Gollum-Reportage von Game Two: Schwere Vorwürfe gegen Daedalic-Management – GamesWirtschaft.de

by PoroBraum

10 comments
  1. >Interessantes Detail: In einer Stellungnahme weist Daedalic darauf hin, dass Gollum „keinerlei deutsche Förderung erhalten“ habe, obwohl drei Anträge gestellt worden seien – die aber aus unterschiedlichen Gründen abgelehnt wurden. Die Förderung für das geplante Nachfolgespiel sei inzwischen inklusive Zinsen zurückbezahlt worden.

    Immerhin keine Förderung verschwendet.

  2. > „Die Spielregeln bezüglich Arbeitszeiten werden offen kommuniziert. Jeder, der damit nicht einverstanden ist oder damit nicht leben kann und will, darf das Recht auf freie Arbeitgeberwahl nutzen“.

    Klingt nach einem Traumarbeitgeber.

    Das Recht hätte ich sofort in Anspruch genommen, gerade im IT Bereich gibt es genug Stellen die vernünftig bezahlt werden und ohne oder zumindest mit bezahlten Arbeitsstunden auskommen.

  3. Fick dich, Fichtelmann. War höchste Zeit, dass du mit deiner Scheiße auf die Nase fällst.

  4. Ich bin überrascht dass Game Two zu solchen Beiträgen in der Lage ist! Chapeau!

    In der deutschen Branche existieren sehr viele Abhängigkeiten und Verflechtungen, dass sich trotzdem getraut wird so einen Bericht zu machen mit dem Wissen dass man dadurch einige Brücken abbrennen wird’s zeugt von journalistischen arbeiten und höher Integrität!

    Freut mich wirklich dass sie das gemacht haben.

  5. >**Die Kritik macht sich insbesondere am Einsatz überdurchschnittlich vieler Berufseinsteiger und Praktikanten fest**, die langen Arbeitszeiten und unbezahlten Überstunden ausgesetzt waren

    Dass diese Kritik ausgerechnet von Game Two/rbtv kommt…

  6. Werde ich nie vergessen, hab mal ne Zusage für ein Praktikum dort bekommen. Ohne vorheriges Gespräch. Arbeitsbeginn wäre eine Woche später, also nach der Zusage gewesen. Dass ich innerhalb dieser einen Woche von Stuttgart nach Hamburg ziehen und eine Wohnung finden musste, war wohl egal. Die Bewerbung wurde fast ein halbes Jahr im Vorfeld geschickt. Achso, das Praktikum war natürlich unvergütet. Hab dann “dankend” abgelehnt.

  7. Leider kein Einzelfall. Aber gut, dass jetzt ein prominentes Beispiel aufgearbeitet wurde und etwas mehr Spotlight bekommt. Ich war ebenfalls jahrelang bei einem Hamburger Spieleunternehmen angestellt. Was man da erlebt, glaubt einem keiner so wirklich. Vorallem nicht die Leute die nur “normale” Arbeitgeber kennen. Hier wird mit der psychischen Gesundheit der Angestellten gespielt.

  8. Dass es jemand für eine gute Idee hielt ein Spiel zu entwickeln in dem man Gollum spielt halte ich immer noch für Wahnsinn.

    > Überstunden ausgesetzt waren – Zitat aus einer Mail: „Mehrarbeit ist ein völlig normaler und gängiger Parameter in unserer Industrie

    Unsere Industrie erfordert Mehrarbeit weil wir Mehrarbeit fordern!

  9. Wer den Vollpreis für einen Haufen Schrott wie Gollum gezahlt hat, der dürfte echt sich in den Arsch beißen. Das Spiel ist kein 5ct Wert, jede Demo hat im Vergleich dazu einen größeren Mehrwert.

Leave a Reply