Schnell reich werden mit Umwidmungen: Das gute Geschäft mit dem Boden: Barbara Blaha verrät dir den schnellen Trick zum Reichwerden

by wegwerferie

2 comments
  1. Ihre Ideen sind:

    ## Was es also bei Umwidmungen braucht 

    * **Eine Mehrwertabgabe:** Das heißt, man würde die Gewinne aus Umwidmungen ganz einfach abschöpfen – und damit die Verlockung kleiner machen, sich kurz vor der Wert-Explosion noch Grundstücke einzustecken. Und mit dem Geld, das wir dort reinholen, geschätzt [mindestens eine Milliarde Euro im Jahr](https://www.derstandard.at/story/2000128688480/besteuerung-von-umwidmungen-wuerde-enorme-mittel-lukrieren), könnten wir leistbaren sozialen Wohnraum schaffen. Indem wir verdichten, statt auf die grüne Wiese zu stellen. 

    * **Eine Bodenstrategie:** Ohne einen gemeinsamen, [übergeordneten Plan](https://orf.at/stories/3320966/); wenn wir den Boden weiterhin in den Händen der Bürgermeister:innen lassen,  werden wir die Versiegelung nicht in den Griff kriegen. Einfach alles auf die grüne Wiese knallen, damit muss Schluss sein. Dafür müssen wir, was an Wohn- und Betriebsflächen leersteht, zugänglich machen. 

    Ich muss sagen, ich bin ein wenig verwirrt wie das mit der Mehrwertabgabe überhaupt funktionieren würde. Sagen wir: ich habe einen Acker, ich habe mit dem nichts vor. Plötzlich wird er umgewidmet. Würde dann Geld eingeholt was ich potenziell nicht habe? Oder erst ab dem Moment wo ich verkaufe? Ich weiß, das Szenario ist vermutlich ziemlich unrealistisch weil Land wird ja vermutlich nur umgewidmet werden wenn konkrete Bauabsichen gibt. Aber trotzdem ist die Idee für mich ziemlich unklar.

    zb: Okay, die Stadt Wien beschließt die Leute brauchen Wohnung, weil Wachstum der Stadt und veränderte Wohnbedürfnisse (ie mehr Single Wohnungen, höhere Ansprüche was eine akzeptable Wohnungsgröße ist). Sie beschließt die Seestadt soll gebaut werden. Dort gibt es vorher Äcker, die werden umgewidmet damit man dort bauen kann und das Land geht danach teilweise an die Stadt, teilweise an soziale Bauträger, teilweise an normale kommerzielle Bauträger. Und wer hebt dann genau welche Mehrwertabgabe von wem ein? Ich hätte angenommen in so einem Szenario ist die Wertsteigerung gewollt um dem Bauer zu versüßen dass er seinen Acker quasi abtreten muss? Ähnlich wie wenn zb die Bahn Grundstücke kauft weil sie eine neue Router/Trasse macht?

    Bodenstragie aka den Gemeinden/Bürgermeistern das Recht zu Widmen entziehen finde ich spannend. Aber mal erstens wird es da viel lokalen politischen Druck dagegen geben. Und ich nehme an Gemeinden würden schon ziemlich viel Einspruchs/Vetorechte wollen? Und ein bisschen kann ich schon verstehen wenn da bei den Leuten das Argument zieht dass sie den Planungsfähigkeiten der zentralen Stelle nicht vertrauen und dass die sich nie ausreichend genug mit den Gegebenheiten und Feinheiten vor Ort beschäftigen werden.

  2. Was sagen die ihren zu diesen Vorschlägen? Außer “Freundschaft” halt.

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