> Geschäftsführer Wohlfarth hatte nach der Übernahme das Geschäft mit den Automobilherstellern (OEMs) wegen deren Preisdrucks heruntergefahren und stattdessen das Aftermarket-Geschäft forciert, den Verkauf über den Fachhandel oder über das Internet direkt an den Endkunden. „Das ist angelaufen, aber noch nicht voll eingeschlagen“, meint ein Insider.
Schön doof.
Die großen Tuner und Bastlerzeiten sind vorbei, die Szene hat sich stark verkleinert. Heutzutage kommt nicht nur fast jeder Neuwagen bereits mit optisch brauchbaren Felgen daher, wenn man es will (das war früher ja eben nichtmal ne KAufoption bei vielen Modellen), das Geld sitzt auch nicht mehr so locker- noch dazu sind die TÜV-Bestimmungen strenger geworden, so dass “fette Reifen” sich nicht mehr weit von den Serienwerten entfernen können – oder eben nur noch mit rechtlich fragwürdigem Status. OEM wäre der einzige Weg gewesen noch hohe Stückzahlen abzusetzen. Mit den paar “Ewig junggebliebenen” Golf und BMW Tieferlegern hält man doch kein Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern am Leben.
Man nennt Insolvenz auch Gesundschrumpfen.
Mit Gläubiger verhandeln und Zahlungen drücken. „Horch zu, entweder du verzichtest auf die Hälfte deiner Forderungen oder du wirst aus der Gläubigermasse (garnicht) bedient.“.
Und dann gestärkt aus der Krise hervorgehen.
3 Insolvenzen ist schon ein starkes Stück.
Die Leidtragenden sind die Mitarbeiter und Lieferanten, und da sind unter Umständen Lieferketten bedroht.
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> Geschäftsführer Wohlfarth hatte nach der Übernahme das Geschäft mit den Automobilherstellern (OEMs) wegen deren Preisdrucks heruntergefahren und stattdessen das Aftermarket-Geschäft forciert, den Verkauf über den Fachhandel oder über das Internet direkt an den Endkunden. „Das ist angelaufen, aber noch nicht voll eingeschlagen“, meint ein Insider.
Schön doof.
Die großen Tuner und Bastlerzeiten sind vorbei, die Szene hat sich stark verkleinert. Heutzutage kommt nicht nur fast jeder Neuwagen bereits mit optisch brauchbaren Felgen daher, wenn man es will (das war früher ja eben nichtmal ne KAufoption bei vielen Modellen), das Geld sitzt auch nicht mehr so locker- noch dazu sind die TÜV-Bestimmungen strenger geworden, so dass “fette Reifen” sich nicht mehr weit von den Serienwerten entfernen können – oder eben nur noch mit rechtlich fragwürdigem Status. OEM wäre der einzige Weg gewesen noch hohe Stückzahlen abzusetzen. Mit den paar “Ewig junggebliebenen” Golf und BMW Tieferlegern hält man doch kein Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern am Leben.
Man nennt Insolvenz auch Gesundschrumpfen.
Mit Gläubiger verhandeln und Zahlungen drücken. „Horch zu, entweder du verzichtest auf die Hälfte deiner Forderungen oder du wirst aus der Gläubigermasse (garnicht) bedient.“.
Und dann gestärkt aus der Krise hervorgehen.
3 Insolvenzen ist schon ein starkes Stück.
Die Leidtragenden sind die Mitarbeiter und Lieferanten, und da sind unter Umständen Lieferketten bedroht.