> in der progressiven Partywelt, die sich sonst so gerne und lautstark zum Nahostkonflikt äußert, um den einzigen jüdischen Staat der Welt zu dämonisieren? Die BDS-Hashtags teilt, Tel Aviv boykottiert, Israel „Pinkwashing“ vorwirft und israelische Künstler*innen wegen ihrer Staatsangehörigkeit nicht buchen will? Die deutsche Technoclubs ins Visier nimmt, wenn diese als zu „proisraelisch“ empfunden werden? Ohrenbetäubendes Schweigen.
[…]
> Von den allermeisten dieser Stimmen ist nach dem brutalen Angriff auf Zivilist*innen in Israel am Samstag kein Dezibel zu hören. Klare Worte der Solidarität, der Anteilnahme, der Verurteilung dieser abscheulichen Verbrechen passen offenbar nicht zu einem Weltbild, das Israel nur als Täter kennt – und nie als Opfer. Ganz egal, wie viele Hamas-Raketen die queere Partymetropole Tel Aviv treffen, ganz egal wie viele lebensfrohe Festivalbesucher*innen kaltblütig ermordet werden.
Joah. Das fand ich auch auffällig. Nach dem Pulse nightclub shooting gab es sofort Aktionen in den Clubs, Benefiz Events usw. Jetzt würden 260 Leute bei einem Techno Festival getötet, und es gibt… ohrenbetäubendes Schweigen.
Nur durchbrochen von einzelnen DJs, mit sowas
> Einige wenige aus der Szene haben sich doch zur Situation geäußert. Und schnell wünscht man sich, sie hätten es lieber gelassen. Die dänische Techno-DJ Mama Snake, die BDS unterstützt, teilte in einer Instagram-Story einen Beitrag, der das Massaker an israelischen Zivilist*innen als „Kampf für Leben, Würde und Freiheit“, für „die Vorstellung, dass andere Welten möglich sind“, verharmlost. Dazu postet sie nicht mal die richtige Flagge, und teilt die jordanische. In einer zweiten Story, offenbar nach Kritik, verurteilt sie doch noch die Gewalt gegen Zivilist*innen.
> DJs wie Juliana Huxtable und Dina fällt nichts anderes ein, als den „palästinensischen Widerstand“ mit Social-Media-Beiträgen zu unterstützen.
Ein Trauerspiel. Und leider nicht Mal überraschend. Die Club Szene hat ein Antisemitismus Problem, wie so viele links-progressive Szenen.
Tja, da merkt man mal wieder, was sich hinter der “legitimen Israelkritik” vieler gerade linker Menschen verbirgt. Das hat mit Einsatz für ein friedliches Miteinander nicht viel zu tun.
Meinen die das ernst ?
Klar erwarte ich von zugedröhnten peppnasen, dass sie differenzierte statements raushauen. Besonders weil die clubszene so furchtbar politisch ist.
Zumindest die Berlin Club Commision e.V hat den Angriff öffentlich verurteilt.
Zumindest kein komplettes Schweigen, aber trotzdem weiterhin eine ohrenbetäubende Stille der Clubs an sich.
Widerliche Heuchler.
Ich bin jetzt wirklich nicht so der Clubgänger, aber ich hab das Gefühl, wäre das eine Instanz die man da hören müsste hätte ich das schon mal mitgekriegen müssen.
Wieder was gelernt.
Ich finds befremdlich, dass ernsthaft Artikel veröffentlicht werden, die mit dem Finger auf eine Freizeitaktivität oder ein Hobby zeigen und fragen warum die keine Stellung zu politischen Ereignissen beziehen … bevor ich wieder Monopoly spiele will ich erstmal ein Statement von Hasbro hören
Ich brauche mal nen Realitätscheck: Ist die deutsche Clubszene beim Thema Israel ansonsten tatsächlich laut hörbar? Wenn ja, dann hat der Artikel einen Punkt, aber ich hätte da null Erwartungshaltung, dass diese Szene da eine organisierte und öffentlich regelmäßig publizierte Meinung hat.
Kann ja auch mal meinen Schuster fragen warum er sich zu der Thematik noch nicht geäußert hat, der hat damit ähnlich viel zu tun
Weil die Club-Szenen eine offizielle Pressestelle hat, muss man wissen!!!….
Ein Artikel nach dem Motto “Guckt mal, ich habe auch mal einen Skandal aufgedeckt.”
Der Autor pickt sich hier ein paar verwirrte “Spezialisten” raus (die es bei einer Clubdichte wie in der Hauptstadt natürlich gibt) und münzt das auf die gesamte Szene um. Der Großteil der Szene hat sich nie zu dem Thema geäußert (im Sinne von Statements, Buchungen…), weder in die eine noch die andere Richtung.
