Reaktionen auf den Terror: Der Israelhass in der Kulturszene ist ein strukturelles Problem

by Over_Rice93

11 comments
  1. Ich denke den Staat Israel kann man auch legitim durchaus richtig scheiße finden – so wie die USA, Russland, China etc. auch.

    Wer allerdings jetzt anfängt die Gewalt der Hamas zu relativieren hat den Schuss nicht gehört.

    That being said: Auf der ganzen Welt muss sich dringend was verändern.

  2. Kann mir wer nen TLDR geben warum es soviel Israelhass gibt?

  3. Mich kotzt es an wie schwarz-weiß die Welt in den Medien dargestellt wird und wie es einfach nur zu unnötiger Spaltung führt.

    Man kann den Staat Israel kritisieren, ohne ihn zu hassen oder die Hamas zu unterstützen

    Und man sollte die Aktionen der Hamas verurteilen, auch wenn Israel in Palästina Völkerrecht bricht

  4. Ist das Milo “Gamergate ist meine Karriere” Yiannopoulos auf dem Vorschau Bild? Ich hab gehofft den nie wieder zu sehen …

  5. Wenn man in der Vergangenheit die problematischen Ansichten einiger Moslems ansprach, wurde man gleich als Menschenfeindlich angestuft. Und jetzt befürworten viele auf Reddit den Genozid gegen Palästinenser. Es gibt sicherlich eine bessere Lösung als “Denen ist nicht mehr zu helfen, lasst uns einfach alle wegbomben”.

  6. Das Problem ist das spätestens beim dritten Austausch irgendwer Antisemit genannt wird und mans ab dann gleich lassen kann darüber zu reden.

    Als ob Netanjahu und Ultraorthodoxe nicht zu mögen gleichbedeutend mit Antisemitismus ist.

  7. Finde so einen Artikel mal wieder sinnbildlich für Deutschland und sein gestörtes Selbstbewusstsein.

    Normal traut man sich nie was gegen irgendwen zu sagen, weil deutscher Patriotismus ist ja böse und andere Kulturen kritisieren dürfen zwar andere, aber wenn Deutsche das tun sind sie Nazis.

    Aber kaum gibt es dann einen Anlass, dann bricht es aus den Leuten hervor, man haut alles was einen stört raus und verlangt zugleich von allen ein Treuebekenntnis und übertreibt teilweise.

    Das es gerade in der linken Szene und bei muslimischen Migranten viele Menschen mit antisemitischen Ansichten gibt, war auch schon vorher so. Genauso ist auch weiterhin offensichtlich, das Israel nicht die Unschuld vom Lande ist.

  8. Auf der anderen Seite gibt es ein struktureller Problem im Journalismus über das Thema. Die Bild bzw. Springer ist im Grunde immer pro Israel weil es in deren Leitlinien steht dieses Land anzuerkennen. Jede Kritik wird dann erstmal untersucht und oft abgeschwächt. Am System selbst wird eh nie gezweifelt, wenn dann sind es einzelne Akteure.

    Sieht man dann auch bei Talk Shows. Robin Alexander welchen ich ja eigentlich schätze meint dann bei Anne Will Deutschland sollte sich stärker in der UN einsetzen damit die jährliche Rüge über deren Palästina Behandlung nicht auf die Fläche kommt. 9/11 lässt grüßen, aufgrund einer Tragödie soll man nun politischen Druck sein lassen?

    Die Kulturszene ist meistens eben links. Linke neigen dazu für den Underdog, den Unterdrückten zu sein. Ist auch eine tolle Sache. In Fällen wo Israel dann ein Opfer barbarischer Taten ist verschwimmen die Grenzen eben. Aber auch diejenigen welche den Angriff auf das Schärfste verurteilen ohne die Wurzel des Übels anzusprechen (die Behandlung der Menschen) übersehen den wichtigsten Punkt. Eine Generation voller Hass welche in einem mehr oder weniger Apartheidstaat aufwachsen sollte man verstehen können aber deren Taten nicht akzeptieren oder gar feiern.

    Schuld ist kein Nullsummenspiel wo eine Seite sich dann Guthaben aufladen darf.

  9. Hat Ben Salomo nicht auch versucht diese Story zu verbreiten, bis ein Großteil seiner Behauptungen als Anekdoten und fakenwes entlarvt wurden?

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