Unfassbar. Haben die jungen Leute überhaupt keine Scham mehr? Rücksichtslos, Konzerne derart ausbeuten zu wollen.
>Sie suchen nicht mehr nach Sinn, sondern nach einem guten Verdienst.
Naja, also seien wir mal ehrlich, *Sinn* bietet ja auch keiner an.
Leute wollen angenehm leben und sich nicht tot arbeiten
Alle anderen Leute: *überraschtes Pikachu*
HAHAHAHA worauf sollten sie achten, welchen Kaffee-Lieferant die Firma für die Gemeinschaftsküche nutzt? Ich hätte nie gedacht, dass irgendwann jemand das “Arbeiten für Geld” in Frage stellen würde.
Und sowas bekommt einen ZDF-Artikel
Wäre schon nett wenn das Gehalt meinem Lebenstil (Dach über dem Kopf und abundzu eine warme Mahlzeit) entspricht.
Wenn man in einer größeren Stadt wohnen will bleibt einem ja auch nichts anderes übrig.
Ich würde auch das “nicht mehr” in dem Satz “Sie suchen nicht mehr nach Sinn, sondern nach einem guten Verdienst.” anzweifeln. Zumindest ist es nicht in dem Artikel belegt in dem die Zahlen mit älteren Umfragen verglichen würden.
Verstehe die Häme hier nicht.
> Demnach wollen 81 Prozent der Befragten gute Verdienstmöglichkeiten. Sinn und Zweck des Jobs seien eher zweitrangig.
Klar spielt bei mir das Gehalt eine Rolle, aber ab einem gewissen Niveau werden bei mir andere Faktoren wichtiger. Ich könnte auch meine Seele an den Teufel verkaufen und bei einer Unternehmensberatung 60h/Woche ackern um dann am Ende Abteilungen wegzurationalisieren, aber ganz ehrlich, wenn ich stattdessen 35h eine sinnvolle, spannende und/oder erfüllende Tätigkeit nachgehen kann, dann mach ich das. Und das ist mir dann auch locker 30-40% des Gehalts wert.
Viele meiner Kollegen (eher Millenials) verzichten auch auf 20% des Gehalts um sich jeden Montag freinehmen zu können. Gute Verdienstmöglichkeiten stehen also bei mir (wie gesagt, sobald ein gewisses Niveau erreicht wurde) also nicht mehr an erster Stelle. Wenn dem so wäre, hätte ich Jura studiert oder versucht ins Investment Banking zu kommen und nicht Physik studiert. Hätte mich aber jeden Tag zu Tode gelangweilig.
Vielleicht spreche ich da auch aus einer privilegierten Position raus, weil ich eh schon gut überdurchschnittlich verdiene. Dass sich jemand nicht mit Mindestlohn abgeben will, ist mir natürlich klar.
Joar… wenn du mit nem 40 Stunden Job nur noch mäßig über die Runden kommst, bleibt dir halt nix als voll aufs Gehalt zu schauen. Wie wäre es, wenn wir den Reallohnverlust der letzten 30 Jahre mal komplett ausgleichen (sprich 50-100% Gehaltserhöhung für alle, ohne Preiserhöhungen) und dann schauen, was die Leute machen?
Bekommst du mehr Gehalt, kannst du dir entweder viele tolle Sachen kaufen oder deine Arbeitszeit reduzieren.
Bekommst du wenig Gehalt, kaufst du dir wenig oder erweiterst deine Vollzeit mit einem Minijob.
Genau richtig so, auch die Gen Z darf genug Geld haben.
Was? Jemand achtet auf den einzigen Grund warum man überhaupt auf die Arbeit geht ?
Das kann nicht sein!!!
Unser CEO hat in den Management Meetings immer sein Unverständnis geäußert, dass die jungen Leute nicht bei uns arbeiten wollen. Wir sind ja ein Medizintechnologie Konzern und der Job bei uns gibt dem eigenen Leben einen Sinn („Wir helfen Menschen“) im Gegensatz zu einem Job bei Aldi, Daimler, Intel.
