzt ein Laden zu der für einen *sehr* durchschnittlichen Mittagstisch 12€ verlangt hat. Ich versteh gar nicht wie man sich vorgestellt hat dass solche Preise laufen. Vor allem wenn daneben ein guter Asiate Mittags rund 9€ verlangt, der gute Italiener ne richtig geile Pizza für 10€ liefert, und auf der anderen Seite der Metzger ein solides Mittagessen für 7€ anbietet. Überteuertes und mittelmäßiges Essen wird dann wohl jetzt aussortiert.
Abgesehen von den tatsächlichen und greifbaren Kosten die wir alle tragen müssen spielt auch viel Ungewissheit einen Rolle.
Gehe ich jetzt für 50€ essen oder lege ich die lieber bei Seite wenn im Winter die Gaspreise wieder steigen? Oder für den Fall dass mein Arbeitgeber wieder Kurzarbeit anmeldet. Oder wenn dir Spritpreise wieder willkürlich steigen und einfach oben bleiben weil der Bürger sich ja dran gewöhnt hat. etc.pp.
Kann ich garnicht verstehen. Bin gerade in ner anderen Stadt “Urlaub” machen und hier kostet ein Cocktail 15-20€… Essen teilweise noch mehr.
Ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit einen Luxus wie “Essen gehen” weiterhin zu subventionieren…
Das Gastgewerbe steht gerade vor einem Korb von Problemen die sie mit ihren traditionellen Methoden nicht gelöst bekommen.
Die Gesamtinflation reduziert natürlich das verfügbar Einkommen der Bürger.
Gleichzeitig (klingt blöd) haben viele Gastwirte wohl nicht wirklich Ahnung wie der Preis die Nachfrage beeinflusst und die Preise jetzt so stark gehoben das die höheren Preise die niedrigere Nachfrage nicht ausgleichen sondern den Umsatz senkt. Man hat also überhöht.
Zudem ist es allgemein bekannt wie die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie sind.
Das heißt als Bürger hat man jetzt weniger verfügbares Einkommen, höhere Preise plus in vielen Fällen einen schlechteren Service im Dauernotbetrieb.
Die Gastronomie kommt da nur wirklich raus indem sie einerseits wieder Preise senkt aber gleichzeitig höhere Ausgaben hinnimmt. Kein gutes Rezept für eine Industrie wo Geld sowieso immer knapp (oder in den Porsche investiert) ist.
Bin ich der einzige, der das Konzept “Essen gehen” oder “in der Kneipe was trinken gehen” nicht versteht bzw. es idiotisch findet?
Wenn ich mit Freunden was leckeres Essen will, mache ich es selbst, weil ich weiß, dass dann keiner ins Nudelwasser pisst (außer, ich bestelle das ausdrücklich).
Dann ist es oft laut und oder ungemütlich. Nach einer gewissen Zeit wird man gelegentlich aufgefordert zu gehen oder was nachzubestellen.
Ich habe das als Kind schon nicht verstanden und 30 Jahre finde ich es noch stranger. Und ich bin im Familienbetriebhotel (allerdings ohne Gastro) aufgewachsen….
Und ab 2024 gibt’s wieder 19 % MwSt anstatt 7 % wie bisher. Dann wird alles noch teurer.
Wie kann das sein? Da müssen wir wohl die Preise anheben. Kevin! Ändere die Karte. 0,3l Apfelschorle ab morgen 7,80 €!
Gibt doch einen Mangel an Personal in der Gastronomie.
Die erhöhten Preise werden den Markt konsolidieren und die frei werdenden Arbeitskräfte können sich teilweise auf die verbliebenen Gewerbe aufteilen.
Die meisten mittelmäßig bis schlechten Gastros haben auch nur wegen der Subventionierung überlebt jetzt.
Zumindest wäre es schön so
Seit ich für für nen Burger mit Pommes ne neue Hypothek aufnehmen muss schmeckt das Mischbrot mit Jagdwurst Abends viel Besser!
Hab auch ne Fussball Dauerkarte und auch ins Stadion werden nun belegte Brote mitgenommen…kein Bock 5,50€ für nen mickrigen HotDog zu zahlen.
Selbst kochen hat eben ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem kann ich besser beeinflussen wo die Zutaten herkommen.
Zudem muss ich die Wirte nicht mit überzogenen Getränkepreisen subventionieren.
Symptome einer sinkenden Kaufkraft
Es sind nicht nur die Preise, sondern auch die Portionsgrößen und dieses super nervige Upselling. Wenn ich mir schon als 1,58 Frau nach einem Restaurantbesuch regelmäßig denke, “OK, etwas mehr hätte ich schon vertragen”, ist das halt nervig, wenn man eh schon auch mehr zahlen muss
Licht vielleicht daran, dass eine Pizza teilweise weit über 10€ kostet und eine Kugel Eis fast 2€. Ein Schnitzel gibt’s dann ab 20€, einen nicht McDonald’s Burger 15-25€….
Und dazu kommt dann das 0.2l Wasser für 4,50€
kaufkraft der leute nimmt ab und zeigt ihre effekte….medien: schockiert
Nix besonderes aber Schnellimbiss Grieche.
Gyrosteller kostet da 16 Euro.
Da hätte ich selbst beim Griechen im Restaurant kurz geschluckt.
Dauert nicht mehr lang dann kostet der bestimmt bald 20.