Die 75% der Firmen. Werden aber gehörig Personalmangrl haben und werden dann schreien das die Generationen Y und Z nicht mehr arbeiten wollen

by Character_Lettuce_23

10 comments
  1. >Etwa könnten ihnen Beförderungen oder Gehaltssteigerungen angeboten werden, wenn sie häufiger ins Büro kommen.

    Also egal wie produktiv der Mitarbeiter ist, Hauptsache er ist physisch anwesend. Und in ein paar Jahren fragt man sich warum das Unternehmen nicht mehr gut läuft.

  2. Ein Unternehmen welches Home Office sinnlos beschränkt oder gar nicht anbietet schneidet sich selbst vom Bewerbermarkt ab.

  3. um den arbeitsweg auszugleichen müssten sie bei mir schon relativ großzügig sein

  4. Ja dann hocken dir wieder in tiefsten Burgenland, Waldviertel oder Tirol und jammern über Fachkräftemangel.

  5. AG hier. Ich mache bei jeder Stelle wo das möglich ist (geht halt nicht bei Fahrern etc.) HO, schon seit Jahren vor COVID. Und zwar sicherlich nicht aus Nächstenliebe, denn wenn ich mal ehrlich bin spart mir das extrem viel Geld.

    Keine Büromiete, keine Büromaterialien, eine komplette Stelle (Office Managment) gespart, die MA zahlen ihren Kaffee in der Pause etc. selbst. Bei aktuellen Obstpreisen fällt sogar der Obstkorb angenehm weg (naja fast) , der jede Stelle gleich doppelt so attraktiv machen würde. Die Leute machen bereitwilliger mal 10 Minuten länger wenn nötig, keine Anfahrtswege wo was schief gehen kann und das Meeting wegen einer Bahnstörung nicht anfängt – und noch mehr.

    Die zwei wichtigen Dinge halt: Ich screene bei Einstellung extrem stark für HO Fähigkeit und wer das nicht gut kann fällt halt raus. Und: Ich habe alle Prozesse mit konkreten Benchmarks versehen (vereinfacht: “Du darfst X Zeit für Arbeitsschritt Y schreiben” statt “Du musst 8h heute arbeiten”) was nicht für jeden MA funktioniert.

    Diese HO-Abneigung hat viel mit mangelnder Managment-Fähigkeit dieser Arbeitsform zu tun, und nicht viel mit einem Problem des HO selbst. Fürs “soziale Miteinander” in der Arbeit ist Anwesenheit im Voice und unser Off-Topic chat völlig ausreichend. Wenn man den MA diese Möglichkeiten, ein gelegentliches Ründchen oder zwei zocken nach der Arbeit im Firmen-Voice und garantiert chef-freie Plattformen für Blödsinn untereinander zur Verfügung stellt, geht auch das Soziale nicht unter.

  6. Jeder der nicht gern in die firma fährt hat sowieso einen scheiß job. Oder macht halt nur 0815 Tastaturarbeit.

    Change my mind.

    Ich bin auch gern 1,2 Tage im Homeoffice. Aber danach freuts mich echt wieder mal in die Bude zu fahren. Nicht nur wegen den super Kollegen. Das ganze Gefühl für die aktuellen Geschehnisse hat mam halt nur dort. Der ganze Informationsfluss geht schneller und man kann schneller reagieren.

    Ich versteh also wenn jemand sagt: Homeoffice geht nicht unbegrenzt. Ich seh das auch so.
    Flexibles Homeoffice ist pflicht. Aber eben mit einem Deckel.

  7. Ich muss sagen, bei uns hat sich das ganze komplett gedreht: Neue Mitarbeiter kommen und fragen explizit nach KEINEM Homeoffice. Fragen danach wie viel andere Kollegen da sind und wenn 50% der Kollegen im HO sind, lehnen sie das Angebot ab. Die Firma in der ich Arbeite ist mit “1 Stichprobe” logischerwiese nicht vertbar aber, zumindest bei uns wollen die Leute keine HO mehr.

    Job im Bereich autonomes Fahren und Signalverarbeitung

  8. Ich war mal beim Land angestellt. Homeoffice gab’s in der IT-Abteilung dort für alle 1x die Woche, aber alle anderen Abteilungen hatten nur 1x im Monat. War absolut unlogisch. Hat sich aber keiner was sagen getraut.

    Bei einem Badener Hotel wollte die Besitzerin Homeoffice nicht, weil sie es nicht wollte. Ihr Sohn war aber immer wieder im Homeoffice.

  9. Es muss jeder und jede Firma selbst wissen.

    Es ist ganz einfach: jede Zwangsbedingung hat vielleicht Vorteile (egal ob Subjektiv oder Objektiv), schränkt aber gleichzeitig die Auswahl ein. Zu viele davon, und es bleibt nix mehr übrig.

    Und das gilt für beide Seiten.

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