Hab ihm dann mal gesagt, dass es vielleicht ihm und mir so geht, wir sind finanziell unabhängig und freuen uns etwas zu tun, bei dem man gut Geld verdient und was sinnvolles tut. Andere junge Menschen aus meiner Peer Group müssen aber schauen wie sie über die Runden kommen, wollen vielleicht auch mal ein Haus kaufen oder (wie er) einen Ferrari fahren. Die schauen aufs Geld. – Fand er nicht cool.
Logische Entwicklung wenn man nicht mehr mit einer guten Rente rechnen kann und privat vorsorgen muss.
Habe vor kurzem gegenüber meiner Mutter erwähnt, dass ich noch bis Samstag arbeiten muss, dann hätte ich frei. Kam sofort “Wie, muss? Ich dachte dein neuer Beruf macht dir Spaß!”
Ja tut er, aber als ob ich ihn tun würde, würde ich das Geld nicht nicht brauchen. Für was sonst soll ich arbeiten “wollen”, wenn nicht der Gehalt?
Der Sinn zahlt mir nicht die Miete
Man geht arbeiten, um sich das Leben zu leisten. Seitdem man sich nicht mehr von jedem Beruf das Leben leisten kann, muss man eben genauer hingucken.
Es gibt heutzutage Berufe in denen man mit Vollzeit als Alleinverdiener sein Wohnen nicht bezahlen kann.
…hmmmm…
Meine Chefin hat sich auch ständig über die geldgierige neue Generation beschwert. Und es sei ja ein Privileg eine Arbeit zu haben die Menschen hilft. Als ich sie dann gefragt habe ob wir endlich einen neuen Kühlschrank haben können damit die Insuline und Impfstoffe bei korrekten Temperaturen und nicht bei Minusgraden gelagert werden können hat sie eingeräumt dass ein neuer Kühlschrank doch zu teuer wäre und ist dann mit ihrem neuen Drittauto nach Hause gefahren.
Warum wird das eigentlich immer auf die Gen Z gewälzt? Ist das nicht ein allgemeiner Trend? Bin selbst Millennial und mein Freundeskreis beinhaltet Gen X – Gen Z und da geht keiner mehr Arbeiten für nen Hungerlohn.
Wenn die Bezahlung nicht stimmt dann wird auch nicht gearbeitet.
Irgendwie muss man ja die ständig steigenden Mieten bezahlen.
Ein Chef von einem Zulieferer von unserer Firma hat sich letztens auch darüber beschwert, dass seine Jungen Mitarbeiter gar kein Bock mehr haben und reihenweise Kündigen. Dabei hat er doch einen Obstkorb und er bezahle ja mehr als die meisten Firmen, aber wenn sie 50€ Brutto mehr im Monat bei anderen Arbeitgeber kriegen würden sie trotzdem kündigen. Außerdem gäbe es bei in nirgendwo eine bessere Stimmung als in seiner Firma und er kann das alles überhaupt nicht verstehen. Dann hat ein Kollege von mir noch den den Spruch “Lehrjahre sind keine Herrenjahre” gebracht.
Ich dachte immer solche Vorstellungen seien ein Meme, aber anscheinend ist das wohl die bittere Realität. Das war wohl das Boomerhafteste Gespräch meines Lebens gewesen.
Kuckste auf den Purpose biste wählerisch, kuckste auf Work-Life-Balance biste faul, kuckste aufs Gehalt biste gierig.
Wenn ich solche Nachrichten lese, frag ich mich echt, ob Käpt’n Obvious da Artikel schreibt oder auf was vorherige Generationen bitteschön geachtet haben.
Die Farbe vom Firmenlogo?
Schocker! Leute Arbeiten für Geld!!!
Wahnsinn was die alles herausfinden
>Sie suchen nicht mehr nach Sinn, sondern nach einem guten Verdienst.
Eigentlich eine traurige Entwicklung. Grundsätzlich wäre es ja etwas schönes, wenn die Leute etwas tun wollen würden (und die Möglichkeit dazu hätten), sich selbst und/oder dem Gemeinwesen was gutes zu tun. Aber der Wunsch nach einen sinnstiftenden Job ist halt ein Luxus, den man sich leisten können muss… und ich kann’s der Gen Z nicht verübeln, dass sie bei der Zukunft, der sie entgegenblicken, lieber auf Nummer sicher gehen und möglichst viel Knete ansammeln wollen, solange das noch halbwegs möglich ist.
