>”Wie in der DDR”, sei das gewesen – Schüler, die zum Demonstrieren geschickt wurden, beklagte ein Vater. Der überwunden geglaubte Sozialismus halte nun im grünen Gleichschritt Einzug in die Schulen. Denn die Klasse ging am Freitag zum “Globalen Klimastreik” von “Fridays for Future”.
wIe In DeR DdR.
>Für neuntes und zehntes Schuljahr stand ein Projekttag zum Thema Nachhaltigkeit an. Eine zehnte Klasse hatte sich dabei “mehrheitlich für eine Teilnahme an der Demonstration ‘Globaler Klimastreik’ des Bündnisses ‘Fridays for Future Leipzig’ entschieden”.
>t-online liegt auch das Abstimmungsergebnis vor: Alternativ waren Exkursionen zu einer Reparaturwerkstatt, einer Mülldeponie, einem Auwald-Erlebnispfad oder mit dem Fahrrad zum Leipziger Flughafen möglich. Der “Klimastreik” bekam mit einigem Vorsprung die meisten Stimmen.
wIe In DeR DdR, gRüNeR GlEiChScHrItT
>Schmidt dazu: “Uns ist doch sehr bewusst, dass man nach der Teilnahme die Veranstaltung und Eindrücke kritisch reflektieren muss. Es darf keine Anschauung übergestülpt werden.”
wie in der DDR. ok Uwe.
PS:
>Wer nicht beim ‘Klimastreik’ dabei sein wolle, könne stattdessen mit einer anderen Klasse zu einem anderen Projekt oder in der Schule bei den Achtklässlern mitbeschult werden.
DDR, ich sags euch, quasi grüner Stalinismus.
Lol. Grüner Gleichschritt.
Vor allem nach demokratischer Abstimmung und wenn man gar nicht will kann man wo anders hingehen oder in der Schule bleiben.
> Aber auch das hätte bedeutet, dass Schüler dieser Klasse zu einer politischen Kundgebung müssen, die nicht dorthin wollen. Nach Besuch von Infoständen und dem Zuhören bei Kundgebungen des Klimabündnisses war die “Teilnahme am Demonstrationszug” explizit verpflichtend vorgesehen.
Wie kann man als Lehrer nicht das große Problem an diesem Zwang sehen?
> Es gebe keinerlei Verpflichtung, an Sprechchören oder anderen Aktionen während der Demonstration teilzunehmen.
Schon fast gütig.
> Wer nicht beim “Klimastreik” dabei sein wolle, könne stattdessen mit einer anderen Klasse zu einem anderen Projekt oder in der Schule bei den Achtklässlern mitbeschult werden. Davon habe aber niemand Gebrauch gemacht. Vielleicht war eine Beschulung unter völlig fremden Achtklässlern auch keine akzeptable Alternative.
Klingt wie eine schnelle Ausrede nachdem die Presse vorbei gekommen ist, sonst müsste man sich ja für die Fehler entschuldigen.
> Der Vorschlag entstand möglicherweise auch erst angesichts der Proteste von Eltern: In der vorab vorbereiteten Elterninformation fehlt das Angebot.
Ja, Ausrede also. Anstatt die Fehler zu sehen wird sich rausgewunden. Eines haben sie erreicht, wenn man jetzt Kinder auf Demos sieht, fragt man sich erstmal “sind die wirklich freiwillig hier?”.
Bei den Eltern wundert es mich nicht, dass die AfD in Sachsen stärkste Kraft ist.
Die haben doch nur Angst, dass die Kinder daheim ihnen ihre Klimaleugnermärchen um die Ohren hauen
Schwierig. Ein Kompromiss wäre vielleicht gewesen als Presseteam mitzugehen, aber dann auch die Schüler*innen vorher in Pressearbeit einzuschulen, erklären, warum Presse fast immer auf Demonstrationen vertreten ist, etc.
Ich fand solche Pflichtveranstaltungen immer bisschen blöd, egal ob Kirche, Zoo oder Kunstmuseum. Als Kind armer Eltern war der Preis natürlich ein Thema, aber wenn ich die Institute Kirche und Zoo schon im vorherein ablehne dann ist der pädagogische Effekt natürlich auch entsprechend gering. Mmn könnte bei jedem Verpflichtendem Gottesdienst ähnliche Reaktionen geben.
Zum Thema Nachhaltigkeit hätte der Besuch bei der Mülldeponie sicherlich den meisten Input geliefert.
