Dafür gibt es ne Studie? Sachen werden teurer und Leute kaufen weniger? Was für eine Überraschung
Komisch, dabei will mir die IHK in Bonn doch glaubhaft machen, dass das ausschließlich an der verkehrspolitischen Abkehr von der Priorisierung des motorisierten Individualverkehrs liegt.
>An der Spitze des Rankings steht der bayerische Landkreis Starnberg mit einem preisbereinigten verfügbaren Einkommen von gut 32.800 Euro. Dieses liegt 34,7 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Zwar liegen die Lebenshaltungskosten dort ebenfalls mit 14,1 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt, doch der hohe Vorsprung der nominalen Einkommen sichert der Region ihren Spitzenplatz.
Der Vorteil von Starnberg ist, dass dort in prähistorischer Zeit – also in den 1980’er Jahren – auch viele Mehrfamilienhäuser entstanden sind, z.B. Zweckbauten wie an der S-Starnberg-Nord. Deswegen ist Starnberg vergleichsweise bezahlbar im Verhältnis zum Einkommen. Die Lebenshaltungskosten wären in Starnberg noch höher, wenn es dort weniger Mehrfamilienhäuser geben würde.
Wenn aber nur noch Villen in der Stadt Starnberg und im Landkreis Starnberg entstehen, dann verdienen Berufsgruppen wie Köche entweder so viel, dass sie sich eine Villa leisten können oder es gibt keine Köche mehr. Am Ende läuft’s darauf hinaus, dass es immer weniger Köche gibt und beispielsweise die Preise für einen Restaurantbesuch in’s Unermessliche steigen. Das senkt dann den Lebensstandard für Alle.
No shit Sherlock!? Nicht das man noch auf die Idee kommt, das Einkommen sich auch auf die Kaufkraft auswirkt. Also das wäre ein bahnbrechender Erkenntnisgewinn.
Vor Ukraine hab ich 2 Bier und eine Shisha in meinem Stammlokal für 10,50€ bekommen. Jetzt kostet es 24€. Weiß auch nicht, warum ich nicht mehr 3x die Woche in der Stadt bin.
Erst warnen die Arbeitgeberverbände für Monate über die “Lohn-Preis Spirale” und jetzt fehlt den Haushalten aufgrund der Reallohnverluste die Kaufkraft. Ziemliches Eigentor.
Hab das erste Mal jetzt gehört das Restaurant tatsächlich weniger Betrieb und Einnahmen haben… es dauert halt bis das ganze durchsickert.
Lohn-Konsum Spirale verliert mal wieder gegen Lohn-Preis Spirale. Man kann s den Leuten da oben aber auch nicht Recht machen
Landkreis Helmstedt wohl ein interessanter Sweetspot. Vermutlich hohe Gehälter, weil Nähe zu VW bzw. der damit verbundenen Industriebetriebe und gleichzeitig niedrige Preise fürs Wohnen, weil ländlich und unmittelbar an der Grenze zu den unattraktiven ländlichen Bereichen von Sachen-Anhalt.
11 comments
Wer selber schauen möchte wo der eigene Landkreis bzw. die eigene Stadt steht:
https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/christoph-schroeder-jan-marten-wendt-starnberger-koennen-sich-am-meisten-leisten.html
Hamburg hat mich überrascht. Ziemlich niedrig.
Dafür gibt es ne Studie? Sachen werden teurer und Leute kaufen weniger? Was für eine Überraschung
Komisch, dabei will mir die IHK in Bonn doch glaubhaft machen, dass das ausschließlich an der verkehrspolitischen Abkehr von der Priorisierung des motorisierten Individualverkehrs liegt.
>An der Spitze des Rankings steht der bayerische Landkreis Starnberg mit einem preisbereinigten verfügbaren Einkommen von gut 32.800 Euro. Dieses liegt 34,7 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Zwar liegen die Lebenshaltungskosten dort ebenfalls mit 14,1 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt, doch der hohe Vorsprung der nominalen Einkommen sichert der Region ihren Spitzenplatz.
Der Vorteil von Starnberg ist, dass dort in prähistorischer Zeit – also in den 1980’er Jahren – auch viele Mehrfamilienhäuser entstanden sind, z.B. Zweckbauten wie an der S-Starnberg-Nord. Deswegen ist Starnberg vergleichsweise bezahlbar im Verhältnis zum Einkommen. Die Lebenshaltungskosten wären in Starnberg noch höher, wenn es dort weniger Mehrfamilienhäuser geben würde.
Wenn aber nur noch Villen in der Stadt Starnberg und im Landkreis Starnberg entstehen, dann verdienen Berufsgruppen wie Köche entweder so viel, dass sie sich eine Villa leisten können oder es gibt keine Köche mehr. Am Ende läuft’s darauf hinaus, dass es immer weniger Köche gibt und beispielsweise die Preise für einen Restaurantbesuch in’s Unermessliche steigen. Das senkt dann den Lebensstandard für Alle.
No shit Sherlock!? Nicht das man noch auf die Idee kommt, das Einkommen sich auch auf die Kaufkraft auswirkt. Also das wäre ein bahnbrechender Erkenntnisgewinn.
Vor Ukraine hab ich 2 Bier und eine Shisha in meinem Stammlokal für 10,50€ bekommen. Jetzt kostet es 24€. Weiß auch nicht, warum ich nicht mehr 3x die Woche in der Stadt bin.
Erst warnen die Arbeitgeberverbände für Monate über die “Lohn-Preis Spirale” und jetzt fehlt den Haushalten aufgrund der Reallohnverluste die Kaufkraft. Ziemliches Eigentor.
Hab das erste Mal jetzt gehört das Restaurant tatsächlich weniger Betrieb und Einnahmen haben… es dauert halt bis das ganze durchsickert.
Lohn-Konsum Spirale verliert mal wieder gegen Lohn-Preis Spirale. Man kann s den Leuten da oben aber auch nicht Recht machen
Landkreis Helmstedt wohl ein interessanter Sweetspot. Vermutlich hohe Gehälter, weil Nähe zu VW bzw. der damit verbundenen Industriebetriebe und gleichzeitig niedrige Preise fürs Wohnen, weil ländlich und unmittelbar an der Grenze zu den unattraktiven ländlichen Bereichen von Sachen-Anhalt.