Warum geht man sonst arbeiten?
Inflation *(wegen Unternehmen die mehr Profit wollen)*
Hohe Energiepreise *(wegen Unternehmen die mehr Profit wollen)*
Steigende Mieten *(wegen Unternehmen die mehr Profit wollen)*
Steigende Produktivität, die in keinem Verhältnis zu den stagnierenden Löhnen steht *(wegen Unternehmen die mehr Profit wollen)*
und dann kommt da ernsthaft ein Journalist an und wundert sich das junge Leute scheinbar Geld brauchen …
Ich bin froh, dass Geld nicht die Priorität bei meiner Berufswahl war. Ich arbeite Vollzeit, und 8 Stunden mit etwas zu verbringen was mir absolut nichts bedeutet, nur des Geldes wegen, das habe ich hinter mir und möchte nie wieder dahin zurück. Ich hätte mit meiner Qualifikation keine Probleme 1/3 mehr zu verdienen. Aber mein aktueller Job hat nette Kollegen mit denen es immer was zu Lachen gibt, ist sehr abwechslungsreich und macht mir großen Spaß. Klingt bescheuert, aber nach 10 Jahren in denen es mir vor jedem Montag graute freu ich mich, jetzt nach dem Wechsel mittlerweile richtig auf die Arbeit. Jeder mag seine Prioritäten setzen wie er/sie mag. Meine geistige Gesundheit war mir auf Dauer wichtiger als der Betrag auf dem Konto.
Ich gehe ausschließlich wegen dem Geld zur Arbeit und nicht weil mir langweilig ist oder besonders für xyz interessiere. Alleine schon dieses dumme gelüge bei Vorstellungsgesprächen. Warum wollen Sie den bei Dübel Müller anfangen? Ja also ich interessiere mich schon seit meiner Kindheit für Dübel jeglicher Art…
Also ich bin älter und schaue auch aufs Gehalt. Meiner Meinung nach sollten schon bei den job Anzeigen das Gehalt mit drauf stehen. Beim Miete zahlen und einkaufen ist mir das tolle Team und die Konzern oder Büro Kultur auch egal.
Ich arbeite natürlich zum Spaß und mir ist das Geld auch egal. /s
Sollten wir auf irgendwas anderes achten?
Personen die hier noch kommentieren “kann ich nicht ganz nachvollziehen, ich verdiene lieber 20-30% weniger, arbeite dann aber auch nicht mehr montags oder freitags” sind fast schon Teil des Problems. Ihr checkt nicht das es einem absoluten Grossteil der Arbeitnehmer nicht so geht. Ihr lebt in völlig abgehobenen IT bubbles, was ja schon fast ein cliche hier im sub ist.
Und ich rede nicht von Mindestlohn, ich habe noch nie Mindestlohn verdient, war immer drüber. Aber ich könnte mir erst seit Juni eine Reduzierung leisten, da ich nun bei einem IG Metall Konzern arbeite. Bei kleineren Buden keine Chance, never.
Hier gibt’s immer nur die zwei extremen, die Leute die super hohe Gehälter verdienen, und dann Mindestlohn Empfänger. Aber das es einem grossen Teil die weder noch verdienen auch super Scheisse geht, blickt gefühlt selten wer. Man kann sich auch mit 40k oft keine Stundenreduzierung leisten, auch wenn man abseits München, Berlin oder Hamburg wohnt
So funktioniert der Markt eben, man guckt auf das beste Angebot.
Sie haben keine Wahl. Wer würde nicht gern auf andere Kriterien schauen, aber der Zustand der Welt lässt es nicht zu.
Was? Das ist ja ein Ding! Wenn man schon über 40h seiner Lebenszeit pro Woche opfern muss, dann will man dafür also möglichst viele Gegenwert bekommen? Verrückt!
GenZ will sich von ihrer Arbeit Wohnung UND Essen leisten können? Kriegen die denn nie genug? Womöglich auch noch ab und zu ins Kino? Gierige junge Menschen. /s
Millennial hier: War bei uns auch so
Oh the humanity!
Ist ja auch richtig so, wie will man Arbeitszeit reduzieren wenn man mit 40 lohnstunden nur gerade überleben kann?