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> in der progressiven Partywelt, die sich sonst so gerne und lautstark zum Nahostkonflikt äußert, um den einzigen jüdischen Staat der Welt zu dämonisieren? Die BDS-Hashtags teilt, Tel Aviv boykottiert, Israel „Pinkwashing“ vorwirft und israelische Künstler*innen wegen ihrer Staatsangehörigkeit nicht buchen will? Die deutsche Technoclubs ins Visier nimmt, wenn diese als zu „proisraelisch“ empfunden werden? Ohrenbetäubendes Schweigen.
[…]
> Von den allermeisten dieser Stimmen ist nach dem brutalen Angriff auf Zivilist*innen in Israel am Samstag kein Dezibel zu hören. Klare Worte der Solidarität, der Anteilnahme, der Verurteilung dieser abscheulichen Verbrechen passen offenbar nicht zu einem Weltbild, das Israel nur als Täter kennt – und nie als Opfer. Ganz egal, wie viele Hamas-Raketen die queere Partymetropole Tel Aviv treffen, ganz egal wie viele lebensfrohe Festivalbesucher*innen kaltblütig ermordet werden.
Joah. Das fand ich auch auffällig. Nach dem Pulse nightclub shooting gab es sofort Aktionen in den Clubs, Benefiz Events usw. Jetzt würden 260 Leute bei einem Techno Festival getötet, und es gibt… ohrenbetäubendes Schweigen.
Nur durchbrochen von einzelnen DJs, mit sowas
> Einige wenige aus der Szene haben sich doch zur Situation geäußert. Und schnell wünscht man sich, sie hätten es lieber gelassen. Die dänische Techno-DJ Mama Snake, die BDS unterstützt, teilte in einer Instagram-Story einen Beitrag, der das Massaker an israelischen Zivilist*innen als „Kampf für Leben, Würde und Freiheit“, für „die Vorstellung, dass andere Welten möglich sind“, verharmlost. Dazu postet sie nicht mal die richtige Flagge, und teilt die jordanische. In einer zweiten Story, offenbar nach Kritik, verurteilt sie doch noch die Gewalt gegen Zivilist*innen.
> DJs wie Juliana Huxtable und Dina fällt nichts anderes ein, als den „palästinensischen Widerstand“ mit Social-Media-Beiträgen zu unterstützen.
Ein Trauerspiel. Und leider nicht Mal überraschend. Die Club Szene hat ein Antisemitismus Problem, wie so viele links-progressive Szenen.
Tja, da merkt man mal wieder, was sich hinter der “legitimen Israelkritik” vieler gerade linker Menschen verbirgt. Das hat mit Einsatz für ein friedliches Miteinander nicht viel zu tun.
Meinen die das ernst ?
Klar erwarte ich von zugedröhnten peppnasen, dass sie differenzierte statements raushauen. Besonders weil die clubszene so furchtbar politisch ist.
Zumindest die Berlin Club Commision e.V hat den Angriff öffentlich verurteilt.
Zumindest kein komplettes Schweigen, aber trotzdem weiterhin eine ohrenbetäubende Stille der Clubs an sich.
Widerliche Heuchler.
Ich bin jetzt wirklich nicht so der Clubgänger, aber ich hab das Gefühl, wäre das eine Instanz die man da hören müsste hätte ich das schon mal mitgekriegen müssen.
Wieder was gelernt.
Ich finds befremdlich, dass ernsthaft Artikel veröffentlicht werden, die mit dem Finger auf eine Freizeitaktivität oder ein Hobby zeigen und fragen warum die keine Stellung zu politischen Ereignissen beziehen … bevor ich wieder Monopoly spiele will ich erstmal ein Statement von Hasbro hören
Ich brauche mal nen Realitätscheck: Ist die deutsche Clubszene beim Thema Israel ansonsten tatsächlich laut hörbar? Wenn ja, dann hat der Artikel einen Punkt, aber ich hätte da null Erwartungshaltung, dass diese Szene da eine organisierte und öffentlich regelmäßig publizierte Meinung hat.
Kann ja auch mal meinen Schuster fragen warum er sich zu der Thematik noch nicht geäußert hat, der hat damit ähnlich viel zu tun
Weil die Club-Szenen eine offizielle Pressestelle hat, muss man wissen!!!….
Ein Artikel nach dem Motto “Guckt mal, ich habe auch mal einen Skandal aufgedeckt.”
Der Autor pickt sich hier ein paar verwirrte “Spezialisten” raus (die es bei einer Clubdichte wie in der Hauptstadt natürlich gibt) und münzt das auf die gesamte Szene um. Der Großteil der Szene hat sich nie zu dem Thema geäußert (im Sinne von Statements, Buchungen…), weder in die eine noch die andere Richtung.