ich weiß nicht, was ich faszinierender finde – die subtilen Drohungen (“Der Vorstand äußert die „klare Erwartung“, dass die Führungskräfte ihre Rolle „aktiv wahrnehmen“.”), oder die Tatsache, dass es Betriebs-/Tarifvereinbarungen gibt, die Homeoffice erlauben.
Die Konkurrenz freut sich, können die doch günstig die besten abwerben…
Ich habe 80% HO und freu mich.
Unter 100% HO würde ich auch nichts mehr machen. Wenn ein persönliches Treffen notwendig ist, bin ich gerne da, aber sonst lasst mich arbeiten wann & von wo ich das für richtig erachte.
Labern was von Unternehmenskultur erhalten, jo gab es mal so was ? … ist nur Knechten an einem eher unfreundlichen Ort formerly known as Office..
Klar, so paar US Buden blasen in das back to office Horn, da muss der kleine Telekom Tim natürlich gleich mit einstimmen. Absurd das ganze mehr nicht.
Wenn Vorstände drängen. Unser Vorstand hat eine eigene Etage, eigene Kantine, Fuhrpark mit Chauffeuren, die einen am Morgen zur Arbeit und am Abend nach Hause fahren. Da würde ich auch ins Büro kommen.
Im letzten Jahr hat man uns mit kostenlosem Essen gelockt. Zwei Mahlzeiten plus Snacks in der Cafeteria. Ende vom Lied: Nun werden 80% unserer Büroflächen untervermietet, da sie nicht mehr benötigt werden. Eigentlich auch toll. So spart der Vorstand enorme Kosten für unnötige Büroflächen. 😀
Telekom: nanu, wo sind unsere Fachkräfte hin?
Vodafone: die sind ja nicht weg, die arbeiten nur jetzt für uns.
Liebs wie alle Konzerne während Corona Welle gemacht haben und gemeint haben, dass Home Office total cool und super wäre und man bekommt ja alles hin usw. und jetzt steht man wieder da und haut die Parolen raus. Digitalisierung? Am arsch. Progressivität in Sachen Arbeitsgestaltung? Noch nie gehört
Naja, Homeoffice ist außerhalb der IT, wieder die absolute Ausnahme. Bei uns im Büro wird die Stimmung immer beschissener und das bekomme selbst ich regelmäßig ab, trotz 100% Homeoffice. Deshalb bin ich aktuell wieder auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Von zehn Unternehmern, hat bisher eines 100% Homeoffice angeboten. Die wollten mich nach dem Vorstellungsgespräch aber nicht. Ein anderer hat mir dafür angeboten die Pendelzeit zu bezahlen und zwei Tage HO.
Werde wohl in den sauren Apfel beißen und das HO reduzieren. Keine Lust ewig zu suchen. Da ist mir gute Stimmung beim neuen Arbeitgeber wichtiger, als beschissener Klima. Vor allem, weil Kommunikation in meinem Beruf auch enorm wichtig ist. Wenn’s mich zu sehr ankotzt suche ich halt wieder weiter, aber dann wahrscheinlich gelassener.
Naja gut, man muss natürlich fairerweise erwähnen, dass die Mitarbeitenden in der Fabrik Telekom überwiegend am Fließband stehen und das Produkt Internet mit ihren bloßen Händen zusammensetzen. Da muss man vor Ort sein.
Wäre die Telekom ein Telekommunikationsunternehmen im Bereich Dienstleistung, wäre das mit dem Home Office doch etwas ganz Anderes
Kann mir evtl jemand links zu irgendwelchen Studien geben die belegen dass Homeoffice die Arbeitsleistung verschlechtert/verbessert oder keine auswirkung hat.
Mich würde wirklich interresieren ob es hierzu anreize gibt die ganzen Mitarbeiter ins Büro zu holen oder es wirklich nur ein “das haben wir immer schon so gemacht” ding ist.
