Vorbild für Deutschland? Dänemark setzt auf „Ghetto-Gesetze“, Schmuck-Entzug, Abschiebe-Prämie

by Critical-Package-822

14 comments
  1. Jaja, ich weiß, BILD. Aber Google News hats angespült und ich fand zumindest das Thema interessant.

    Unter dem Aspekt, dass die AfD nach letzter Umfrage zweitstärkste Kraft ist, springt mir direkt dieser Teil ins Auge

    > Folge: Die Zahl der Asylbewerber ging drastisch runter. Von Platz 5 der EU-Länder mit den meisten Asylbewerbern rutschte Dänemark auf Platz 20.

    >Mit dieser Strategie bekam die Regierung auch die Rechtsaußen-Partei in den Griff. Die rechte Volkspartei, die wegen der Flüchtlingskrise massiv Wähler gewonnen hatte, stürzte von 21 Prozent (2015) auf nur noch 2,6 Prozent ab.

  2. Diese Drecksjournaille hat es nicht verdient, Geld zu verdienen, weil ihr auf den Artikel klickt, also sollte OP nächstes mal vielleicht besser eine halbwegs seriöse Quelle heranziehen…

  3. Und natürlich hat Dänemark all diese Gesetze auch bei den ukrainischen Flüchtlingen konsequent angewendet, nicht nur bei denen mit der falschen Hautkomplexion. Richtig?

  4. Es muss getan werden – *räusper* :

    “Die Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun”

    – Max Goldt

  5. Mal davon abgesehen, dass diese Maßnahmen vollkommen unmenschlich sind, wären die in Deutschland weder durchsetzbar noch sinnvoll.

    Bei 700.000 fehlenden Wohnungen in Duisburg Marxloh oder Offenbach erstmal Häuser abreißen, weil die „Ghettoquote“ (was ein Wort schon) zu hoch ist? Übersetzt bedeutet es doch: „wir haben 60 Jahre lang die Integration verpennt, aber weil deine Eltern oder du im falschen Land geboren wurden, nehmen wir dir jetzt auch noch dein Zuhause weg.“

    Man ist ja von der BILD einiges gewohnt, aber schon lange nicht mehr so einen Müll gelesen.

  6. Schmuck-Entzug wurde bei uns auch schon mal gemacht, ist aber nicht nur moralisch fragwürdig (Schmuck ist halt of eine emotionale Sache, wegen Familienerbstücken und so) sondern auch unpraktisch. Der Schmuck den man den Asylbewerben abnimmt muss erst teuer geschätzt und auf Echtheit überprüft werden um dann für Spottpreise verschachert zu werden. Lohnt sich einfach nicht.

    Manche andere der Gesetze wirken auch hart Menschenrechtswidrig. Doppelte Gefängnisstrafen wenn man im falschen Viertel wohnt? Sowas kann doch wohl nicht Rechtsstaatlich sein.

  7. Wenn wir schon polemisch sind. Dann bitte aber auch deren Amokfahrt Gesetzgebung übernehmen.

  8. Naja ein paar Ansätze sind sinnvoll, viele aber ziemlich dumm. “Nichtwestliche Migranten” zu definieren ist ja mal ziemlicher Rassisten-Humbuck. Eine Kita-Pflicht halte ich allgemein für nicht schlecht, gerade auch wenn die Eltern der Kinder keine Muttersprachler sind, da hier der Staat ja einen herausfordernderen Bildungsauftrag hat und Kitas ja auch Interaktionen zwischen Kindern fördern und dem Staat die Möglichkeit bietet, im Sinne der Staatsideologie in die Erziehung einzugreifen. Das aber von Ghettos abhängig zu machen halte ich aber für Quatsch, gerade wenn dann in diesen Ghettos, viele Kinder von nicht Muttersprachlern sind.

    Einbruch ist jetzt denke nicht das klassische “Ghetto”-Verbrechen, das findet doch in der Regel durch Ortsfremde (man will das Diebesgut ja loswerden) in ehr wohlhabendernen Gebieten statt. Auch die doppelte Bestrafung passt nicht zu meinem Rechtsempfinden.

    Ansonsten glaube ich aber schon, dass die Konzentration vieler Leuten mit gleicher nicht-inländischer Herkunft an einem Ort meistens die Angleichung an das Staatsvolk verlangsamt.

    Aber auch hier sollte man schauen, woran die Konzentration liegt. Ein international aufgestelltes Unternehmen sorgt natürlich für einen Migrantenpeak in seinem Arbeitnehmereinzugsgebiet.

    Und Haltelager mit schlechter Publisity und schlimmen Bedinungen schrecken natürlich schon gerade Migranten die sich keinen hohen Asylerfolg versprechen ab und demotivieren die Idee, anderen Migrationsgesuchen durch physische Präsenz mehr Gehöhr zu verschaffen.

  9. Sowas wie härtere Strafen in Ghettos verstößt aber eindeutig gegen Art. 3 GG und da bin ich strikt dagegen. Vor allem bezweifle ich, dass das viel bringt. Es gibt Strafen, aber dafür muss man die Straftaten aufklären. Die erhöhte Polizeipräsenz ist da schon sinnvoller.

  10. Also ist der Plan gegen Rechts einfach selbst so rechte migrantenpolitik zu machen das rechte Parteien gar keine platform mehr haben? Ich mein klar funktioniert das aber auf ne SPD die sowas macht kann ich verzichten. Und es ist do ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft wenn sie Leute so behandelt die nicht dort geboren wurden…. Nein danke. Ich denke was das beispiel aber zeigt ist das in der migrationspolitik mehr und besser mit dem einfachen bruger kommuniziert werden muss. Und seine sorgen ernstgenommen und adressiert werden. Aber adressieren heißt nicht auf jede populistische Asylforderung einzugehen. Aber Ideen wie Kira Pflicht und entgegenwirken gegen ghettorisierung sind richtige Ideen. Die Frage wie man das umsetzt ist aber klar mit anders als Dänemark zu beantworten.

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