Wie man erkennt dass in einer Redaktion tägliches Kreiswichsen statt findet und das Lebensziel der Redaktion ist Stammgast im Grillroyal zu werden. Wenn man denkt Leute MÜSSEN zurück schreiben wenn man bei ihnen anfragt. Ist schließlich “die Welt”.
Ich erinnere mich hier noch an eine Diskussion vor einigen Tagen, dass die Welt eine gute und seriöse Zeitung ist, die man gar nicht mit der Bild vergleichen kann.
Von “vorführen” kann keine Rede sein. Sich gegen Antisemitismus zu positionieren ist doch selbstverständlich, sollte man meinen, wenn man sonstige Statements der Angefragten so liest.
Da hat Jasmina Kuhnke treffend auf Twitter drüber gesprochen. Springer schreibt genau die an, die vorher schon bekannt gegeben haben, nicht mit ihnen zu sprechen, um darüber zu jammern. Dabei gibt es auch mehr als genug “linke” Stars, die ihnen gerne antworten
>Und dann ist da noch Nora Tschirner, deren Bild immer noch über dem Text zu sehen ist. Und der im Text immer noch vorgeworfen wird, sich nicht geäußert zu haben, stattdessen schmiert Schwilden ihr aufs Brot, man sehe sie in Instagram-Storys „Eis essen und auf Filmpremieren gehen“, was wohl in der „Welt“-Welt als pietätlos gilt – dafür hat sie also Zeit! Wie Sophie Passmann, der von der „Welt“ vorgehalten wird, öffentlich Fußball gespielt zu haben.
Während meine Generation als sensibel beschrieben wird, machen die von der Welt einen Aufstand, weil man nicht alles für sie stehen und liegen lässt…
Andere Denke: Was interessiert mich denn überhaupt die Meinung von einem Lars Eidinger o.ä zum Thema Israel?! Versteht mich nicht falsch, ich finde schon wichtig, dass man sich darüber Gedanken macht aber ich brauche keine offiziellen Statements von Schauspielern oder Sportlern zu dem Thema. Als ob da was brauchbares rauskommen könnte.
Welt gehört zu den Springer Medien.
Man darf als Springer Journalist Israel und Amerika nicht kritisieren. Im Springer Vertrag steht ein Bekenntnis zu Israel und Amerika drin.
Es ist nichts als Propaganda was zum großen Teil von diesen Springer Medien kommt.
Für die ist jeder ein Antisemit der Netanyahu und seine Minister – die sich selbst als Faschisten bezeichnen – verurteilt.
Ich würde dem Springer Verlag nicht mal ein Statement für Trinkwasser schicken.
„Ein User unterstellt ihnen, für sie seien „Juden nur gut, wenn sie lange schon tot sind“. Ein anderer schreibt, dass sie früher „mit den Nazis marschiert“ wären. Noch einer postet ein „Gedankenspiel“: „Hätten diese Pfeifen im 3. Reich Juden geholfen oder hätten sie weggesehen oder sie sogar für ein Heldenorden an die gestapo verkauft?““
Ironisch, wenn man die Kommentarbereiche der Welt zu Themen wie Migration, LGBT, Klimawandel, Ukraine, Frauensport,… studiert.
Vermutlich war das damals ähnlich.
Der Klaus Dieter von nebenan hat noch garnicht sein Hakenkreuzfahne am Balkon draußen befestigt.
Ja und der Max war auch nicht bei der HJ letztens.
Denke die muss man mal melden.
Es ist immer noch jedem selbst überlassen, wie, wann und wo man sich äußert.
Mir gehen diese Steigbügelhalter aka Völkischer Beobachter nur noch auf den Sack.
Wie kann man sich als „Journalist“ dafür nicht im Grund und Boden schämen.
#welt Chefredakteur liebt Hitler!!
(er hat dies heute NICHT dementiert!!)
Ist ja eine selten bescheuerte Idee, ausgerechnet in einem rechten Hetzblatt gg. irgendeine Art von Hass Position zu beziehen…
Mir fällt auch auf, wenn Personen, die nach dem 07.10. kein Wort verloren haben und danach nur noch Free Palestine und Meinungsfreiheit in den Themen haben.
Aber das ist es dann auch. Solange #FreePalestine nicht direkt zum Anlass des Massakers gepostet wird, halte ich es nicht für angemessen von irgendjemandem Stellungnahmen einzufordern.
Ich finde diese Gleichschritthaltung im Moment sehr bedenklich. Auch die Aussage von Scholz, dass Deutschland Israel ggü. eine Verantwortung habe, halte ich für bedenklich. Eine Verantwortung jüdischem Leben ggü. unbedingt. Keine Frage. Aber nicht einem souveränen Staat. Und schon gar nicht in einer so schwierigen und verfahrenen Konstellation.