Bei mir wurde HO jetzt auch ab 01.01 auf bis zu 50% reduziert
Irgendwie versteh ich das gerade nicht. Ich arbeite bei einer Telekom Gesellschaft und in den letzten 2 Jahren wurden im ganzen Konzern massiv Büroarbeitsplätze abgebaut. In Leipzig ist der Standort „Sachsenseite“ seit September geschlossen, der Standort Querstraße soll eventuell auch schließen. In Bonn sollen auch massiv Büroarbeitsplätze abgebaut werden. Wie sollen denn die Angestellten ins Büro kommen wenn kein Büroarbeitsplatz existiert?
ja macht halt sinn für die. man reduziert somit die anzahl menschen die zu 100% des tages vom schlechten Netz der telekom leiden.
ist wohl ne entscheidung der beschwerden-hotline.
Seit bei uns der „Pflichtanwesenheitstag“ eingeführt wurde, ~~verweigere ich jegliche Leistung vor Ort~~ betreibe ich nur noch Team-Building.
Lasse mich von Janine und Charlotte volllabern, wie sie ihre Kinder erziehen.
Zu Parallelterminen „schaff ich es nicht mehr, weil Wegezeit“.
Ich trink ein Großteil der Zeit Kaffee mit alten Kollegen.
Gehe lange Scheissen.
Natürlich darf die x-te Jubiläumsfeier mit Mettbrötchen auch nicht unbesucht gelassen werden.
Abgabefrist kann nicht gehalten werden.
8h vorbei. Ab nach Hause.
Chef feierts. Mittleres Management bis Vorstand nicht. Uns egal. Schafft den Scheiß wieder ab – bin produktiver zuhause.
Jede Firma die sagt *zurück zum office* sollte boykottiert werden, jeder Mitarbeiter sich nach was anderem umgucken….
Hä? Könnte gerade die Telekom nicht von mehr HO profitieren – schnelleres Internet für zuhause den Leuten verkaufen?
Da hat jemand noch nicht verstanden, dass die Boomer in Rente gehen und dass von nun an die Arbeitgeber für uns durch brennende Reifen springen dürfen.
Wird übrigens interessant werden, wenn bei den Konservativen der Groschen fällt. Man wird es daran merken, dass plötzlich *für* Migration geworben wird, um den Arbeitgebern billige Arbeitskräfte zu verschaffen und gleichzeitig die Marktsituation für Arbeitnehmer zu verschlechtern.
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ich weiß nicht, was ich faszinierender finde – die subtilen Drohungen (“Der Vorstand äußert die „klare Erwartung“, dass die Führungskräfte ihre Rolle „aktiv wahrnehmen“.”), oder die Tatsache, dass es Betriebs-/Tarifvereinbarungen gibt, die Homeoffice erlauben.
Die Konkurrenz freut sich, können die doch günstig die besten abwerben…
Ich habe 80% HO und freu mich.
Unter 100% HO würde ich auch nichts mehr machen. Wenn ein persönliches Treffen notwendig ist, bin ich gerne da, aber sonst lasst mich arbeiten wann & von wo ich das für richtig erachte.
Labern was von Unternehmenskultur erhalten, jo gab es mal so was ? … ist nur Knechten an einem eher unfreundlichen Ort formerly known as Office..
Klar, so paar US Buden blasen in das back to office Horn, da muss der kleine Telekom Tim natürlich gleich mit einstimmen. Absurd das ganze mehr nicht.
Wenn Vorstände drängen. Unser Vorstand hat eine eigene Etage, eigene Kantine, Fuhrpark mit Chauffeuren, die einen am Morgen zur Arbeit und am Abend nach Hause fahren. Da würde ich auch ins Büro kommen.
Im letzten Jahr hat man uns mit kostenlosem Essen gelockt. Zwei Mahlzeiten plus Snacks in der Cafeteria. Ende vom Lied: Nun werden 80% unserer Büroflächen untervermietet, da sie nicht mehr benötigt werden. Eigentlich auch toll. So spart der Vorstand enorme Kosten für unnötige Büroflächen. 😀
Telekom: nanu, wo sind unsere Fachkräfte hin?
Vodafone: die sind ja nicht weg, die arbeiten nur jetzt für uns.
