Foodora-Essenszusteller demonstrieren für mehr Geld

by yampp

3 comments
  1. Die ganze Lieferbranche ist ein Abfuck…

    Auf der einen Seite stehe ich und denk mir, es wird sich nichts ändern, wenn ich “kostenlose Liefergebühr” einfach so akzeptiere. Die Lieferanten* sollen ja etwas fixes davon haben.

    Auf der anderen Seite frage ich mich aber wieviel bei den Lieferanten* dann original auch ankommt, wenn im Prinzip alle einen Scheiß bezahlt bekommen, während die “Liefergebühren” bei einzelnen Restaurants auch schon teilweise 3€-5€ betragen…

    Dass die Trottelverteiler wie Foodora oder Lieferando jetzt auch noch eine “Servicegebühr” verlangen, machts nicht besser.

    Ich hab auch Teilweise ein schlechtes Gewissen, wenn ich den Lieferanten* kein Trinkgeld geben kann weil ich Online zahle, eben weil ich kein Geld daheim hab. Da sagten Freunde von mir, die für die Dreck-Unternehmen ausliefern auch schon “mach da kan Kopf, bei Online Zahlung erwart ma selten Trinkgeld weil wir uns dessen bewusst sind”. Auch sagen sie “Wie das abgerechnet wird, wenn das Trinkgeld Online schon angegeben wird, wissen wir net”.

    Wenn wir mittlerweile bestellen, dann dort wo wir eine Telefonnummer haben und sonst nirgends mehr. Konvenience hin oder her, aber den Abfuck untersützen wir nimmer. Auch wenns schade für die Lieferanten* ist, die dadurch potentiell ihren Job verlieren.

    *Als *Lieferanten* bezeichne ich hier die Fahrer, die ausliefern und nicht die Restaurants oder die Dreck-Unternehmen wie Foodora oder Lieferando

  2. Das Foodora Modell ist halt echt fürn Arsch. Horrende Plattformgebühren, damit man einen simplen Aggregator am Leben erhält, dann die Bestell-Misere an den Lieferanten abwälzen.

  3. Sind die nicht selbständig? Dann sollen sie sich selbst doch mehr bezahlen, wo ist das Problem? /s

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