Derweil erzählt Klaus Ernst einiges über die Pläne der Wagenknecht-Partei:
>„Die Vorbereitungen für die Gründung der Landesverbände laufen“, sagt Ernst unserer Redaktion. Allerdings müsse sich die Partei dafür erst einmal auf Bundesebene gründen. „Der Zuspruch, den wir erhalten, ist sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene groß“, erklärt der 68-Jährige, der bis 2012 knapp zwei Jahre Bundesparteichef der aus der Fusion von PDS und WASG hervorgegangenen Linke war.
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>„Die Partei soll sich in der gesamten Bundesrepublik etablieren“, betont Ernst. So auch in Bayern. „Wo die Schwerpunkte für die Landtagswahl 2028 liegen, lässt sich jetzt noch nicht vorhersagen – wir sind alle keine Hellseher“, sagt er. „Klar ist aber, dass Bayern ein starker Wirtschaftsstandort bleiben muss, mit vernünftigen Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten“, betont der Ex-Gewerkschafter. „Bayern belegt immer die Spitzenplätze, wenn es um den Anteil am nationalen Bruttoinlandsprodukt geht und das soll auch in Zukunft so bleiben“, gibt er für die Wirtschaftspolitik einen wachstumsfreundlichen Kurs vor. (…)
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>„Wir erwarten keinerlei Probleme bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen [für die Europawahl]“, sagt Ernst. „Die Vorbereitungen laufen gut.“ Die Herausforderung sind seinen Worten zufolge nicht die Unterschriften, sondern das Geld. „Es bleibt abzuwarten, wie viele unserer Unterstützer in dieser schwierigen Zeit uns mit einer Spende unterstützen werden. Denn Parteitage, Wahlkämpfe und Personal, das alles kostet natürlich eine Menge Geld!“
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>Ernst erneuert zugleich die Offerte an die Linke, weiterhin eine gemeinsame Fraktion zu bilden: „Wir haben ein ernst gemeintes Angebot an die Fraktion gemacht, diese aufrechtzuerhalten, weil es uns vor allem um die Mitarbeiter geht. Wie sich das alles entwickelt, werden die nächsten Wochen zeigen. Das entscheiden wir nicht allein.“
Das Problem sind nicht die Forderungen, sondern dass niemand mehr daran glaubt, dass davon jemals auch nur ansatzweise etwas kommen wird.
Die Linkspartei hatte ihre Chancen. Sie hätte mit der SPD regieren können, wenn sie bei einigen wenigen Themen rechtzeitig über ihren Schatten gesprungen wäre, so wie es jede Partei schon immer musste.
Gute Nacht und Danke für nichts!
Ich hätte nie im Leben gedacht dass ich einmal sehen werde wie eine Partei sich innerhalb von 2 Jahren komplett selbst beerdigt. Unfassbar wie man in so kurzer Zeit so viel falsch machen kann
“Linkspartei will sich retten” klingt irgendwie wie “HSV will Klassenerhalt schaffen”.
Ich finds nach wie vor krass wie man in diesem Land einfach stur nicht kommuniziert.
Also, “Spruch auf die Webseite/ins Program und die Leute wissen dann schon was gemeint ist.”
> Arbeit
>Gute Arbeit zu fairen Löhnen.
>Weiterlesen.
Nein. Ihr Vollidioten. Ich werde nicht weiterlesen.
Packt den X€ Mindestlohn da auf die Seite. Nach ganz oben. Weil von “fair” kann ich mir nichts kaufen. Ich muss verlässlich wissen das da jemand für X€ kämpft weil für 20€ “kämpfen” und dann 50cent auf 13€ aushandeln ist Beschiss. (Achso, Die Pointe, offizielle Forderung, vor der Verhandlung ist 14Euro).
Und dann zeigen das man genau das tut und eben nicht z.b. Klimaschutz, **weil das kannst du vergessen das jemand die Linke wählt weil er Klimaschutz will.** Das ist ferner liefen. Randthema. Realistisch sowieso Teil des Pakets, weil nur RRG im Moment Chancen hat und daran wird sich in 10 Jahren wenig ändern.