Liebs wie alle Konzerne während Corona Welle gemacht haben und gemeint haben, dass Home Office total cool und super wäre und man bekommt ja alles hin usw. und jetzt steht man wieder da und haut die Parolen raus. Digitalisierung? Am arsch. Progressivität in Sachen Arbeitsgestaltung? Noch nie gehört
Naja, Homeoffice ist außerhalb der IT, wieder die absolute Ausnahme. Bei uns im Büro wird die Stimmung immer beschissener und das bekomme selbst ich regelmäßig ab, trotz 100% Homeoffice. Deshalb bin ich aktuell wieder auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Von zehn Unternehmern, hat bisher eines 100% Homeoffice angeboten. Die wollten mich nach dem Vorstellungsgespräch aber nicht. Ein anderer hat mir dafür angeboten die Pendelzeit zu bezahlen und zwei Tage HO.
Werde wohl in den sauren Apfel beißen und das HO reduzieren. Keine Lust ewig zu suchen. Da ist mir gute Stimmung beim neuen Arbeitgeber wichtiger, als beschissener Klima. Vor allem, weil Kommunikation in meinem Beruf auch enorm wichtig ist. Wenn’s mich zu sehr ankotzt suche ich halt wieder weiter, aber dann wahrscheinlich gelassener.
Naja gut, man muss natürlich fairerweise erwähnen, dass die Mitarbeitenden in der Fabrik Telekom überwiegend am Fließband stehen und das Produkt Internet mit ihren bloßen Händen zusammensetzen. Da muss man vor Ort sein.
Wäre die Telekom ein Telekommunikationsunternehmen im Bereich Dienstleistung, wäre das mit dem Home Office doch etwas ganz Anderes
Kann mir evtl jemand links zu irgendwelchen Studien geben die belegen dass Homeoffice die Arbeitsleistung verschlechtert/verbessert oder keine auswirkung hat.
Mich würde wirklich interresieren ob es hierzu anreize gibt die ganzen Mitarbeiter ins Büro zu holen oder es wirklich nur ein “das haben wir immer schon so gemacht” ding ist.
Bei mir wurde HO jetzt auch ab 01.01 auf bis zu 50% reduziert
Irgendwie versteh ich das gerade nicht. Ich arbeite bei einer Telekom Gesellschaft und in den letzten 2 Jahren wurden im ganzen Konzern massiv Büroarbeitsplätze abgebaut. In Leipzig ist der Standort „Sachsenseite“ seit September geschlossen, der Standort Querstraße soll eventuell auch schließen. In Bonn sollen auch massiv Büroarbeitsplätze abgebaut werden. Wie sollen denn die Angestellten ins Büro kommen wenn kein Büroarbeitsplatz existiert?
ja macht halt sinn für die. man reduziert somit die anzahl menschen die zu 100% des tages vom schlechten Netz der telekom leiden.
ist wohl ne entscheidung der beschwerden-hotline.
Seit bei uns der „Pflichtanwesenheitstag“ eingeführt wurde, ~~verweigere ich jegliche Leistung vor Ort~~ betreibe ich nur noch Team-Building.
Lasse mich von Janine und Charlotte volllabern, wie sie ihre Kinder erziehen.
Zu Parallelterminen „schaff ich es nicht mehr, weil Wegezeit“.
Ich trink ein Großteil der Zeit Kaffee mit alten Kollegen.
Gehe lange Scheissen.
Natürlich darf die x-te Jubiläumsfeier mit Mettbrötchen auch nicht unbesucht gelassen werden.
Abgabefrist kann nicht gehalten werden.
8h vorbei. Ab nach Hause.
Chef feierts. Mittleres Management bis Vorstand nicht. Uns egal. Schafft den Scheiß wieder ab – bin produktiver zuhause.
Jede Firma die sagt *zurück zum office* sollte boykottiert werden, jeder Mitarbeiter sich nach was anderem umgucken….
Hä? Könnte gerade die Telekom nicht von mehr HO profitieren – schnelleres Internet für zuhause den Leuten verkaufen?
Da hat jemand noch nicht verstanden, dass die Boomer in Rente gehen und dass von nun an die Arbeitgeber für uns durch brennende Reifen springen dürfen.
Wird übrigens interessant werden, wenn bei den Konservativen der Groschen fällt. Man wird es daran merken, dass plötzlich *für* Migration geworben wird, um den Arbeitgebern billige Arbeitskräfte zu verschaffen und gleichzeitig die Marktsituation für Arbeitnehmer zu verschlechtern.