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>”Wie in der DDR”, sei das gewesen – Schüler, die zum Demonstrieren geschickt wurden, beklagte ein Vater. Der überwunden geglaubte Sozialismus halte nun im grünen Gleichschritt Einzug in die Schulen. Denn die Klasse ging am Freitag zum “Globalen Klimastreik” von “Fridays for Future”.
wIe In DeR DdR.
>Für neuntes und zehntes Schuljahr stand ein Projekttag zum Thema Nachhaltigkeit an. Eine zehnte Klasse hatte sich dabei “mehrheitlich für eine Teilnahme an der Demonstration ‘Globaler Klimastreik’ des Bündnisses ‘Fridays for Future Leipzig’ entschieden”.
>t-online liegt auch das Abstimmungsergebnis vor: Alternativ waren Exkursionen zu einer Reparaturwerkstatt, einer Mülldeponie, einem Auwald-Erlebnispfad oder mit dem Fahrrad zum Leipziger Flughafen möglich. Der “Klimastreik” bekam mit einigem Vorsprung die meisten Stimmen.
wIe In DeR DdR, gRüNeR GlEiChScHrItT
>Schmidt dazu: “Uns ist doch sehr bewusst, dass man nach der Teilnahme die Veranstaltung und Eindrücke kritisch reflektieren muss. Es darf keine Anschauung übergestülpt werden.”
wie in der DDR. ok Uwe.
PS:
>Wer nicht beim ‘Klimastreik’ dabei sein wolle, könne stattdessen mit einer anderen Klasse zu einem anderen Projekt oder in der Schule bei den Achtklässlern mitbeschult werden.
DDR, ich sags euch, quasi grüner Stalinismus.
Lol. Grüner Gleichschritt.
Vor allem nach demokratischer Abstimmung und wenn man gar nicht will kann man wo anders hingehen oder in der Schule bleiben.
> Aber auch das hätte bedeutet, dass Schüler dieser Klasse zu einer politischen Kundgebung müssen, die nicht dorthin wollen. Nach Besuch von Infoständen und dem Zuhören bei Kundgebungen des Klimabündnisses war die “Teilnahme am Demonstrationszug” explizit verpflichtend vorgesehen.
Wie kann man als Lehrer nicht das große Problem an diesem Zwang sehen?
> Es gebe keinerlei Verpflichtung, an Sprechchören oder anderen Aktionen während der Demonstration teilzunehmen.
Schon fast gütig.
> Wer nicht beim “Klimastreik” dabei sein wolle, könne stattdessen mit einer anderen Klasse zu einem anderen Projekt oder in der Schule bei den Achtklässlern mitbeschult werden. Davon habe aber niemand Gebrauch gemacht. Vielleicht war eine Beschulung unter völlig fremden Achtklässlern auch keine akzeptable Alternative.
Klingt wie eine schnelle Ausrede nachdem die Presse vorbei gekommen ist, sonst müsste man sich ja für die Fehler entschuldigen.
> Der Vorschlag entstand möglicherweise auch erst angesichts der Proteste von Eltern: In der vorab vorbereiteten Elterninformation fehlt das Angebot.
Ja, Ausrede also. Anstatt die Fehler zu sehen wird sich rausgewunden. Eines haben sie erreicht, wenn man jetzt Kinder auf Demos sieht, fragt man sich erstmal “sind die wirklich freiwillig hier?”.
Bei den Eltern wundert es mich nicht, dass die AfD in Sachsen stärkste Kraft ist.
Die haben doch nur Angst, dass die Kinder daheim ihnen ihre Klimaleugnermärchen um die Ohren hauen
Schwierig. Ein Kompromiss wäre vielleicht gewesen als Presseteam mitzugehen, aber dann auch die Schüler*innen vorher in Pressearbeit einzuschulen, erklären, warum Presse fast immer auf Demonstrationen vertreten ist, etc.
Ich fand solche Pflichtveranstaltungen immer bisschen blöd, egal ob Kirche, Zoo oder Kunstmuseum. Als Kind armer Eltern war der Preis natürlich ein Thema, aber wenn ich die Institute Kirche und Zoo schon im vorherein ablehne dann ist der pädagogische Effekt natürlich auch entsprechend gering. Mmn könnte bei jedem Verpflichtendem Gottesdienst ähnliche Reaktionen geben.
Zum Thema Nachhaltigkeit hätte der Besuch bei der Mülldeponie sicherlich den meisten Input geliefert.