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Derweil erzählt Klaus Ernst einiges über die Pläne der Wagenknecht-Partei:
>„Die Vorbereitungen für die Gründung der Landesverbände laufen“, sagt Ernst unserer Redaktion. Allerdings müsse sich die Partei dafür erst einmal auf Bundesebene gründen. „Der Zuspruch, den wir erhalten, ist sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene groß“, erklärt der 68-Jährige, der bis 2012 knapp zwei Jahre Bundesparteichef der aus der Fusion von PDS und WASG hervorgegangenen Linke war.
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>„Die Partei soll sich in der gesamten Bundesrepublik etablieren“, betont Ernst. So auch in Bayern. „Wo die Schwerpunkte für die Landtagswahl 2028 liegen, lässt sich jetzt noch nicht vorhersagen – wir sind alle keine Hellseher“, sagt er. „Klar ist aber, dass Bayern ein starker Wirtschaftsstandort bleiben muss, mit vernünftigen Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten“, betont der Ex-Gewerkschafter. „Bayern belegt immer die Spitzenplätze, wenn es um den Anteil am nationalen Bruttoinlandsprodukt geht und das soll auch in Zukunft so bleiben“, gibt er für die Wirtschaftspolitik einen wachstumsfreundlichen Kurs vor. (…)
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>„Wir erwarten keinerlei Probleme bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen [für die Europawahl]“, sagt Ernst. „Die Vorbereitungen laufen gut.“ Die Herausforderung sind seinen Worten zufolge nicht die Unterschriften, sondern das Geld. „Es bleibt abzuwarten, wie viele unserer Unterstützer in dieser schwierigen Zeit uns mit einer Spende unterstützen werden. Denn Parteitage, Wahlkämpfe und Personal, das alles kostet natürlich eine Menge Geld!“
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>Ernst erneuert zugleich die Offerte an die Linke, weiterhin eine gemeinsame Fraktion zu bilden: „Wir haben ein ernst gemeintes Angebot an die Fraktion gemacht, diese aufrechtzuerhalten, weil es uns vor allem um die Mitarbeiter geht. Wie sich das alles entwickelt, werden die nächsten Wochen zeigen. Das entscheiden wir nicht allein.“
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/parteien-wagenknecht-partei-nimmt-kurs-auf-bayern-id68381956.html
Das Problem sind nicht die Forderungen, sondern dass niemand mehr daran glaubt, dass davon jemals auch nur ansatzweise etwas kommen wird.
Die Linkspartei hatte ihre Chancen. Sie hätte mit der SPD regieren können, wenn sie bei einigen wenigen Themen rechtzeitig über ihren Schatten gesprungen wäre, so wie es jede Partei schon immer musste.
Gute Nacht und Danke für nichts!
Ich hätte nie im Leben gedacht dass ich einmal sehen werde wie eine Partei sich innerhalb von 2 Jahren komplett selbst beerdigt. Unfassbar wie man in so kurzer Zeit so viel falsch machen kann
“Linkspartei will sich retten” klingt irgendwie wie “HSV will Klassenerhalt schaffen”.
Ich finds nach wie vor krass wie man in diesem Land einfach stur nicht kommuniziert.
Also, “Spruch auf die Webseite/ins Program und die Leute wissen dann schon was gemeint ist.”
> Arbeit
>Gute Arbeit zu fairen Löhnen.
>Weiterlesen.
Nein. Ihr Vollidioten. Ich werde nicht weiterlesen.
Packt den X€ Mindestlohn da auf die Seite. Nach ganz oben. Weil von “fair” kann ich mir nichts kaufen. Ich muss verlässlich wissen das da jemand für X€ kämpft weil für 20€ “kämpfen” und dann 50cent auf 13€ aushandeln ist Beschiss. (Achso, Die Pointe, offizielle Forderung, vor der Verhandlung ist 14Euro).
Und dann zeigen das man genau das tut und eben nicht z.b. Klimaschutz, **weil das kannst du vergessen das jemand die Linke wählt weil er Klimaschutz will.** Das ist ferner liefen. Randthema. Realistisch sowieso Teil des Pakets, weil nur RRG im Moment Chancen hat und daran wird sich in 10 Jahren wenig ändern.