GfK-Konsumklima: Deutsche sparen mehr – und würgen die Wirtschaft ab | Die hohen Energie- und Lebensmittelpreise führen dazu, dass viele Bürger ihr Geld weiter lieber zusammenhalten. Für die Wirtschaft ist das keine gute Nachricht

by antelatis

32 comments
  1. Konzerne: neiiiiiin keine gehalts-/tariferhöhungen das ist alles unser geeeeld

    Auch Konzerne: wArUM kAuFT kEiNeR uNSERe ProDuKTe

  2. War das nicht das Ziel der Leitzinserhöhungen? Lieber sparen und anlegen als ausgeben -> weniger Geld in der Wirtschaft -> weniger Inflation. Oder habe ich das falsch verstanden?

  3. War das nicht genau das Ziel der Zinserhöhung der EZB um die Inflation zu bekämpfen ?

  4. Verständlich – ich für meinen Teil habe seit Januar 2021, als ich meinen aktuellen Job anfing, bis jetzt leider einen nicht unerheblichen Reallohnverlust erlitten. Natürlich kauf ich momentan weniger ein. Und so wird es sicherlich vielen Arbeitnehmern hierzulande gehen.

  5. Der Duden definiert sparen wie folgt: “Geld nicht ausgeben, sondern [für einen bestimmten Zweck] zurücklegen, auf ein Konto einzahlen”

    Vielen haben einfach nicht mal mehr genug Geld zum sparen, aber das ignoriert der Artikel gekonnt.

  6. Das Problem dürften hier doch vor allem die großen Ausgaben sein. Klar, viele sparen auch beim neuen Fernseher, dem Restaurantbesuch oder einer neuen Sitzganitur für den Garten, aber vor allem die großen Treiber wie Hauskauf/bau oder Autos sind im Moment stark in der Krise. Das schlägt hart ins Kontor der Wirtschaft

  7. Konzerne:
    Verringern den Inhalt, erhöhen den Preis und versuchen es Scheinheilig zu rechtfertigen.
    Konsument: Doppelte Kilopreis? Und wo ich sowieso weniger Geld hab? *Brauche* ich die teureren Schokokekse eigentlich wirklich? Nein? .. Dann halt nicht, waren eh schon immer zu teuer.

    Konzerne:

  8. Man wäre das schlimm geworden wenn wir eine LoHn-PrEiSsPiRaLe bekommen hätten. Gott sei dank sind die Gehälter nicht mit der Inflation mitgewachsen…

  9. Da wir aber höchst kompetente Politiker haben, die eindeutig verstanden haben wie man eine Rezession abfedert, braucht man sich da doch keine Gedanken zu machen 🙂

  10. Und der Rest kann gar nicht sparen, weil er am 20. bereits pleite ist. Würgt auch die Wirtschaft ab, aber über Lohnerhöhungen wollen wir nicht reden, und eine Inflationsanpassung beim Bürgergeld & Grundsicherung ist bereits der Antichrist.

  11. Der Artikel klingt, als wäre das die Schuld der Bürger… warum haben die bloß weniger Geld übrig, um sich Dinge zu kaufen? Komisch…..

    Dass das deutsche Wirtschaftsmodell garnicht auf Binnenkonsum beruht wird natürlich nicht erwähnt. Weniger Nachfrage ist für die Inflationsbekämpfung auch gut…

  12. Ist das Satire?

    Das ist exakt der Grund warum die EZB den Leitzins erhöht hat.

    Ich halte das gesamte Konstrukt aus meiner laienhaften Perspektive für Blödsinn aber das ist ja gerade das Ziel der EZB.

  13. Offensichtlich hilft dabei nur, den Mindestlohn auf 2€ zu senken, damit alles wieder günstiger wird, wie es Wirtschaftsfritzen immer sagen! /s

  14. Macht halt Angebote, bei denen ich auch das Gefühl habe einen vernünftigen Gegenwert für meine Geld zu bekommen, dann kaufe ich auch wieder mehr.

    Momentan hat man halt bei allem was man kauft das Gefühl ausgenommen zu werden, also kauft man nur, was man wirklich kaufen muss.

  15. Tja fahrlässige Unternehmen die Hungerslöhne zahlen… die Armen! 🤣ne aber jokes aside das ist doch klar…

  16. Moment, das war doch genau der Plan oder nicht? Gegen die Inflation hilft halt sparen.

  17. ‘Sparen’. Wenn man nach seinem Wocheneinkauf nicht mehr Geld für andere Sache ausgibt, liegt das nicht daran, dass man spart, sondern dass kein Geld zum ausgeben mehr da ist. Lappen.

  18. Die Wirtschaft ist halt auf sich alleine fixiert, und Lohnerhöhungen die einen positiven Effekt auf die Konsumkraft der Bürger haben,ist Teufelszeug.

  19. Mal davon abgesehen das ich keine Lust habe mir für alles die Schuld geben zu lassen, was bringt und ein unendliches Konsumieren?

    Ich kaufe jetzt nicht selten Klamotten (meistens Second Hand) und mein Kleiderschrank platzt aus allen nähten. Alte Klamotten haben so eine schlechte Qualität das man sie nur weg schmeißen kann.

    Ich brauche nicht alle paar Jahre neue Töpfe und Pfannen.

    Der Fernsehr hält auch lang genug.

    Was zur hölle soll ich denn ständig konsumieren und kaufen was ich nicht zum überleben benötige?!

    Ich hab da ehrlich kein Bock mehr auf den ganzen Müll für den Werbung gemacht wird und das die Dinge von immer schlechterer Qualität sind.

    Ich will das mein Handy 10 Jahre hält, ich will das meine Winterjacke nicht nach einer Saison total ausgeleiert ist obwohl sie 150€ gekostet hat. Ich will nicht den 20. Lipgloss in Rot angedreht bekommen.

  20. Gleichzeitig gab Volkswagen heute bekannt, dass die [Betriebsvereinbarung zum 3-Schichtbetrieb](https://www.spiegel.de/wirtschaft/vw-stoppt-drei-schicht-betrieb-in-zwickau-a-faae0e4e-9a4e-42fd-b1d4-160c17324f6e) im VW-Werk in Zwickau zum Jahresende gekündigt wird.

    Natürlich wird es sich dabei auch um eine Vorsichtsmaßnahme handeln, da Betriebsvereinbarungen oft nur einmal im Jahr gekündigt werden könne, aber letztlich ist ja der Hintergrund, dass VW nicht genug E-Autos verkaufen kann.

    Bisher hat man noch nirgendwo gelesen, dass VW die id-Modelle im Preis reduziert hätte (außer in China natürlich)

  21. Hier sieht man wieder, dass arme Menschen nicht bereit sind ihren Teil zur wirtschaftlichen Stabilität beizutragen. Am besten wäre es, Bürgergeld und sonstige Transferleistungen zu kürzen und auch klar kommunizieren, dass es weitere Kürzungen gibt, wenn sie nicht endlich anfangen ordentlich Geld auszugeben.

  22. Wenn eine verschissene Milka Tafel mittlerweile 1.40 kostet (und ganz sicherlich Grundlos abseits von Profitgier), können die sich ihren Mist selbst hinten reinstecken. Die Milka Tafel ist symbolisch für das ganze andere Zeug selbstverständlich – zum Glück brauche ich es eigentlich nicht. Scheinen leider immer noch zuviele zu kaufen

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