Ich bin, das kann man bei meiner Postinghistorie auch schnell merken, kein Hamasversteher. Und der tatsächliche Antisemitismus auf Demos und so weiter, der macht mir Angst.
Wir haben schon genug Probleme, auch ohne die Welt und ihren Müll.
Warum soll man diesem selbsternannten Journalisten ein Interview geben?
Und genau deshalb spricht man niemals mit der Springerpresse.
Max Goldt hatte schon recht, er hätte es aber ruhig auf mehr Springer-Medien erweitern können.
Mir fällt sowieso auf, dass aktuell extrem einseitig über das Thema berichtet wird. Ich habe irgendwann für mich entschieden, dass die ganze Thematik Israel zu komplex ist, als dass ich mir eine Meinung bilden könnte. Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass ich jegliche Gewalt gegen Unbeteiligte verurteile. Dieses “es ist kompliziert” habe ich auch in den letzten Jahren in meinem Umfeld wahrgenommen und das war OK.
Mittlerweile hat es da aber einen heftigen Ruck gegeben. “Es ist kompliziert” ist mittlerweile ein Satz, hinter dem offensichtlich Antisemitismus vermutet wird. Kann mir jemand mal ganz sachlich erklären, was da passiert ist?
Davon das die Welt anscheinend journalistisch recht inkompetent ist, mal abgesehen.
Man kann schon darüber reden warum prominente Meinungsmacher, welche wortwörtlich davon Leben eine Meinung zu haben und diese über diverse Medien unter die Leute zu bringen, zu fast allen Themen etwas sagen und zu bestimmen komplett Schweigen.
Es ist Rechts wie Links ziemlich spannend zuschauen was Leute eben nicht thematisieren und ansprechen. Das ist wie ein Themenlandkarte und sehr bestimme Bereiche dieser Landkarte sind einfach bei vielen Leuten komplett leer.
22 comments
[deleted]
Wie man erkennt dass in einer Redaktion tägliches Kreiswichsen statt findet und das Lebensziel der Redaktion ist Stammgast im Grillroyal zu werden. Wenn man denkt Leute MÜSSEN zurück schreiben wenn man bei ihnen anfragt. Ist schließlich “die Welt”.
Ich erinnere mich hier noch an eine Diskussion vor einigen Tagen, dass die Welt eine gute und seriöse Zeitung ist, die man gar nicht mit der Bild vergleichen kann.
Von “vorführen” kann keine Rede sein. Sich gegen Antisemitismus zu positionieren ist doch selbstverständlich, sollte man meinen, wenn man sonstige Statements der Angefragten so liest.
[Dröhnendes Schweigen: Kleiner Timmy (9) hat sich immer noch nicht zur Lage in Israel geäußert](https://www.der-postillon.com/2023/10/timmy-schweigt.html?m=1)
Da hat Jasmina Kuhnke treffend auf Twitter drüber gesprochen. Springer schreibt genau die an, die vorher schon bekannt gegeben haben, nicht mit ihnen zu sprechen, um darüber zu jammern. Dabei gibt es auch mehr als genug “linke” Stars, die ihnen gerne antworten
>Und dann ist da noch Nora Tschirner, deren Bild immer noch über dem Text zu sehen ist. Und der im Text immer noch vorgeworfen wird, sich nicht geäußert zu haben, stattdessen schmiert Schwilden ihr aufs Brot, man sehe sie in Instagram-Storys „Eis essen und auf Filmpremieren gehen“, was wohl in der „Welt“-Welt als pietätlos gilt – dafür hat sie also Zeit! Wie Sophie Passmann, der von der „Welt“ vorgehalten wird, öffentlich Fußball gespielt zu haben.
Während meine Generation als sensibel beschrieben wird, machen die von der Welt einen Aufstand, weil man nicht alles für sie stehen und liegen lässt…
Andere Denke: Was interessiert mich denn überhaupt die Meinung von einem Lars Eidinger o.ä zum Thema Israel?! Versteht mich nicht falsch, ich finde schon wichtig, dass man sich darüber Gedanken macht aber ich brauche keine offiziellen Statements von Schauspielern oder Sportlern zu dem Thema. Als ob da was brauchbares rauskommen könnte.
Welt gehört zu den Springer Medien.
Man darf als Springer Journalist Israel und Amerika nicht kritisieren. Im Springer Vertrag steht ein Bekenntnis zu Israel und Amerika drin.
Es ist nichts als Propaganda was zum großen Teil von diesen Springer Medien kommt.
