Umfrage: Mehrheit der Deutschen wünscht sich ruhige Pandemiejahre zurück

by Gandhi70

28 comments
  1. >Immerhin: Experten sind sich sicher, dass wir uns angesichts der aktuellen Trends voraussichtlich bereits in wenigen Jahren auch an diese jetzt so schlimm scheinende Zeit voller Nostalgie und Sehnsucht zurückerinnern werden.

    Hmmmmm….

  2. Es war halt zum Großteil höchstens “etwas nervig” mit den Einschränkungen zu leben, aber wirklich nicht so schlimm wie manche es beklagt hatten.

    Am coolsten war es ja noch, wenn ich im Radio immer gehört hatte dass Leute wohl das home office nicht gefiel (hat sich wohl sehr geändert seit dem) während ich mir gewünscht hätte auchmal während der Arbeit Zuhause rumdödeln zu können. Ging bei meiner Art von Arbeit bloß leider nicht

  3. Die erste Zeit nach dem Lockdown 2020/21 war doch super. Bei uns auf der Arbeit flexibel remote work. Wenn man doch ins Büro musste, einfach mit OP-Maske in den fast komplett leeren ÖPNV einsteigen. Geschäfte waren ebenfalls leerer (die Regale aber nie weggehamstert, jedenfalls nicht bei mir in der Gegend). Später dann auch viel öfters digitale Reservierungen bei Restaurants möglich. Was nur doch sehr nervig war; wenn man mit nem Atemwegsinfekt zum Arzt gehen wollte (“kommen sie gesondert”, “nee, bleiben sie einfach zuhause” usw.)

  4. Mir haben einige wenige Konzerte, Museen und Theater gefehlt – sonst nichts.

    Keine Menschen, kein Gedränge, kein Stress. Ich habe den Lockdown wirklich gemocht. Allerdings war ich auch nicht mit Familie zu Hause eingesperrt, sondern durfte als freier Mensch ins Büro.

  5. Ich hab mich neulich tatsächlich dabei ertappt, einen kurzen sehnsüchtigen Gedanken an die Pandemie zu verschwenden. Es war alles ruhiger. Aber unterm Strich war es eben doch kacke. Die Clubs warn zu und meine Arbeit macht mir keinen Spaß, wenn der Online-Anteil zu hoch ist. Ich brauch Menschenkontakt.

  6. Bis ich gesehen hab von wem der Artikel ist dachte ich nur :”Geil, ich bin nicht der einzige”.

  7. Ich sags ganz ehrlich: die allererste Quarantäne von März bis Mai 2020 hatte was. Da zogen alle mit, und es war faszinierend, Deutschland mal so leer zu sehen (weil da ja mit der Ausnahme Einzelhandel Vollquarantäne war).

  8. Und wie ich mir die Zeit zurück wünsche. Ich war im Lockdown wirklich daheim, weil ich in der Gastronomie arbeite. Das war quasi Urlaub.

    8/10. Gerne wieder.

  9. Komisch, dass es der Postillon ist. Mir hats eigentlich an nix gefehlt und homeoffice war mega.

    Nervig war nur die ewig andauernde Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

  10. Das ist nicht mal Satire.

    Wenn gefühlt jedes Jahr schlimmer wird, dann will man nur noch zurück.

  11. Der Freiheitsentzug nach 21 Uhr nicht mehr aus dem Haus zu gehen wünsche sich Leute zurück?

    Sick!

  12. Wenn ich mir die Wahlentscheidungen so ansehe, bewegen wir uns doch eh in die Vergangenheit zurück. Da können wir bestimmt kurz bei der Pandemie halt machen.

  13. Leere Straßen, wenig Menschen. Es war einfach herrlich.

  14. Ich hatte Berufsverbot, wurde aber trotzdem voll weiterbezahlt. Das waren für so einen Zocker wie mich die besten 3 Monate seit langem.

  15. Der Auslöser der Lockdowns war natürlich grauenhaft, das Resultat für mich persönlich aber überwiegend positiv. 50/50 remote bzw. *work from home*, dadurch schon mal die Hälfte an Spritkosten gespart, von der Pendelzeit ganz zu schweigen. Wenn dann doch mal unterwegs war alles frei, Straßen, Innenstädte usw. Ein Traum.

    Die Einsparungen bei der Lebenshaltung überstiegen in Summe das Gehaltsminus durch Kurzarbeit, daher am Ende Netto sogar (knapp) mehr im Geldbeutel. Während der Lockdowns war das über allem stehende Motto *”Reduzierung auf’s Wesentliche”*, und das hat bei mir ohne wirkliche bzw. merklich schmerzende Einschränkungen gut funktioniert. Sogar mit einem leichten Plus an allg. Lebensqualität. In der Rückschau ist es Irre, aber ich glaube es ging vielen so wie mir, das erzwungene Runterschalten in vielen Aspekten des täglichen Lebens erwies sich im Nachhinein als positiv.

    Natürlich ist das gesamtgesellschaftlich nicht dauerhaft machbar, geschweige denn wünschenswert. Ich kann aber ohne Scham sagen, für meine individuelle und persönliche Lebenssituation war es positiv.

  16. Also für mich war die Pandemie tatsächlich die beste Zeit meines Lebens 🙂

  17. Um es mal freundlich zu formulieren “sei vorsichtig mit deinen Wünschen, denn sie könnten (wieder) wahr werden”

  18. Ich wünsche mir die ruhigere Zeit, aber ohne Pandemie.

  19. Jeder, der auch nur ansatzweise irgendwo in der Einflugschneise eines größeren Flughafens lebt, wünscht sich den ruhigen Himmel von 2019/20 zurück.

  20. War halt nur Horror fürs Studium, für Leute die gerne regelmäßig soziale Kontakte haben und Dinge unternehmen. Ohne Hund der ja immerhin ein Grund für Spaziergänge und Quatschen mit anderen war wäre ich eingegangen. War auch so schon mit weitem Abstand die schlimmste Zeit meines Lebens

  21. Vor nicht allzu langer Zeit hätte ich noch gesagt: Jo. Konzerte haben mir gefehlt.

    Heute würd ich es richtig scheiße finden nicht regelmäßig Freunde zu treffen. Aber die 100% HO waren besser als 80%, ich brauch meine Kollegen halt nie wieder sehen, Türrahmengespräche gehen auch per Telefon. Wobei bei mir auch Büro Marke super schäbig und bescheuert ist was andere Anwesenheiten angeht usw. also…

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