Wenn die Installationskosten auch noch sinken würden, wäre das noch besser. Die meisten Einfamilienhäuser könnten für deutlich weniger als 10.000€ für die nächsten 20 Jahre fast vollständig energieautark sein, wenn man nur die Hardware (Panele, Wechselrichter und Akku) rechnet. Aber wenn ich noch mal den gleichen Preis rechne für einen, der mir das aufs Dach schraubt und anschließt ist das leider nicht mehr so wirtschaftlich. Habe auch keine Ahnung wie man die Installationskosten signifikant senken könnte
Man stelle sich mal vor was unsre Wirtschaft verdienen würde, hätte die Union nicht diese Sparte eingestampft. ^((wobei wir weiterhin gegen die billigen Produktionskosten aus China hätten konkurrieren müssen))
Die Grafik mit der prognostizierten Entwicklung des Strommixes ist absurd. Als würde der Ausstieg aus der Kohle 2030 praktisch stoppen und dass die Atomkraft nur von 10 auf ~7 Prozent sinkt während sich die Stromproduktion mindestens verdreifachen wird glauben die ja wohl selbst nicht. Auch die Stagnation der Windkraft ist wenig realistisch. Nichts an dieser Grafik ergibt Sinn.
Gut, dass unsere Regierung früh genug das Wachstumspotential der Solarindustrie erkannt hat und deswegen Förderungen zusagte… Oh halt warte
Ich begrüße unsere solaren Overlords. Hail Helios!
Und wenn es jetzt auch noch brauchbare und bezahlbare Windkraftanlagen für Privathaushalte gibt, würden wir locker mehr Strom selbst herstellen können und wären nicht mehr auf andere angewiesen.
Solar und Windkraft sind durch, die beiden Erzeugungsformen werden die Masse des zukünftigen Stroms produzieren. Wir in Deutschland sollten ab jetzt eher unser Augenmerk auf die finale Komponente richten, die das Wirtschaftsministerium für unseren Energiemix plant: Der grüne Wasserstoff. In der neuen Wasserstoffstrategie, der Versorgungssicherheitsplanung bis 2031 und höchstwahrscheinlich auch in der bald folgenden Kraftwerksplanung wird in den nächsten Jahren schon massiv in die Infrastruktur investiert, um die Mangelphasen von Solar/Wind auszugleichen. Auch der Kohleausstieg bis 2030 soll erst über LNG, dann über grünen Wasserstoff aufgefangen werden. Schlussendlich soll grüner Wasserstoff die komplette Rolle des Erdgases übernehmen und dann selbst langsam reduziert werden.
Das alles hängt aber davon ab, dass es eine diversifizierte, globale Industrie für die Herstellung von billigem grünen Wasserstoff gibt, und zwar schon bald. Wir sollten wesentlich mehr auf diese Entwicklungen achten, weil man an denen ablesen kann, ob unsere Dekarbonisierung erfolgreich wird oder irgendwo kurz vor Zeil scheitert.
10 comments
Exponentielles Wachstum ist was tolles!
Und was passiert nachts?!
/s
Wenn die Installationskosten auch noch sinken würden, wäre das noch besser. Die meisten Einfamilienhäuser könnten für deutlich weniger als 10.000€ für die nächsten 20 Jahre fast vollständig energieautark sein, wenn man nur die Hardware (Panele, Wechselrichter und Akku) rechnet. Aber wenn ich noch mal den gleichen Preis rechne für einen, der mir das aufs Dach schraubt und anschließt ist das leider nicht mehr so wirtschaftlich. Habe auch keine Ahnung wie man die Installationskosten signifikant senken könnte
Man stelle sich mal vor was unsre Wirtschaft verdienen würde, hätte die Union nicht diese Sparte eingestampft. ^((wobei wir weiterhin gegen die billigen Produktionskosten aus China hätten konkurrieren müssen))
Die Grafik mit der prognostizierten Entwicklung des Strommixes ist absurd. Als würde der Ausstieg aus der Kohle 2030 praktisch stoppen und dass die Atomkraft nur von 10 auf ~7 Prozent sinkt während sich die Stromproduktion mindestens verdreifachen wird glauben die ja wohl selbst nicht. Auch die Stagnation der Windkraft ist wenig realistisch. Nichts an dieser Grafik ergibt Sinn.
Erinnert mich stark an die IEA-Vorhersagen zu Photovoltaik: https://www.pv-magazine.com/wp-content/uploads/2018/11/Twitter_Auke_Hoekstra_IEA_PV-Vorhersagen-1024×512.jpg
Bis zum Moooond!!
Gut, dass unsere Regierung früh genug das Wachstumspotential der Solarindustrie erkannt hat und deswegen Förderungen zusagte… Oh halt warte
Ich begrüße unsere solaren Overlords. Hail Helios!
Und wenn es jetzt auch noch brauchbare und bezahlbare Windkraftanlagen für Privathaushalte gibt, würden wir locker mehr Strom selbst herstellen können und wären nicht mehr auf andere angewiesen.
Solar und Windkraft sind durch, die beiden Erzeugungsformen werden die Masse des zukünftigen Stroms produzieren. Wir in Deutschland sollten ab jetzt eher unser Augenmerk auf die finale Komponente richten, die das Wirtschaftsministerium für unseren Energiemix plant: Der grüne Wasserstoff. In der neuen Wasserstoffstrategie, der Versorgungssicherheitsplanung bis 2031 und höchstwahrscheinlich auch in der bald folgenden Kraftwerksplanung wird in den nächsten Jahren schon massiv in die Infrastruktur investiert, um die Mangelphasen von Solar/Wind auszugleichen. Auch der Kohleausstieg bis 2030 soll erst über LNG, dann über grünen Wasserstoff aufgefangen werden. Schlussendlich soll grüner Wasserstoff die komplette Rolle des Erdgases übernehmen und dann selbst langsam reduziert werden.
Das alles hängt aber davon ab, dass es eine diversifizierte, globale Industrie für die Herstellung von billigem grünen Wasserstoff gibt, und zwar schon bald. Wir sollten wesentlich mehr auf diese Entwicklungen achten, weil man an denen ablesen kann, ob unsere Dekarbonisierung erfolgreich wird oder irgendwo kurz vor Zeil scheitert.