Neue Empfehlungen zum Alkoholkonsum: Schädlich ab dem ersten Tropfen

by dirksn

23 comments
  1. Deshalb: Niemals tropfenweise, sondern immer literweise trinken!

  2. Die verdammten Grünen! Jetzt wird auch noch der Alkohol verboten. Ich kann es kaum abwarten, bis die ersten CDU/AFD-Politiker Protestselfies posten, wie sie stockbesoffen sind.

  3. Kann nicht endlich mal jemand eine Alkohol-Alternative erfinden, mit dem gleichen Rausch aber ohne die Schäden?

  4. >Der Freiburger Mediziner Tobias Böttler gibt daher einen durchaus ernstzunehmenden medizinischen Rat: “Letztendlich das einzige Getränk, was wirklich gesund ist, ist ein Glas Wasser oder ein ungesüßter Fruchttee.”

    Meinen Kaffee muss Herr Böttler mir aus meinen kalten toten Händen entreissen.

  5. *trinke zunehmend gestresst den allabendlichen 17-Uhr-Aperitif*

  6. Naja super neu ist die empfehlung ja nicht, an sich gleicht sich hier die Bundesregierung nur an die internationale empfehlung der WHO an die soweit ich weiß schon einige jahre sagt dass alkohol in jeder menge schädlich ist.

  7. >Bislang stand immer noch ein risikoarmer Konsum im Fokus und sehr geringe Mengen an Alkohol wurden bei gesunden Menschen als unschädlich bewertet: Maximal 24 Gramm Reinalkohol pro Trinktag bei Männern und 12 Gramm bei Frauen, das entspricht zwei, bzw. einem kleinen Bier. Diese Einschätzung hat sich aufgrund neuer Erkenntnisse geändert.

    War das echt noch der Stand?! Jeden Tag 2 Bier oder Weingläser für einen Mann als “normal” und ungefährlich? Klingt für mich irgendwie schon sehr nach Alkoholproblem.

    Oder gibt es eine bestimmte Definition von Trinktag die in Artikel nicht erwähnt wird?

    Hier nochmal mal mit Wein und Schnaps.

    >1 Glas Bier (300 ml, 5 Vol.-%): 300 ml x (5/100) x 0,8 = 12 g Alkohol
    >
    >1 Glas Wein (125 ml, 12 Vol.-%): 125 ml x (12/100) x 0,8 = 12 g Alkohol
    >
    >1 Glas Schnaps (40 ml, 38 Vol.-%): 40 ml x (38/100) x 0,8 = 12,2 g Alkohol [source](https://www.kenn-dein-limit.de/haeufige-fragen-zum-thema-alkohol/)

  8. Endlich. Wann aufkleber und Warnungen wie bei Zigaretten? Und kann ich jetzt endlich das Oktoberfest mit einer Opiumhöle (minus des bequermeren Etablissements) vergleichen?

  9. Das bedeutet aber auch, das Säfte (insbesondere Traubensaft) schädlich wären.

  10. Es gibt eine schöne Folge vom Huberman Lab Podcast zu dem Thema, mit der gleichen Schlussfolgerung (so neu kann die Erkenntnis also nicht sein, die Folge dürfte mindestens ein Jahr alt sein).

  11. Als Kind einer Alkoholikerin und dazu passender Leidensgeschichte in der Kindheit nervt mich der überwiegend so laxe Umgang und das “haben wir schon immer so gemacht”-Denken beim Thema Alkohol sowieso schon lange.

    Er ist scheiße für den Körper. Er kann schnell Abhängig machen, nicht nur psychisch (siehe z.B. Cannabis) sondern auch körperlich. Er sorgt für Millionen volkswirtschaftlichen Schäden (2022: rund 50 Mio €). Er ist für viele Krankheiten wohl zumindest mit verantwortlich (bei Magen- und Bauchspeicheldrüßenkrebs wird ein kausaler Zusammenhang stark angenommen). Er zerstört Existenzen und die, die existent sein wollen (Schwangerschaft). Jeder, der sich nur ansatzweise mit Alkohol beschäftigt, weiß das. Nur viele wollen es nicht wahr haben. Und das ist schade…

    Ich habe noch heute, 10 Jahre nach Entfernung aus der Situation mit meiner Mutter ein Trauma, das ich auch immer mit mir rum schleppen werde. Und es gibt unzählige Kinder wie mich.