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Unfassbar. Haben die jungen Leute überhaupt keine Scham mehr? Rücksichtslos, Konzerne derart ausbeuten zu wollen.
>Sie suchen nicht mehr nach Sinn, sondern nach einem guten Verdienst.
Naja, also seien wir mal ehrlich, *Sinn* bietet ja auch keiner an.
Leute wollen angenehm leben und sich nicht tot arbeiten
Alle anderen Leute: *überraschtes Pikachu*
HAHAHAHA worauf sollten sie achten, welchen Kaffee-Lieferant die Firma für die Gemeinschaftsküche nutzt? Ich hätte nie gedacht, dass irgendwann jemand das “Arbeiten für Geld” in Frage stellen würde.
Und sowas bekommt einen ZDF-Artikel
Wäre schon nett wenn das Gehalt meinem Lebenstil (Dach über dem Kopf und abundzu eine warme Mahlzeit) entspricht.
Wenn man in einer größeren Stadt wohnen will bleibt einem ja auch nichts anderes übrig.
Ich würde auch das “nicht mehr” in dem Satz “Sie suchen nicht mehr nach Sinn, sondern nach einem guten Verdienst.” anzweifeln. Zumindest ist es nicht in dem Artikel belegt in dem die Zahlen mit älteren Umfragen verglichen würden.
Verstehe die Häme hier nicht.
> Demnach wollen 81 Prozent der Befragten gute Verdienstmöglichkeiten. Sinn und Zweck des Jobs seien eher zweitrangig.
Klar spielt bei mir das Gehalt eine Rolle, aber ab einem gewissen Niveau werden bei mir andere Faktoren wichtiger. Ich könnte auch meine Seele an den Teufel verkaufen und bei einer Unternehmensberatung 60h/Woche ackern um dann am Ende Abteilungen wegzurationalisieren, aber ganz ehrlich, wenn ich stattdessen 35h eine sinnvolle, spannende und/oder erfüllende Tätigkeit nachgehen kann, dann mach ich das. Und das ist mir dann auch locker 30-40% des Gehalts wert.
Viele meiner Kollegen (eher Millenials) verzichten auch auf 20% des Gehalts um sich jeden Montag freinehmen zu können. Gute Verdienstmöglichkeiten stehen also bei mir (wie gesagt, sobald ein gewisses Niveau erreicht wurde) also nicht mehr an erster Stelle. Wenn dem so wäre, hätte ich Jura studiert oder versucht ins Investment Banking zu kommen und nicht Physik studiert. Hätte mich aber jeden Tag zu Tode gelangweilig.
Vielleicht spreche ich da auch aus einer privilegierten Position raus, weil ich eh schon gut überdurchschnittlich verdiene. Dass sich jemand nicht mit Mindestlohn abgeben will, ist mir natürlich klar.
Joar… wenn du mit nem 40 Stunden Job nur noch mäßig über die Runden kommst, bleibt dir halt nix als voll aufs Gehalt zu schauen. Wie wäre es, wenn wir den Reallohnverlust der letzten 30 Jahre mal komplett ausgleichen (sprich 50-100% Gehaltserhöhung für alle, ohne Preiserhöhungen) und dann schauen, was die Leute machen?
Bekommst du mehr Gehalt, kannst du dir entweder viele tolle Sachen kaufen oder deine Arbeitszeit reduzieren.
Bekommst du wenig Gehalt, kaufst du dir wenig oder erweiterst deine Vollzeit mit einem Minijob.
Genau richtig so, auch die Gen Z darf genug Geld haben.
Was? Jemand achtet auf den einzigen Grund warum man überhaupt auf die Arbeit geht ?
Das kann nicht sein!!!
Unser CEO hat in den Management Meetings immer sein Unverständnis geäußert, dass die jungen Leute nicht bei uns arbeiten wollen. Wir sind ja ein Medizintechnologie Konzern und der Job bei uns gibt dem eigenen Leben einen Sinn („Wir helfen Menschen“) im Gegensatz zu einem Job bei Aldi, Daimler, Intel.
