Obstkorb könnt ihr behalten: Mehrheit möchte Homeoffice als Benefit

by GirasoleDE

15 comments
  1. Viel interessanter fände ich die umgekehrte Frage: Wie viele würden ein Jobangebot ablehnen, wenn es die genannten Benefits nicht gäbe.

  2. tl;dr nein doch oh

    Homeoffice begann bei uns mit Corona.

    Kurze Zeit später stellten wir fest “*Hmm, irgendwie sind wir produktiver/effektiver im Homeoffice*”, und es gibt keine Probleme der Kommunikation und Zusammenarbeit, die täglich und standortübergreifend stattfindet.

    Homeoffice mit guter Infrastruktur (z.B. performantem und stabilem VPN) ist Daumen hoch.

  3. Ich verstehe echt nicht, wie Unternehmen ernsthaft wieder die Rückkehr ins Office anstreben können. Ist die Produktivität wirklich messbar und so signifikant niedriger im Home Office? Man könnte sich doch nen Arsch voll Kosten für die fette Büromiete sparen, gefühlter Kontrollverlust vom Middle Management hin oder her.

  4. Was ich mitbekommen habe, dass ganz viele Arbeitgeber das HO aufweichen.

    Nach dem Motto: Ja ist erlaubt, aber nur 2 Tage die Woche… Aber bitte nicht Freitag, da ist Retro… Aber bitte auch nicht Montag, da wollen wir die nächsten Punkte besprechen… Aber bitte auch nicht alle gleichzeitig an den gleichen Tagen. Sprecht euch ab und tragt euch in diese Tabelle ein…Aber auch nicht, wenn der Chef aus der entfernten Filiale mal da ist.

  5. Homeoffice sollte erst gar kein Benefit sein, sondern normal

  6. Ich bin aktuell auf Jobsuche (Bürojob) und wenn es bei Stellenausschreibungen und im Bewerbungsgespräch um das Thema Home Office geht, bekomme ich die Krise. In den Stellenausschreibungen wird das stiefmütterlichst behandelt, wenn’s mal drin steht dann liest es sich so als ob man es halt reinnehmen musste und auf die Frage nach der HO-Policy im Gespräch eiern die Leute rum, immer mit derselben Floskel „ja eigentlich schon aber eigentlich ist es schon besser wenn alle da sind und es ist halt einfach nicht das gleiche und im täglichen Miteinander blablabla“. Und dann wird maximal auf ein bis zwei Tage verwiesen und da dann auch wieder irgendwelche Vorbehalte und Bedingungen genannt.

    So viele Menschen hängen in der Zeit zurück, wollen bekannte Strukturen nicht ändern, leben nur für die Arbeit und verstehen nicht, dass es gerade jüngere Leute nicht tun usw.

  7. Ich würde auch ins Büro kommen. Der Chef soll nur einen Fahrservice anbieten der mich zur Arbeit und Heim bringt. Die Fahrzeit gilt selbstverständlich als Arbeitszeit.

    Alternativ: einfach mein jetziges Gehalt verdoppeln.

  8. Wenn jemand „Obstkorb“ als Benefit angibt, umdrehen und gehen…

    Homeoffice macht das Leben soviel leichter. Ich persönlich bin auch produktiver, weil man einfach auch mal in Ruhe seiner Tätigkeit nachgehen kann. Und mal ehrlich: wer in größeren Firmen lieber die Zeit totschlägt als zu arbeiten, kann das genau so gut im Betrieb.

  9. Ohne Home Office würde ich meinen Job sofort kündigen. Ich kann mir nicht vorstellen, jeden Tag 1,5 Stunden (sofern die Züge pünktlich sind…) zu pendeln. Diese Zeit investiere ich lieber anderwertig. Außerdem bin ich zuhause produktiver, weil ich meine Ruhe habe und mir kein Smalltalk anhören muss.

  10. “Wie wärs mit Tischkicker als Kompromiss?”

  11. Ich hab seit 3 Jahren kein Büro betreten und hab auch nicht vor, das in Zukunft noch mal zu tun. Ein Jobb den ich von zuhause aus erledigen kann und man lässt mich nicht, muss halt von wem anders erledigt werden.

  12. Nur Google und Co können sich noch erlauben im Tech Bereich kein Home Office anzubieten weil die leut trotzdem dort arbeiten wollen. Für alle anderen gilt in der Branche: kein Home Office keine Bewerbung

  13. Wir haben 50% Homeoffice und ich gehe maximal 15% die Woche ins Büro.

    Bis jetzt kontrolliert es keiner und es ist mir auch egal. Sobald es aktiv kontrolliert wird, wechsel ich das Unternehmen.

    Ich hab zu 95% nur Teams-Meetings an einem Büro-Tag.

  14. Mein Job ist extrem stressig und der Chef ziemlich schwierig. Auch das Gehalt ist eher ein monatlich wiederkehrender Aprilscherz.

    Warum ich dennoch bleibe?
    4 Bananen, 5 Äpfel, 3 Orangen, 2 Clementinen und ab und zu ein echtes Schmankerl wie eine Mango (die allerdings schnell weg ist!). Und das alles auch noch in einem Korb. Jeden Dienstag um 9 Uhr. In der Mitarbeiterküche.

    Totally worth it. Love my job.

  15. Warum wird das Thema eigentlich so wenig von den Parteien und der Klimabewegung bespielt?

    HomeOffice eliminiert Arbeitswege und reduziert somit das Verkehrsaufkommen. Damit sinkt doch bestimmt das verkehrsbasiert CO2-Aufkommen deutlich. Die Infrastruktur (ÖPNV und auch Straßen) wird weniger belastet. …

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