    Bitte, bitte, seid euch bewusst, was Alkohol euch antun kann. Auch ohne Abhängigkeit schadet er dem Körper und der Psyche. Versucht es mal ohne. Und gebt bitte keine blöden Kommentare oder Sprüche ab, wenn jemand bei einem geselligen Anlass nichts trinkt. Danke

  12. Huh? Mein Gesundheitsminister erzählte mir im letzten Jahr noch etwas anderes

    > Für den Menschen, der keine Krankheiten hat, die dagegen sprechen, ist ein Glas Rotwein sogar gesund. Es wirkt sich positiv auf den Erhalt der Gefäße aus. Ein Glas Bier tut es auch, denn die Wirkung kommt rein vom Alkohol und von den Flavonoiden. Die im Bier sind so wirksam wie die im Wein. Leider zeigt die neueste Studienlage, dass die positive Wirkung nur für ein Glas gilt, ab dem zweiten Glas überwiegen schon leicht die schädlichsten Wirkungen.

    Bin ich ja nun völlig überrascht…

  13. Nunja ich hab nie erwartet das alk gesund sei von daher scheiss drauf.

  14. Ach nee Alkohol ab den ersten Tropfen schädlich? Mensch das ist ja überhaupt nicht seit Jahrzehnten bekannt…

  15. Als Kind hat mein Vater mich mal gezwungen etwas Bier zu trinken. Ich hatte dann Nachts die ganze Zeit Angst dass ich sterben werde, weil immer erklärt wurde (Schule, Tv etc.) dass Kinder bereits bei einen Tropfen sterben würden.
    Ich habe seit dem nie wieder Alkohol konsumiert. Ich finde es eklig und wenn ich mir so ansehe wie andere sich verhalten, wenn sie übermäßig viel trinken, und der Fakt dass es schädlich ist, wird sich daran auch in Zukunft nichts ändern.

  16. Gott sei Dank kiffe ich nur, nicht auszumalen was trinken für Folgen haben könnte.

  17. Was wäre das denn für ein Leben in dem jeglicher Genuss und jegliches Risiko verboten oder gestrichen würde. Leider gibt es gesellschaftliche Entwicklungen in diese Richtung. Alles wird mit Verboten und Regeln belegt. Da kann man sich entweder sofort erschiessen – oder – man wird zur Strafe genussfrei und glücklos 100 Jahre alt.
    Die Menschheit wird immer dümmer, kleinkarierter und verbitterter, Niemand gönnt Niemandem etwas.
    Lasst uns unsere Kinder liebevoll und mit gesundem Menschenverstand erziehen, und helfen wir uns gegenseitig – dann gibt es weniger Rauschmittelmissbrauch – und weniger Probleme mit einfach… ALLEM.
    Aber einen Führerschein in Kindererziehung muss immer noch keiner machen.

  18. Wir gehören zu einer Familie von fruchtessenden Primaten, die seit [Jahrmillionen Früchte mit hohem Reifegrad, also Zucker und Alkohol](https://vcresearch.berkeley.edu/news/monkeys-often-eat-fruit-containing-alcohol-shedding-light-our-taste-booze) vorziehen, weil sie einen höheren Nährwert haben.

    An die durch [natürliche Gärung vorkommenden Alkoholkonzentrationen](https://academic.oup.com/icb/article/44/4/315/800304) ist unser Stoffwechsel angepasst. Es ist der Überfluß an hochprozentigem Alkohol, der diese evolutionäre Präferenz heute zu einem Nachteil macht und zur Sucht führen kann.

  19. Gibt Alternativen nur ziemlich unpopulär 1,4 BDO oder GHB z.B. haben aber immernoch die selben Probleme was sucht und Entzug angeht.

  20. Ich finde das US-Modell mit den Liquor Stores gut. Alk nur dort ab 18 erhältlich. Haben wir sogar: Getränkemärkte. Aus Supermärkten und Tankstellen sollte das Zeug verschwinden.

  21. Samstags bisschen betrinken wird schon vertretbar sein. Prost.

Leave a Reply