Für die ist jeder ein Antisemit der Netanyahu und seine Minister – die sich selbst als Faschisten bezeichnen – verurteilt.
Ich würde dem Springer Verlag nicht mal ein Statement für Trinkwasser schicken.
„Ein User unterstellt ihnen, für sie seien „Juden nur gut, wenn sie lange schon tot sind“. Ein anderer schreibt, dass sie früher „mit den Nazis marschiert“ wären. Noch einer postet ein „Gedankenspiel“: „Hätten diese Pfeifen im 3. Reich Juden geholfen oder hätten sie weggesehen oder sie sogar für ein Heldenorden an die gestapo verkauft?““
Ironisch, wenn man die Kommentarbereiche der Welt zu Themen wie Migration, LGBT, Klimawandel, Ukraine, Frauensport,… studiert.
Vermutlich war das damals ähnlich.
Der Klaus Dieter von nebenan hat noch garnicht sein Hakenkreuzfahne am Balkon draußen befestigt.
Ja und der Max war auch nicht bei der HJ letztens.
Denke die muss man mal melden.
Es ist immer noch jedem selbst überlassen, wie, wann und wo man sich äußert.
Mir gehen diese Steigbügelhalter aka Völkischer Beobachter nur noch auf den Sack.
Wie kann man sich als „Journalist“ dafür nicht im Grund und Boden schämen.
#welt Chefredakteur liebt Hitler!!
(er hat dies heute NICHT dementiert!!)
Ist ja eine selten bescheuerte Idee, ausgerechnet in einem rechten Hetzblatt gg. irgendeine Art von Hass Position zu beziehen…
Dabei gibt es [genug](https://www.instagram.com/p/Cy1R6XAu9Bn/?img_index=1), bei denen man sich denkt etwas mehr Schule hätte nicht geschadet.
Mir fällt auch auf, wenn Personen, die nach dem 07.10. kein Wort verloren haben und danach nur noch Free Palestine und Meinungsfreiheit in den Themen haben.
Aber das ist es dann auch. Solange #FreePalestine nicht direkt zum Anlass des Massakers gepostet wird, halte ich es nicht für angemessen von irgendjemandem Stellungnahmen einzufordern.
Ich finde diese Gleichschritthaltung im Moment sehr bedenklich. Auch die Aussage von Scholz, dass Deutschland Israel ggü. eine Verantwortung habe, halte ich für bedenklich. Eine Verantwortung jüdischem Leben ggü. unbedingt. Keine Frage. Aber nicht einem souveränen Staat. Und schon gar nicht in einer so schwierigen und verfahrenen Konstellation.
Ich bin, das kann man bei meiner Postinghistorie auch schnell merken, kein Hamasversteher. Und der tatsächliche Antisemitismus auf Demos und so weiter, der macht mir Angst.
Wir haben schon genug Probleme, auch ohne die Welt und ihren Müll.
Warum soll man diesem selbsternannten Journalisten ein Interview geben?
Und genau deshalb spricht man niemals mit der Springerpresse.
Max Goldt hatte schon recht, er hätte es aber ruhig auf mehr Springer-Medien erweitern können.
[Deutsche Promis brauchen eben noch etwas Zeit um sich eine Meinung zu bilden…](https://www.youtube.com/watch?v=a0Pw_TxBe7w)
Das ist wirklich total verrückt.
Mir fällt sowieso auf, dass aktuell extrem einseitig über das Thema berichtet wird. Ich habe irgendwann für mich entschieden, dass die ganze Thematik Israel zu komplex ist, als dass ich mir eine Meinung bilden könnte. Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass ich jegliche Gewalt gegen Unbeteiligte verurteile. Dieses “es ist kompliziert” habe ich auch in den letzten Jahren in meinem Umfeld wahrgenommen und das war OK.
Mittlerweile hat es da aber einen heftigen Ruck gegeben. “Es ist kompliziert” ist mittlerweile ein Satz, hinter dem offensichtlich Antisemitismus vermutet wird. Kann mir jemand mal ganz sachlich erklären, was da passiert ist?
Davon das die Welt anscheinend journalistisch recht inkompetent ist, mal abgesehen.
Man kann schon darüber reden warum prominente Meinungsmacher, welche wortwörtlich davon Leben eine Meinung zu haben und diese über diverse Medien unter die Leute zu bringen, zu fast allen Themen etwas sagen und zu bestimmen komplett Schweigen.
Es ist Rechts wie Links ziemlich spannend zuschauen was Leute eben nicht thematisieren und ansprechen. Das ist wie ein Themenlandkarte und sehr bestimme Bereiche dieser Landkarte sind einfach bei vielen Leuten komplett leer.