Und in 5 Jahren beschwert man sich dann auch bei VW über den Fachkräftemangel.
Kann ich dann für mein Vorstellungsgespräch tschüss sagen?
Edit:
>Vom Einstellungsstopp nicht betroffen seien bereits laufende Einstellungsverfahren, betonte der Konzernsprecher. Daneben gebe es auch Ausnahmen für zwingend erforderliche Aufgaben, etwa zur Erfüllung gesetzlicher Aufgaben. Erst im Oktober hatte VW einen Bericht zurückgewiesen, dass im Rahmen des Effizienzprogramms in der Verwaltung bis zu 4.000 Stellen wegfallen sollen.
Sterbender Legacy-Autobauer… *schulterzuck*
Anstatt die wirklichen Probleme zu beseitigen lässt man es natürlich erstmal an der Belegschaft aus…
Geht nicht nur VW so. Anekdote aus dem Alltag: meine Firma fährt auch so einen Kurs. Meine Ex-Kollegen in anderen Software Unternehmen berichten ähnliches.
Tja, ist halt blöd, wenn man überall Dinosaurier sitzen hat, die sich ihr Nest zurechtgebaut haben und die man nicht wirklich los kriegt.
Jetzt alle kündigen und fette Abfindungen zahlen? Ne, das kann kein CEO gerade verantworten.
​
Die sind halt zu groß gewachsen, zu viele Abteilungen, zu viele Schnittstellen, zu viel externe Beratung, dadurch kein internes Wissen. Tja, so ists halt. Wer soll da alles umkrempeln wollen/können?
​
Ein Auto ist heute halt mehr Software als Hardware.
Siehe Tesla. Software, KI, Kameras, App, Android, usw. Deren “Hardware” ist schrott, nur interessiert das keinen und das Ding geht wie wie warme Semmeln.
​
Was will ich mit einem VW, der vllt. minimal besseren Motor hat, bessere Spaltmaße, usw aber jedes mal wenn ich einsteige ewig warten muss bis Android Auto gestartet ist oder das Navi bei jedem zweiten Satz anfängt zu stocken und die Karte sich an Kreuzungen kurz aufhängt.
Mal dem CEO 5% weniger zahlen und dafür vllt mal einen Quadcore verbauen -.-
​
Und zum Einstellungsstopp. In den Abteilungen, in denen das meiste Geld flöten geht gibt es sowieso Ausnahmen. Wer will den weniger IT einstellen wenn man sowieso schon hinterher ist. Und Produktion muss ja auch laufen, da kann man auch nicht nur die Leute gehen lassen.
VW braucht vor allem andere Mitarbeiter, aber die bisherigen los zu werden wird schwer. Wenn du versuchst Leute die nichts können rauszuschmeißen während du neue Leute einstellst, dreht die Gewerkschaft durch. Also erst Einstellungsstopp, dann Entlassungen und dann neue Leute einstellen. Das wird aber auch schwer, wahrscheinlich geht das erst wenn VW 2-3 sehr schlechte Jahre hat und Staatshilfen beantragt, aber die werden dann wieder daran gekoppelt niemand rauszuwerfen. Eigentlich müsste VW alles was läuft abspalten und den Rest sterben lassen. Man könnte ja mal anfangen Porsche zu entflechten.
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Und in 5 Jahren beschwert man sich dann auch bei VW über den Fachkräftemangel.
Kann ich dann für mein Vorstellungsgespräch tschüss sagen?
Edit:
>Vom Einstellungsstopp nicht betroffen seien bereits laufende Einstellungsverfahren, betonte der Konzernsprecher. Daneben gebe es auch Ausnahmen für zwingend erforderliche Aufgaben, etwa zur Erfüllung gesetzlicher Aufgaben. Erst im Oktober hatte VW einen Bericht zurückgewiesen, dass im Rahmen des Effizienzprogramms in der Verwaltung bis zu 4.000 Stellen wegfallen sollen.
Sterbender Legacy-Autobauer… *schulterzuck*
Anstatt die wirklichen Probleme zu beseitigen lässt man es natürlich erstmal an der Belegschaft aus…
Geht nicht nur VW so. Anekdote aus dem Alltag: meine Firma fährt auch so einen Kurs. Meine Ex-Kollegen in anderen Software Unternehmen berichten ähnliches.
Tja, ist halt blöd, wenn man überall Dinosaurier sitzen hat, die sich ihr Nest zurechtgebaut haben und die man nicht wirklich los kriegt.
Jetzt alle kündigen und fette Abfindungen zahlen? Ne, das kann kein CEO gerade verantworten.
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Die sind halt zu groß gewachsen, zu viele Abteilungen, zu viele Schnittstellen, zu viel externe Beratung, dadurch kein internes Wissen. Tja, so ists halt. Wer soll da alles umkrempeln wollen/können?
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Ein Auto ist heute halt mehr Software als Hardware.
Siehe Tesla. Software, KI, Kameras, App, Android, usw. Deren “Hardware” ist schrott, nur interessiert das keinen und das Ding geht wie wie warme Semmeln.
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Was will ich mit einem VW, der vllt. minimal besseren Motor hat, bessere Spaltmaße, usw aber jedes mal wenn ich einsteige ewig warten muss bis Android Auto gestartet ist oder das Navi bei jedem zweiten Satz anfängt zu stocken und die Karte sich an Kreuzungen kurz aufhängt.
Mal dem CEO 5% weniger zahlen und dafür vllt mal einen Quadcore verbauen -.-
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Und zum Einstellungsstopp. In den Abteilungen, in denen das meiste Geld flöten geht gibt es sowieso Ausnahmen. Wer will den weniger IT einstellen wenn man sowieso schon hinterher ist. Und Produktion muss ja auch laufen, da kann man auch nicht nur die Leute gehen lassen.
VW braucht vor allem andere Mitarbeiter, aber die bisherigen los zu werden wird schwer. Wenn du versuchst Leute die nichts können rauszuschmeißen während du neue Leute einstellst, dreht die Gewerkschaft durch. Also erst Einstellungsstopp, dann Entlassungen und dann neue Leute einstellen. Das wird aber auch schwer, wahrscheinlich geht das erst wenn VW 2-3 sehr schlechte Jahre hat und Staatshilfen beantragt, aber die werden dann wieder daran gekoppelt niemand rauszuwerfen. Eigentlich müsste VW alles was läuft abspalten und den Rest sterben lassen. Man könnte ja mal anfangen Porsche zu entflechten.
Trotzdem noch ordentlich Gewinn…
https://www.diepresse.com/17771712/volkswagen-im-dritten-quartal-mit-doppelt-so-viel-gewinn-wie-2022