Mutter und Baby starben nach Glukosetest – Apothekerin verurteilt

by Tavi2k

5 comments
  1. > Laut Urteil war der Angeklagten ein fataler Fehler unterlaufen. Sie habe einen Rest des Betäubungsmittels Lidocainhydrochlorid für Glukose gehalten und dieses dann in ein Gefäß mit Glukose gefüllt. »Das Zusammenschütten von Substanzen aus zwei Gefäßen« gelte in der Pharmazie jedoch als absolutes »No-Go«, sagte die Vorsitzende Richterin.

    > Obwohl der Angeklagten nach dem sich rapide verschlechterten Gesundheitszustand der 28-Jährigen der Verdacht gekommen sei, dass eine Lidocain-Vergiftung vorliegen könnte, teilte sie dies laut Urteil den behandelnden Ärzten nicht mit.

    > Eine andere Frau hatte bereits mehrere Tage zuvor einen Test in derselben Praxis abgebrochen, weil das Mittel nicht wie erwartet süß geschmeckt hatte. Sie überlebte jedoch und konnte sich im Krankenhaus erholen.

    WAS ZUM FICK?

    “Oh huppsalla, da hab ich doch glatt gegen die Vorschriften verstoßen, aber das kann ja mal passieren”.

  2. Frag ich mich wie die Frau je ihren Abschluss geschafft hat, ich kann mir eigentlich kein Szenario vorstellen wo ich einfach 2 Pulver zusammenführe, wir reden hier nicht mal von irgendwelchen liophylisaten mit 1000+€/mg sondern von f***ing Zucker, da denkt man nicht eine sekunde lang nach sondern entsorgt das Pulver und macht ein neues Glucose Gläschen auf

  3. Kein Berufsverbot durch das Gericht? Da kann man ja nur hoffen, dass wenigstens die Kammer ihren Pflichten nachkommt und das nachholt.

  4. Aha, 4 Jahre nach dem Vorfall gibt’s dann 2 Jahre Bewährung für sowas?

    Also, verstehe ich das richtig das sie dann jetzt einfach den Betrieb ab morgen weiterführen oder neu gründen dürfte?

    Weiß man ob sie ihren Beruf weiter ausüben darf?

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