Historischer Tag, Kollege hat einen übelsten Lattenschuss
nach dessen aussagen auch das einzig richtige.
Mehr als überfällig nach seinen Aussagen. Allerdings wirbt er weiter mit Arte und seinem Beitrag auf seinem Twitterprofil. An der Stelle von Arte würde ich hier noch einmal nachfassen.
Längst überfällig, eine der wenigen guten Nachrichten heute. Hoffe jedoch, dass man ihn nicht wie seinerzeit Nemi El-Hassan frei nach “Paar Monate nicht wieder” statt “Nie wieder” zurück ins warme, solidarfinanzierte Nest des ÖRR lässt.
Wer ist der kerl überhaupt?
>Der Chefredakteur der »Jüdischen Allgemeinen«, Philipp Peymann Engel, kritisierte Ohanwe. Bezüglich der inzwischen vollzogenen Trennung der Sender von dem Journalisten schrieb er, »Gründe hätte es auch vorher zuhauf gegeben, aber wann, wenn nicht jetzt?!«. 2021 hatte die Zeitung Ohanwes Aussagen bereits als »dezidiert israelfeindlich« gewertet.
Gründe hätte es auch vorher zuhauf gegeben. Vielleicht endlich der wake up-Moment des ÖR mal grundlegend genauer hinzusehen wer für sie produziert.
Lange hat man sich fadenscheinige Leute ins Boot geholt um gewisse schräge bubbles zu bedienen und, naja, modern zu wirken.
endlich.
Ich habe den Artikel noch nicht gelesen, werde ich jetzt gleich aber tun.
Dennoch muss ich sagen: Das ist schon lange überfällig
Beschämend für den ÖRR, dass jahrelang Antisemiten finanziert worden sind.
Ich war raus als er Peter Fox kulturelle Aneignung vorwarf:
das ist das problem bei den öffis, man holt sich quotenausländer ins boot um multikulti und diversity-freundlich zu wirken, ist dann aber sauer und empört, wenn sie sichtweisen vertreten, die von den biodeutsch-bürgerlichen überzeugungen abweichen. man will am ende halt leute, die nur äußerlich anders aussehen, aber nicht wirklich ‘anders’ sind.
dass er als halb-palästinenser eine den palästinensern empathischere sichtweise zeigt, als ein biodeutscher journalist aus bürgerlichem akademikerhaus, sollte doch klar und auch das wahre ziel von ‘diversität’ sein. genau dafür sollte man leuten aus anderen sozioökonomischen sphären eine plattform geben.
und was war an seinen tweets jetzt so antisemitisch? dass er die widrigen lebensbedingungen der bevölkerung in den palästinensischen gebieten im kontext des gestrigen angriffs thematisiert, weil sie für den seit jahrzehnten andauernden konflikt relevant sind? ist es antisemitisch zu sagen, dass israel seit jahren gegen un resolutionen verstößt? machen diese resolutionen die un zu einer antisemitischen institution? ich finde, dass gerade nach der gestrigen eskalation, es umso wichtiger ist, den gesamthistorischen kontext dieses konflikts zu beleuchten.
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Historischer Tag, Kollege hat einen übelsten Lattenschuss
nach dessen aussagen auch das einzig richtige.
Mehr als überfällig nach seinen Aussagen. Allerdings wirbt er weiter mit Arte und seinem Beitrag auf seinem Twitterprofil. An der Stelle von Arte würde ich hier noch einmal nachfassen.
Längst überfällig, eine der wenigen guten Nachrichten heute. Hoffe jedoch, dass man ihn nicht wie seinerzeit Nemi El-Hassan frei nach “Paar Monate nicht wieder” statt “Nie wieder” zurück ins warme, solidarfinanzierte Nest des ÖRR lässt.
Wer ist der kerl überhaupt?
>Der Chefredakteur der »Jüdischen Allgemeinen«, Philipp Peymann Engel, kritisierte Ohanwe. Bezüglich der inzwischen vollzogenen Trennung der Sender von dem Journalisten schrieb er, »Gründe hätte es auch vorher zuhauf gegeben, aber wann, wenn nicht jetzt?!«. 2021 hatte die Zeitung Ohanwes Aussagen bereits als »dezidiert israelfeindlich« gewertet.
Gründe hätte es auch vorher zuhauf gegeben. Vielleicht endlich der wake up-Moment des ÖR mal grundlegend genauer hinzusehen wer für sie produziert.
Lange hat man sich fadenscheinige Leute ins Boot geholt um gewisse schräge bubbles zu bedienen und, naja, modern zu wirken.
endlich.
Ich habe den Artikel noch nicht gelesen, werde ich jetzt gleich aber tun.
Dennoch muss ich sagen: Das ist schon lange überfällig
Beschämend für den ÖRR, dass jahrelang Antisemiten finanziert worden sind.
Ich war raus als er Peter Fox kulturelle Aneignung vorwarf:
[https://www.testspiel.de/streit-um-kulturelle-aneignung-trifft-auf-peter-fox/380788/](https://www.testspiel.de/streit-um-kulturelle-aneignung-trifft-auf-peter-fox/380788/)
das ist das problem bei den öffis, man holt sich quotenausländer ins boot um multikulti und diversity-freundlich zu wirken, ist dann aber sauer und empört, wenn sie sichtweisen vertreten, die von den biodeutsch-bürgerlichen überzeugungen abweichen. man will am ende halt leute, die nur äußerlich anders aussehen, aber nicht wirklich ‘anders’ sind.
dass er als halb-palästinenser eine den palästinensern empathischere sichtweise zeigt, als ein biodeutscher journalist aus bürgerlichem akademikerhaus, sollte doch klar und auch das wahre ziel von ‘diversität’ sein. genau dafür sollte man leuten aus anderen sozioökonomischen sphären eine plattform geben.
und was war an seinen tweets jetzt so antisemitisch? dass er die widrigen lebensbedingungen der bevölkerung in den palästinensischen gebieten im kontext des gestrigen angriffs thematisiert, weil sie für den seit jahrzehnten andauernden konflikt relevant sind? ist es antisemitisch zu sagen, dass israel seit jahren gegen un resolutionen verstößt? machen diese resolutionen die un zu einer antisemitischen institution? ich finde, dass gerade nach der gestrigen eskalation, es umso wichtiger ist, den gesamthistorischen kontext dieses konflikts zu beleuchten.
Ist ja nur Jahre zu spät.