Für einen entspannteren Uni-Alltag – Studierende fordern “Gloryholes” im Hörsaalzentrum

by B5SF

15 comments
  1. So absurd der Vorschlag ja sein mag, ich bin von der Richtung der Empörung null überrascht:

    > Der Ring Christlich-Demokratischer-Studenten (RCDS) in Augsburg richtete sich laut der “Presse Augsburg” mit einem offenen Brief an die Präsidentin der Universität, Sabine Doering-Manteuffel, und die gesamte Studentenschaft: Die Errichtung von Gloryholes sei “nicht nur unangebracht, sondern auch höchst skandalös und inakzeptabel.”
    >
    “Gloryholes sind Orte anonymer Sexualkontakte, die in der Regel in Erotikläden oder ähnlichen Etablissements zu finden sind. Ihre Installation an einer Universität, einem Ort, der Bildung, Forschung und persönliche Entwicklung fördern sollte, wäre absurd und unverantwortlich”, so der RCDS.

  2. Ähm … nee ne?

    Ich meine … Körperflüssigkeiten austauschen ist ja sehr schön und so, aber könnte es Locations geben, an denen das möglicherweise weniger angebracht ist?

  3. ist eigentlich irgendwas über die Hintergründe bekannt? Also mit welcher Motivation dieser Antrag eingereicht wurde? Irgendwie kriege ich bei der ganzen Nummer, gerade mit der Begründung ein ziemlich ungutes Gefühl.

  4. Was haben glory holes explizit mit queeren Personen zu tun? Der Antrag liest sich wie ein Troll

  5. Da trollen doch einfach ein paar Studierende, die in einer Nacht mit viel Alkohol auf diese geniale Idee gekommen sind. Und die Medien springen natürlich gern darauf an.

  6. Wie notgeil muss man eigentlich sein, um Orte für anonymen Sex in einem Hörsaalzentrum zu fordern?

    Meine Güte, schupper dir halt morgens einen wenn du sonst nicht durch den Tag kommst.

  7. Wer soll da noch einen hochbekommen? Ist nur eine Frage der Zeit, bis auf der anderen Seite ein anonymer Spaßvogel mit einem Messer wartet! 😂

  8. WTF
    Ich habe gerade gelernt was ein “Gloryhole” ist.
    Im Nachhinein hätte ich auf diese Information gerne verzichtet.
    Jetzt denke ich ernsthaft darüber nach ins Fernstudium zu wechseln um weniger Zeit an einem Uni-Campus verbringen zu müssen.

    Das kann doch unmöglich ernst gemeint sein?

  9. Ich habe früher immer die Sprüche auf den Uniklowänden für Scherze gehalten. “Geiler Stecher gesucht, Bear sucht Bottom” etc. Stellte sich heraus, dass das tatsächlich ernst gemeinte Wege waren, um sich Stricher oder andere Sexualkontakte zu suchen.

    Und bevor hier jetzt jemand homophob wird: Wenn es Orte gäbe, an denen Männer so schnell und unkompliziert Frauen für Sex finden könnten, da wäre so viel los, dass sie einen eigenen Autobahnanschluss hätten.

  10. > “als heteronormativitätskritischer Raum zu verstehen zu geben, da Kink als nicht heteronormative Praxis zu verstehen ist”

    Was hat denn Kink mit Heteronormativität zu tun? Nichts.

  11. Gloryholes sind weder queer noch Kink, das ist Prostitution. Man hätte einen Raum fordern können für einvernehmlichen Sex (Dark Room). Aber die, die das wollten müssen bestimmt dafür zahlen. Einfach nur peinlich. Bayern.

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