Hab ihm dann mal gesagt, dass es vielleicht ihm und mir so geht, wir sind finanziell unabhängig und freuen uns etwas zu tun, bei dem man gut Geld verdient und was sinnvolles tut. Andere junge Menschen aus meiner Peer Group müssen aber schauen wie sie über die Runden kommen, wollen vielleicht auch mal ein Haus kaufen oder (wie er) einen Ferrari fahren. Die schauen aufs Geld. – Fand er nicht cool.
Logische Entwicklung wenn man nicht mehr mit einer guten Rente rechnen kann und privat vorsorgen muss.
Habe vor kurzem gegenüber meiner Mutter erwähnt, dass ich noch bis Samstag arbeiten muss, dann hätte ich frei. Kam sofort “Wie, muss? Ich dachte dein neuer Beruf macht dir Spaß!”
Ja tut er, aber als ob ich ihn tun würde, würde ich das Geld nicht nicht brauchen. Für was sonst soll ich arbeiten “wollen”, wenn nicht der Gehalt?
Der Sinn zahlt mir nicht die Miete
Man geht arbeiten, um sich das Leben zu leisten. Seitdem man sich nicht mehr von jedem Beruf das Leben leisten kann, muss man eben genauer hingucken.
Es gibt heutzutage Berufe in denen man mit Vollzeit als Alleinverdiener sein Wohnen nicht bezahlen kann.
…hmmmm…
Meine Chefin hat sich auch ständig über die geldgierige neue Generation beschwert. Und es sei ja ein Privileg eine Arbeit zu haben die Menschen hilft. Als ich sie dann gefragt habe ob wir endlich einen neuen Kühlschrank haben können damit die Insuline und Impfstoffe bei korrekten Temperaturen und nicht bei Minusgraden gelagert werden können hat sie eingeräumt dass ein neuer Kühlschrank doch zu teuer wäre und ist dann mit ihrem neuen Drittauto nach Hause gefahren.
Warum wird das eigentlich immer auf die Gen Z gewälzt? Ist das nicht ein allgemeiner Trend? Bin selbst Millennial und mein Freundeskreis beinhaltet Gen X – Gen Z und da geht keiner mehr Arbeiten für nen Hungerlohn.
Wenn die Bezahlung nicht stimmt dann wird auch nicht gearbeitet.
Irgendwie muss man ja die ständig steigenden Mieten bezahlen.
Ein Chef von einem Zulieferer von unserer Firma hat sich letztens auch darüber beschwert, dass seine Jungen Mitarbeiter gar kein Bock mehr haben und reihenweise Kündigen. Dabei hat er doch einen Obstkorb und er bezahle ja mehr als die meisten Firmen, aber wenn sie 50€ Brutto mehr im Monat bei anderen Arbeitgeber kriegen würden sie trotzdem kündigen. Außerdem gäbe es bei in nirgendwo eine bessere Stimmung als in seiner Firma und er kann das alles überhaupt nicht verstehen. Dann hat ein Kollege von mir noch den den Spruch “Lehrjahre sind keine Herrenjahre” gebracht.
Ich dachte immer solche Vorstellungen seien ein Meme, aber anscheinend ist das wohl die bittere Realität. Das war wohl das Boomerhafteste Gespräch meines Lebens gewesen.
Kuckste auf den Purpose biste wählerisch, kuckste auf Work-Life-Balance biste faul, kuckste aufs Gehalt biste gierig.
Wenn ich solche Nachrichten lese, frag ich mich echt, ob Käpt’n Obvious da Artikel schreibt oder auf was vorherige Generationen bitteschön geachtet haben.
Die Farbe vom Firmenlogo?
Schocker! Leute Arbeiten für Geld!!!
Wahnsinn was die alles herausfinden
>Sie suchen nicht mehr nach Sinn, sondern nach einem guten Verdienst.
Eigentlich eine traurige Entwicklung. Grundsätzlich wäre es ja etwas schönes, wenn die Leute etwas tun wollen würden (und die Möglichkeit dazu hätten), sich selbst und/oder dem Gemeinwesen was gutes zu tun. Aber der Wunsch nach einen sinnstiftenden Job ist halt ein Luxus, den man sich leisten können muss… und ich kann’s der Gen Z nicht verübeln, dass sie bei der Zukunft, der sie entgegenblicken, lieber auf Nummer sicher gehen und möglichst viel Knete ansammeln wollen, solange das noch halbwegs möglich ist.
