41 Prozent wollen ein ganz anderes politisches System: Vor allem Freiheitliche und Nichtwähler wünschen sich mehrheitlich, dass sich in Österreich etwas Grundsätzliches ändert

by linknewtab

12 comments
  1. Jeder will am liebsten ein System was genau einen selbst und die Bevölkerungsgruppen mit denen man zu tun hat Bevorteilt nicht wirklich ungewöhnlich. Nur gefährlich wenn man dies dann auch auf die Kosten anderer durchsetzen will. Vorallem wenn das System was man sich wünscht unrealistisch ist.

  2. Also die wo eh nicht wählen, wollen dass sich was ändert?! Hä

  3. Ok, also die wollen keine Demokratie und Wahlen mehr? Was stellen die sich denn vor, was sie stattdessen bekommen?

  4. Die, die sowieso dagegen sind und die, die nicht mitmachen mögen das System nicht?

    *überraschtes Kronprinz Franz-Ferdinand Gesicht*

  5. >Dass das österreichische politische System von freien und demokratischen Wahlen getragen wird – darüber herrscht noch relativ große Einigkeit im Land: 63 Prozent der wahlberechtigten Männer und 53 Prozent der Frauen sagen, dass demokratische Wahlen für das Funktionieren des Systems in Österreich wichtig sind.

    Nur knapp die Hälfte der Frauen und 63% der Männer? Das ist keine große Einigkeit. Alles unter 80% ist erschreckend!

    >”Dass es mit der Sozialpartnerschaft ein funktionierendes System der Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gibt”, wird von 46 Prozent der SPÖ-Wählerschaft, aber nur von 21 Prozent der Freiheitlichen hochgehalten.

    Weil die FPÖ-Wähler vermutlich mehrheitlich gar nicht wissen, wie Löhne verhandelt werden. Ich habe mal eine Umfrage entdeckt, aus der hervorging, dass viele Österreicher glauben, die Regierung würde die Löhne festlegen, was absoluter Unsinn ist. In Österreich gibt es nicht einmal einen gesetzlichen Mindestlohn. Die Regierung entscheidet nicht über Löhne, außer bei Politikern, Lehrern und Beamten.

    >Die befragten Jungwähler unter 30 sowie Frauen tun sich im Schnitt schwerer, Merkmale des politischen Systems als bedeutsam wahrzunehmen.

    Was für das Bildungssystem nicht gerade eine Auszeichnung ist.

    >Auch in diesem Punkt sind die FPÖ-Wähler skeptisch: Nur ein Drittel von ihnen hält die soziale Sicherheit im Falle von Alter oder Krankheit für bedeutsam für das politische System Österreichs.

    FPÖ-Wähler sind voller Widersprüche. Einerseits schreien sie bei jeder Gelegenheit nach dem Staat, andererseits kommt dann sowas bei einer Umfrage raus.

    Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass es ein ganz großes Bildungsdefizit in der Bevölkerung gibt und das macht mir große Sorgen.

  6. Richtig, endlich mal Thalassokratie anstelle von Demokratie in Österreich! /s

  7. Ich verstehs…

    Die präsentierten Lösungen sind nur falsch. Wer AfD, oder FPÖ wählt, schießt sich auf lange Sicht halt selbst ins Bein. Hinter der bürgerfreundlichen Maske sind das einfach korrupte Neoliberale Faschisten ohne Lösungen.

    Problem halt, dass so gut wie alle anderen Parteien auch keine wirklichen Antworten auf die Probleme unserer Zeit liefern und die Ungleichheit immer größer wird.

  8. “Gibt’s denn da keinen gescheiterten Künstler der ne gute Idee hat?”

  9. Simple Farge: Was zur Hölle spricht gegen direkte Demokratie? Keiner kann mehr von Eliten sprechen, denn das Entscheiden, findet im Volk statt. Wenn es den Leuten nicht schmeckt, was dabei rauskommt, kann man sich vor den Spiegel stellen und sich selbst anschreien. Wäre wirklich heilsam und Demagogen wird auch gleich ein Riegel vorgeschoben. Keine Schwachsinnigen Projekte mehr, kein Geschacher und entscheiden, gegen den Willen der Mehrheit. Klar ist das nicht der Wille von Allen aber wenigstens der Mehrheit. Endlich mal.

  10. Wenn ihr Freiheit so sehr hasst, könnt ihr gerne nach Russland, Syrien, China oder den Iran fliegen. Niemand hier wird euch davon abhalten

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