Regionalverkehr soll doch kostendeckend sein, darum auch die Ausschreibungen.
ÖPNV wird erst richtig angegangen werden können, wenn man sich irgendwann eingesteht, dass es auf ewig ein Zuschussgeschäft bleibt. Bis dahin werden weiter Symptome behandelt.
Wenn Deutschland einfach mal aufhören würde neoliberale Ideologie (Jeder Aspekt eines Staates muss wirtschaftlich sein) in Felder reinzuquetschen, die einfach nicht gewinnbringend seien können (ÖPNV, Gesundheitssystem, etc…), hätten wir den Kreislauf von vorne herein nicht, weil es den Politikern dann egal wäre wir viel Geld sie für den ÖV ausgeben müssen um ihn zu verbessern. Dadurch würde dann auch die Lebensqualität im Land steigen, was ja eigentlich das Ziel von Politik sein sollte. Also außer für neoliberale Parteien, für die ist Profit wichtiger als Lebensqualität.
Hat die DB nicht einen Rekordumsatz mit dem 9€ Ticket einbezogen 🤔
Wie wäre es denn wenn man dafür sorgt das die Züge pünktlich kommen? Das wäre doch nicht zu viel verlangt. Oder? Oder?
Lustigerweise sind ÖPNV-Unternehmen in Südostasien mit die profitabelsten überhaupt während sie ein zuverlässiges, bequemes und hocheffizientes Produkt anbieten. Wie? Jeder etwas größere Bahnhof ist quasi ein Einkaufszentrum und mit den Mieteinnahmen der gut besuchten Geschäfte macht man Umsatz ohne Ende. Hilft natürlich auch, dass dort “Bahnhof” kein Synonym für “nach Pisse riechendes Obdachlosenhotel” ist und einige Dinge im Bahnsystem schlicht besser designed sind. Sprich eigene Schienen pro Linie, eigene Tunnel pro Laufrichtung, sehr gute Beschilderung, Sauberkeit, sehr günstige und einfache Ticketbuchung in Form von Prepaid-Karte an Schranke halten **und vor allem dass der Staat dort den Schienenverkehr in Zusammenarbeit mit den Unternehmen allgemeinwohlorientiert plant und bauen lässt.**
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Regionalverkehr soll doch kostendeckend sein, darum auch die Ausschreibungen.
ÖPNV wird erst richtig angegangen werden können, wenn man sich irgendwann eingesteht, dass es auf ewig ein Zuschussgeschäft bleibt. Bis dahin werden weiter Symptome behandelt.
Wenn Deutschland einfach mal aufhören würde neoliberale Ideologie (Jeder Aspekt eines Staates muss wirtschaftlich sein) in Felder reinzuquetschen, die einfach nicht gewinnbringend seien können (ÖPNV, Gesundheitssystem, etc…), hätten wir den Kreislauf von vorne herein nicht, weil es den Politikern dann egal wäre wir viel Geld sie für den ÖV ausgeben müssen um ihn zu verbessern. Dadurch würde dann auch die Lebensqualität im Land steigen, was ja eigentlich das Ziel von Politik sein sollte. Also außer für neoliberale Parteien, für die ist Profit wichtiger als Lebensqualität.
Hat die DB nicht einen Rekordumsatz mit dem 9€ Ticket einbezogen 🤔
Wie wäre es denn wenn man dafür sorgt das die Züge pünktlich kommen? Das wäre doch nicht zu viel verlangt. Oder? Oder?
Lustigerweise sind ÖPNV-Unternehmen in Südostasien mit die profitabelsten überhaupt während sie ein zuverlässiges, bequemes und hocheffizientes Produkt anbieten. Wie? Jeder etwas größere Bahnhof ist quasi ein Einkaufszentrum und mit den Mieteinnahmen der gut besuchten Geschäfte macht man Umsatz ohne Ende. Hilft natürlich auch, dass dort “Bahnhof” kein Synonym für “nach Pisse riechendes Obdachlosenhotel” ist und einige Dinge im Bahnsystem schlicht besser designed sind. Sprich eigene Schienen pro Linie, eigene Tunnel pro Laufrichtung, sehr gute Beschilderung, Sauberkeit, sehr günstige und einfache Ticketbuchung in Form von Prepaid-Karte an Schranke halten **und vor allem dass der Staat dort den Schienenverkehr in Zusammenarbeit mit den Unternehmen allgemeinwohlorientiert plant und bauen lässt.**