Warum geht man sonst arbeiten?
Inflation *(wegen Unternehmen die mehr Profit wollen)*
Hohe Energiepreise *(wegen Unternehmen die mehr Profit wollen)*
Steigende Mieten *(wegen Unternehmen die mehr Profit wollen)*
Steigende Produktivität, die in keinem Verhältnis zu den stagnierenden Löhnen steht *(wegen Unternehmen die mehr Profit wollen)*
und dann kommt da ernsthaft ein Journalist an und wundert sich das junge Leute scheinbar Geld brauchen …
Ich bin froh, dass Geld nicht die Priorität bei meiner Berufswahl war. Ich arbeite Vollzeit, und 8 Stunden mit etwas zu verbringen was mir absolut nichts bedeutet, nur des Geldes wegen, das habe ich hinter mir und möchte nie wieder dahin zurück. Ich hätte mit meiner Qualifikation keine Probleme 1/3 mehr zu verdienen. Aber mein aktueller Job hat nette Kollegen mit denen es immer was zu Lachen gibt, ist sehr abwechslungsreich und macht mir großen Spaß. Klingt bescheuert, aber nach 10 Jahren in denen es mir vor jedem Montag graute freu ich mich, jetzt nach dem Wechsel mittlerweile richtig auf die Arbeit. Jeder mag seine Prioritäten setzen wie er/sie mag. Meine geistige Gesundheit war mir auf Dauer wichtiger als der Betrag auf dem Konto.
Ich gehe ausschließlich wegen dem Geld zur Arbeit und nicht weil mir langweilig ist oder besonders für xyz interessiere. Alleine schon dieses dumme gelüge bei Vorstellungsgesprächen. Warum wollen Sie den bei Dübel Müller anfangen? Ja also ich interessiere mich schon seit meiner Kindheit für Dübel jeglicher Art…
Also ich bin älter und schaue auch aufs Gehalt. Meiner Meinung nach sollten schon bei den job Anzeigen das Gehalt mit drauf stehen. Beim Miete zahlen und einkaufen ist mir das tolle Team und die Konzern oder Büro Kultur auch egal.
Ich arbeite natürlich zum Spaß und mir ist das Geld auch egal. /s
Sollten wir auf irgendwas anderes achten?
Personen die hier noch kommentieren “kann ich nicht ganz nachvollziehen, ich verdiene lieber 20-30% weniger, arbeite dann aber auch nicht mehr montags oder freitags” sind fast schon Teil des Problems. Ihr checkt nicht das es einem absoluten Grossteil der Arbeitnehmer nicht so geht. Ihr lebt in völlig abgehobenen IT bubbles, was ja schon fast ein cliche hier im sub ist.
Und ich rede nicht von Mindestlohn, ich habe noch nie Mindestlohn verdient, war immer drüber. Aber ich könnte mir erst seit Juni eine Reduzierung leisten, da ich nun bei einem IG Metall Konzern arbeite. Bei kleineren Buden keine Chance, never.
Hier gibt’s immer nur die zwei extremen, die Leute die super hohe Gehälter verdienen, und dann Mindestlohn Empfänger. Aber das es einem grossen Teil die weder noch verdienen auch super Scheisse geht, blickt gefühlt selten wer. Man kann sich auch mit 40k oft keine Stundenreduzierung leisten, auch wenn man abseits München, Berlin oder Hamburg wohnt
So funktioniert der Markt eben, man guckt auf das beste Angebot.
Sie haben keine Wahl. Wer würde nicht gern auf andere Kriterien schauen, aber der Zustand der Welt lässt es nicht zu.
Was? Das ist ja ein Ding! Wenn man schon über 40h seiner Lebenszeit pro Woche opfern muss, dann will man dafür also möglichst viele Gegenwert bekommen? Verrückt!
GenZ will sich von ihrer Arbeit Wohnung UND Essen leisten können? Kriegen die denn nie genug? Womöglich auch noch ab und zu ins Kino? Gierige junge Menschen. /s
Millennial hier: War bei uns auch so
Oh the humanity!
Ist ja auch richtig so, wie will man Arbeitszeit reduzieren wenn man mit 40 lohnstunden nur gerade überleben kann?
Bei den Dönerpreisen..