Finde ich extrem Scheiße. Haben einige extrem gute und wichtige Reportagen gemacht und waren ein interessanter Einblick in die Zielgruppe
Ich war nicht die Zielgruppe des Magazins, aber jedes bisschen Farbe die aus unserer Nachrichtenwelt verschwindet macht die Berichterstattung nur noch einseitiger. Schade.
Schade, war ein gutes Magazin mit interessanten Beiträgen, die sich manchmal auch hinausgewagt haben (da fällt mir der ein oder andere Tschetschenen-Artikel ein) und viel für die Community getan haben. Meine ehemalige Nachbarin war vor zig Jahren in so einem “Jugos die Karriere machen, traut euch was zu”-Special, das hat sogar die Kärntner Community erreicht 😀
Find es schon spannend, dass jedes Kasblatt Presseförderung bekommen, aber das scheinbar nicht – weiß da wer warum?
schade…
Wieder ein offenes linkes Medium das schließen muss.
Ein Schelm wer System vermutet
Naja. Tja.
Man liest’s ja auch hier in den Kommentaren:
“War mal….”
“Ich war nicht die Zielgruppe….”
“Schade…”
Ja, sicher schade. Aber jetzt Hände hoch wer’s denn auch wirklich abonniert hatte oder regelmäßig gekauft hat.
Da hilft nämlich auch keine Presseförderung, wenn die Zielgruppe so klein ist. Damit kann man kein Magazin über Wasser halten, auch wenn es noch so interessant wäre.
Ich geb’s offen zu – ich hab es nie gelesen, nicht nur weil ich nicht in die Zielgruppe falle, ich hab ehrlich gesagt nicht mal gewusst wer die eigentlich Zielgruppe war und was *Biber* überhaupt konkret thematisiert hat, da ich nie in die Versuchung kam das Magazin aufzuschlagen oder durchzublättern. Ich hab auch nie eine Werbung oder Info-Kampagne dazu wahrgenommen, durch die eine Blattlinie ersichtlich gewesen wäre.
Wenn man sich das Titelbild eines Magazins anschaut, dann wird in den meisten Fällen klar worum es geht, wer die Zielgruppe wäre, welche Themen vorkommen usw. Bei *Biber* war das aber vom Cover aus irgendwo zwischen Boulevard und gscheit fragwürdig mit hausgemachter Distanzierung – beispielsweise das “Mischlinge” Cover oder “Islam Kindergärten”.
Auch mit solch wertvollen Beiträgen weiß ich nicht so recht, wen das hätte ansprechen sollen: [https://www.dasbiber.at/content/herr-schallenberg-wie-viele-zigaretten-rauchen-sie-am-tag](https://www.dasbiber.at/content/herr-schallenberg-wie-viele-zigaretten-rauchen-sie-am-tag)
Biber bekam vielleicht keine Presseförderung, Werbeinserate vom BMF und BMJ über Advertorials, Sponsorings vom Bundeskanzleramt zu Projekten etc waren aber doch immer wieder dabei – also war’s nicht so als wär das Magazin ganz ohne öffentliche Hand gewesen.
Und jetzt mit dem Wissen worum es ging frag ich mich, ob man sich das von Anfang an gut überlegt hat. Migrationshintergrund ist keine Zielgruppe per se, das ist auch keine Community, das sind einfach Themen über alles mit ein bisschen was von jedem zu vielem. Und das dann zerlegt in zig Ressorts… uff.
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Finde ich extrem Scheiße. Haben einige extrem gute und wichtige Reportagen gemacht und waren ein interessanter Einblick in die Zielgruppe
Ich war nicht die Zielgruppe des Magazins, aber jedes bisschen Farbe die aus unserer Nachrichtenwelt verschwindet macht die Berichterstattung nur noch einseitiger. Schade.
Schade, war ein gutes Magazin mit interessanten Beiträgen, die sich manchmal auch hinausgewagt haben (da fällt mir der ein oder andere Tschetschenen-Artikel ein) und viel für die Community getan haben. Meine ehemalige Nachbarin war vor zig Jahren in so einem “Jugos die Karriere machen, traut euch was zu”-Special, das hat sogar die Kärntner Community erreicht 😀
Find es schon spannend, dass jedes Kasblatt Presseförderung bekommen, aber das scheinbar nicht – weiß da wer warum?
schade…
Wieder ein offenes linkes Medium das schließen muss.
Ein Schelm wer System vermutet
Naja. Tja.
Man liest’s ja auch hier in den Kommentaren:
“War mal….”
“Ich war nicht die Zielgruppe….”
“Schade…”
Ja, sicher schade. Aber jetzt Hände hoch wer’s denn auch wirklich abonniert hatte oder regelmäßig gekauft hat.
Da hilft nämlich auch keine Presseförderung, wenn die Zielgruppe so klein ist. Damit kann man kein Magazin über Wasser halten, auch wenn es noch so interessant wäre.
Ich geb’s offen zu – ich hab es nie gelesen, nicht nur weil ich nicht in die Zielgruppe falle, ich hab ehrlich gesagt nicht mal gewusst wer die eigentlich Zielgruppe war und was *Biber* überhaupt konkret thematisiert hat, da ich nie in die Versuchung kam das Magazin aufzuschlagen oder durchzublättern. Ich hab auch nie eine Werbung oder Info-Kampagne dazu wahrgenommen, durch die eine Blattlinie ersichtlich gewesen wäre.
Wenn man sich das Titelbild eines Magazins anschaut, dann wird in den meisten Fällen klar worum es geht, wer die Zielgruppe wäre, welche Themen vorkommen usw. Bei *Biber* war das aber vom Cover aus irgendwo zwischen Boulevard und gscheit fragwürdig mit hausgemachter Distanzierung – beispielsweise das “Mischlinge” Cover oder “Islam Kindergärten”.
Auch mit solch wertvollen Beiträgen weiß ich nicht so recht, wen das hätte ansprechen sollen: [https://www.dasbiber.at/content/herr-schallenberg-wie-viele-zigaretten-rauchen-sie-am-tag](https://www.dasbiber.at/content/herr-schallenberg-wie-viele-zigaretten-rauchen-sie-am-tag)
Biber bekam vielleicht keine Presseförderung, Werbeinserate vom BMF und BMJ über Advertorials, Sponsorings vom Bundeskanzleramt zu Projekten etc waren aber doch immer wieder dabei – also war’s nicht so als wär das Magazin ganz ohne öffentliche Hand gewesen.
Und jetzt mit dem Wissen worum es ging frag ich mich, ob man sich das von Anfang an gut überlegt hat. Migrationshintergrund ist keine Zielgruppe per se, das ist auch keine Community, das sind einfach Themen über alles mit ein bisschen was von jedem zu vielem. Und das dann zerlegt in zig Ressorts… uff.